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Baudenkmäler

Das Areal wird durch Bauten unterschiedlicher Zeitepochen geprägt. Die spätgotische Bockenheimer Warte (1435) ist Zeugnis des Grenzverlaufs zwischen den Territorien der ehemaligen Freien Reichsstadt Frankfurt und dem Amt Bockenheim und steht heute unter Denkmalschutz.
1899 wurde das Straßenbahndepot nördlich der Bockenheimer Warte errichtet. Der denkmalgeschützte Backsteinbau wird heute als Veranstaltungsort für Theaterinszenierungen genutzt.
Das Hauptgebäude der Universität und das südlich anschließende Senckenbergmuseum wurden Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Offene Arkaden verbinden den Museumsbau mit den Flügelbauten des Physikalischen Vereins und der ehemaligen Senckenbergischen Bibliothek. Das Senckenbergmuseum ist eines der größten Naturkundemuseen in Deutschland und ein Kulturdenkmal im Sinne des Hessischen Denkmalschutzgesetzes.
Die ebenfalls zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandenen Villenbauten im südlichen Planungsgebiet stehen als Ensemble unter Denkmalschutz.

In den Jahren 1953 bis 1965 wurden bis auf das Studierendenhaus von Apel, Letocha, Roher und Herdt alle unter Denkmalschutz stehenden Gebäude unter der Leitung von Ferdinand Kramer errichtet: das Institut für Pharmazie, das Philosophische Seminargebäude, das Studentenwohnheim und die Stadt- und Universitätsbibliothek. Die Gebäude sind Teil des von Ferdinand Kramer entwickelten Universitätskonzepts, das auf einem orthogonalen Raster beruht und auf dem Prinzip des amerikanischen Campusgedankens aufbaut. Dieses wurde aber nur in Teilen umgesetzt.

Von den nach 1965 errichteten Gebäuden unterliegt keines dem Denkmalschutz.

Foto vom Depot in Bockenheim, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main