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Aktuelle Maßnahmen

Stadtteilbüro und Lokale Partnerschaft

Sitzung der Lokalen Partnerschaft, © Nassauische Heimstätten

Die erste Aufgabe des Kernbereichsmanagements war die Einrichtung und Eröffnung eines Stadtteilbüros im Mai 2011. Dort stehen die Mitarbeiterinnen der DSK an drei Tagen pro Woche als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. 

Das Kernbereichsmanagement aktiviert und informiert die Bevölkerung zu verschiedenen Maßnahmen und Themen im Rahmen des Förderprogramms Aktive Kernbereiche und erteilt Informationen zu weiteren städtischen Förderprogrammen, zur Erhaltungssatzung Fechenheim-Süd, zur geplanten Erweiterung des Grünzugs Fechenheim oder zum Bebauungsplanentwurf Dieburger Straße.
 
Weitere für die Besucher wichtige Themen beschäftigen sich mit der Sauberkeit in Fechenheim, der Beleuchtungssituation, der privaten Wohnsituation oder dem Wohnungsmarkt. Auch Wünsche nach bürgerschaftlichem Engagement zu Themen wie Gestaltung von Grünflächen, Urban Gardening, generationenübergreifendem Wohnen oder Patenschaften für Hundekotbeutel werden geäußert.

Seit der Eröffnung bis August 2015 haben mehr als 1.500 interessierte Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen das Beratungsangebot im Stadtteilbüro in Anspruch genommen. Darüber hinaus konnten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger per mobilem Informationsstand auf Stadtteilfesten und im Rahmen von Informationsveranstaltungen eingebunden werden.

Die Lokale Partnerschaft ist auch weiterhin das zentrale Gremium zur Beteiligung der örtlichen Bewohner, Unternehmer, Grundstückseigentümer, Vertreter von Kultur- und Sozialeinrichtungen, von Initiativen und Vereinen. Im Oktober 2015 hat sich die Lokale Partnerschaft bereits zu ihrer 50. Sitzung getroffen, worin sich das hohe persönliche Engagement aller Beteiligten widerspiegelt.
Die Lokale Partnerschaft ist das Gremium, in dem alle relevanten Akteure des Kernbereichs, gemeinsam mit der Verwaltung Konzepte und Projekte zur Stärkung des Zentrums entwickeln und realisieren. Aufgabe der Lokalen Partnerschaft ist die lenkende Begleitung und Unterstützung der Kernbereichsentwicklung.
Die Mitglieder der Lokalen Partnerschaft übernehmen die Funktion von Experten, indem sie ihr spezielles Wissen über Fechenheim und den Kernbereich einbringen. Darüber hinaus fungieren sie als Multiplikator in ihren Wirkungskreis und werben im Stadtteil für die Ziele und Maßnahmen des Programms. Als dritte Funktion kommt die eines Trägers hinzu, der eigene private und zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte zur Unterstützung der Kernbereichsentwicklung vorbereitet und durchführt.
Die Grundsätze zur Arbeitsweise und Zusammensetzung der Lokalen Partnerschaft wurden in einem Magistratsbeschluss festgelegt und haben somit auch einen „verbindlichen“ Charakter. 

Die Lokale Partnerschaft umfasst derzeit 16 namentlich benannte Personen, und wird durch Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaftsförderung Frankfurt und der Verwaltung ergänzt. Zu speziellen Themen, wie etwa die Eingangsbereiche oder die Erstellung einer Internetseite, wurden Arbeitsgruppen für die Ausarbeitung und Umsetzung gebildet.


Integriertes Handlungskonzept

Deckblatt: Integriertes Handlungskonzept

Das Förderprogramm Aktive Kernbereiche verfolgt einen integrierten Ansatz, das bedeutet, dass die zentralen Aufgaben aus Wirtschaft und Handel, Wohnen und Kultur nicht isoliert betrachtet, sondern integriert entwickelt werden. Entscheidendes Element für die Programmumsetzung ist daher das „Integrierte Handlungskonzept“, auf dessen Grundlage die investitionsvorbereitenden und investiven Projekte entwickelt und realisiert werden. Es ist somit das Arbeitsprogramm für die Laufzeit des Verfahrens und dient zur Vermittlung der Projekte gegenüber Bürgern, Investoren und anderen Kernbereichsakteuren. Einzelmaßnahmen sind nur förderfähig, soweit sie dem Integrierten Handlungskonzept entsprechen und daraus abgeleitet sind.

Im April 2010 erfolgte die Abstimmung des Entwurfes mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, am 30.09.2010 der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Im Parlamentsinformationssystem (PARLIS) der Stadt Frankfurt am Main ist das Integrierte Handlungskonzept Frankfurt-Fechenheim unter M 130 als Anlage angehängt.


Erhaltungssatzung Nr. 30

Fechenheim besitzt in seinem Ortskern noch eine Vielzahl von Gebäuden, anhand derer die Geschichte des Ortsteils anschaulich nachvollzogen werden kann. So finden sich dort  z.B. ehemals landwirtschaftliche Hofstellen, Siedlungshäuser des frühen Industriezeitalters und mehrgeschossige gründerzeitliche Gebäude. Um diese baulichen Besonderheiten Fechenheims dauerhaft erhalten zu können, haben die Stadtverordneten am 27.01.2011 die Erhaltungssatzung Nr. 30 - Fechenheim-Süd - beschlossen. Die Satzung ist am 22.03.2011 in Kraft getreten, so dass ihre Zielsetzungen seither bei allen baulichen Maßnahmen zu berücksichtigen sind. Dies kann insbesondere bei Umnutzungen oder bei der Durchführung von Maßnahmen zur Energieeinsparung zu Zielkonkurrenzen führen.

In der Veröffentlichung Baustein 04/12 wurde die städtebauliche Charakteristik noch einmal übersichtlich dargestellt, außerdem sind hier der Satzungstext und der Geltungsbereich der Satzung einsehbar.


Kernbereichsarchitektin – kostenfreie Beratung

Eines der Handlungsfelder des Städtebauförderprogramms „Aktive Kernbereiche in Hessen - Frankfurt am Main-Fechenheim“ befasst sich mit der Aufwertung der städtebaulichen Situation sowie der Instandsetzung und Modernisierung von ortsbildprägenden Gebäuden im Aktiven Kernbereich Fechenheim. Zudem soll die städtebauliche Eigenart des Gebietes nach der geltenden Erhaltungssatzung Nr. 30 Fechenheim-Süd bewahrt bleiben. 

Seit Januar 2015 bietet daher eine Architektin als sogenannte „Kernbereichsarchitektin“ allen interessierten Hauseigentümern, Mietern und Pächtern im Fechenheimer Fördergebiet eine kostenfreie städtebauliche und architektonische Beratung zu umfassenden Instandhaltungsmaßnahmen, Modernisierungen und Umbaumaßnahmen von Wohngebäuden sowie gewerblich genutzten Gebäuden an. Auch gestalterische Aspekte, wie z.B. die Fassadengestaltung oder die Entsiegelung und Begrünung von Hof- und Freiflächen, können in der Beratung berücksichtigt werden. Ebenso werden Hilfestellungen bei Kostenentscheidungen sowie der Beantragung öffentlicher Fördermittel angeboten. Die Beratung erfolgt dabei unter Berücksichtigung der Vorgaben der Erhaltungssatzung.