Springen Sie direkt: zum Textanfang (Navigation überspringen), zur Hauptnavigation, zur Hilfsnavigation, zur Suche, zur Kontaktinformation

zur Startseite des Stadtplanungsamtes Frankfurt am Main
stadtplanungsamt-frankfurt.de
DE | EN

Hilfsnavigation

  • Hilfe
  • Darstellung

Beleuchtung

Referenzbeleuchtung Schaumainkai, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Im Jahr 2003 wurde eine Referenzbeleuchtung aufgebaut und erste Grundlagen für die folgende Realisierung ermittelt. Ziel war es unter anderem die alte Verkehrsbeleuchtung, die - mit sehr hohen Lichtpunkthöhen, großen Abständen und technischen Leuchten ausgestattet - ausschließlich aus Sparsamkeitsgründen erstellt wurde, deutlich zu verbessern.
Der Wunsch, für den Fußgänger eine eigene und angenehme Lichtatmosphäre zu schaffen, erforderte ein grundsätzlich neues Konzept für die Beleuchtung: Es sollten neue Leuchten mit niedriger Lichtpunkthöhe aufgestellt werden, die den „Kellerlichteffekt“ beseitigen sollten und durch die Positionierung in Portalaufstellung - im Straßenraum sich gegenüber stehend - eine Lichtführung im Straßenraum ergeben.


Referenzbeleuchtung Schaumainkai, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Hinzu kam der wichtige Aspekt, künftig nur noch Leuchten zu verwenden, die ausschließlich mit gerichtetem Licht den Straßenraum ausleuchten. Der Vorteil hiervon ist eine blendfreie Ausleuchtung, die nachts den Raum allein durch Reflexion erkennbar macht. Die zuvor genannten Eigenschaften machen es auch möglich, Leuchtenkörper zu verwenden, die in ihrer Ästhetik diesen bedeutsamen Mainuferraum gestalterisch weiter aufwerten.
Der Einsatz moderner Lichttechnik bringt zudem Vorteile, die sich in Form von deutlicher Stromersparnis und mehr Sicherheit widerspiegeln.


Fertiggestellte Uferwegbeleuchtung, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Bislang waren ca. 37 verschiedene Leuchtentypen im Stadtraum Main im Gebrauch, die sämtlich ihre individuellen Ersatzteile benötigten und somit keine kostengünstige Unterhaltung der öffentlichen Beleuchtungsanlage ermöglichte.
Mit dem neuen Beleuchtungskonzept wurde die Anzahl drastisch reduziert. Die reine Funktionsbeleuchtung weist nur noch einen Leuchtentyp auf.

2004 wurde die Untermainbrücke als erster Realisierungsschritt in Szene gesetzt.
Danach folgten in der kurzen Bauzeit von 15 Monaten die beiden Uferanlagen, die Schmuckbeleuchtung von weiteren sechs Brücken sowie die Verkehrsbeleuchtung auf den Brücken und den Uferstraßen.