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Arbeitskreis
Westlich Rödelheimer Bahnhof - Breitlacherstraße

Anordnung der Haltestellen:

Vertreter der traffiQ stellten zwei Aufstellvarianten vor: bei der ersten Variante werden mit geringen Änderungen die Haltepositionen in der gleichen Weise angeordnet, wie sie im Aufstellungsbeschluss schon dargestellt wurden. Bei der zweiten Variante wird die Haltestelle der Linie 56 an die Mittelinsel verlegt und somit sind die Haltestellen der Linien 56, 252 und 60 an der Mittelinsel angeordnet. Die Linienführung ist komplexer als in der Variante 1 und erfordert eine Lichtsignalanlage (Ampel). Dafür könnte ein Fußgängerüberweg mit Ampel eingerichtet werden. Aus Sicht der traffiQ ist die Variante des Aufstellungsbeschlusses vorzuziehen. Der technische Aufwand ist geringer (keine Lichtsignalanlage erforderlich), die Linienführung günstiger und die Umsteigewege kürzer. 


Reduzierung des Buslärms:

Als bauliche Maßnahmen kommen folgende Maßnahmen infrage: Lärmschutzwand (mit nur geringen Wirkungen, siehe oben), Wartehäuschen mit geschlossener, verglaster Rückwand sowie Flüsterasphalt. Positive Auswirkungen auf das Lärmgeschehen sind zu erwarten, wenn ein Sozialraum zur Verfügung gestellt wird. Die Busfahrer könnten ihr Fahrzeug abstellen und bei heißer oder sehr kalter Witterung ihre Pausen im Sozialraum verbringen. Auch Zusatzaggregate, wie Standheizung oder Klimaanlage, müssen nicht mehr während der Stand- und Ruhezeiten laufen.

Zum Abschluss fasste Herr Wernet die Ergebnisse zusammen und sprach folgende Beschlussempfehlungen für den Ortsbeirat aus:

  • Die Marone (Esskastanie) bleibt erhalten.
  • Eine Lärmschutzwand würde nicht die Wirkung entfalten, die einen Bau rechtfertigen würde.
  • Die Verlegung der Haltestelle der Linie 56 macht eine Ampelanlage erforderlich; von den beiden vorgestellten Varianten erscheint die Variante 1 (Aufstellungsbeschluss) akzeptabel, sofern die Linie 56 nur im Tagbetrieb sowie nur an Werktagen fährt. Wenn der Ortsbeirat keine abweichende Entscheidung trifft, soll die Variante 1 realisiert werden.
  • Für die Busfahrer soll ein Sozialraum im neuen Supermarktgebäude eingerichtet werden.
  • Die Haltestellenbereiche sollen mit schallschluckendem Asphalt versehen werden.
  • Die Busfahrer sollen angewiesen werden, Standheizungen und Klimageräte ohne laufenden Motor zu betreiben.
  • Bis zum Beginn der Umgestaltung des Stadtplatzes sollen die Bushaltestellen wieder von der Breitlacherstraße nach Osten zwischen Bahngleise und dem noch vorhandenen „alten“ Supermarkt verlegt werden.

Da aus dem Arbeitskreis keine weiteren Prüfungs- und Arbeitsaufträge zu vergeben waren, beendete das Gremium seine Arbeit. Herr Wernet dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und schloss die Sitzung.


Vorstellung der Gestaltungsplanung in der OBR-Sitzung am 9. April 2013

Auf der Grundlage der Ergebnisse des Arbeitskreises wurde für den zukünftigen Stadtplatz auf der Westseite eine Gestaltungsplanung entwickelt. Am 09.04.2013 wurde die Planung im Rahmen der Ortsbeiratssitzung des OBR 7 vorgestellt. Die Resonanz war insgesamt positiv. Folgende Punkte sind zu beachten beziehungsweise zu überarbeiten:

  • Fläche für einen Wochenmarkt
  • Wasser- und Stromanschluss für Wochenmarkt und Veranstaltungen
  • Behindertenleitstreifen, welche möglichst gradlinig geführt werden sollten
  • Reduzierung der Taxenstände, um Platz für Kurzzeitparkplätze zu schaffen

Der Wochenmarkt war den Bürgerinnen und Bürgern ein besonderes Anliegen. Auch für andere Veranstaltungen solle der Stadtplatz nutzbar sein. Das Stadtplanungsamt wird in der weiteren Bearbeitung prüfen, inwieweit diese Forderungen zu erfüllen sind.