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Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung

"Apfel-Carree" in Frankfurt-Preungesheim, Foto: Thomas Rohnke © Nassauische Heimstätte

Haushalte mit geringem Einkommen können sich in Frankfurt häufig nicht ausreichend mit Wohnraum zu tragbaren Mietpreisen versorgen. Bei angespannter Wohnungsmarktlage und Mietpreisen auf hohem Niveau sowie durch das Auslaufen bestehender Mietpreis- und Belegungsbindungen besteht nach wie vor ein großer Bedarf an Mietwohnungsneubau mit ermäßigtem Mietpreis.
Der mietpreis- und belegungsgebundene öffentlich geförderte Wohnungsbau bietet preiswerten Wohnraum für diejenigen Haushalte, die zur Zielgruppe des Wohnraumförderungsgesetzes gehören. Dazu zählen insbesondere Haushalte mit Kindern, Alleinerziehende, ältere und behinderte Menschen, Wohnungslose und sonstige hilfsbedürftige Personen.
Die soziale Mietwohnungsbauförderung der Stadt Frankfurt erfolgt durch die Vergabe von zinsgünstigen Baudarlehen und Zuschüssen an Bauherren, die über ein geeignetes Baugrundstück im Stadtgebiet verfügen oder verfügen werden und wird mit den Richtlinien des Landes Hessen zur sozialen Wohnraumförderung Mietwohnungsbau und Mietwohnungsbau für mittlere Einkommen kombiniert.

Das Förderangebot der Stadt Frankfurt wurde im Juli 2016 in folgenden wesentlichen Punkten aktualisiert: 

Zuschuss

Durch Einführung einer Zuschusskomponente werden die Förderkonditionen noch einmal deutlich verbessert, hierdurch wird die Stadt Frankfurt den hohen Bau- und Bodenkosten sowie dem niedrigen Zinsumfeld gerecht.

Energetischer Standard

Der energetische Förderstandard wird in der Neufassung für variable Wege geöffnet. Durch die Förderung des Passivhaus-Standards hat die Stadt Frankfurt bereits 2010 ein besonderes klimafreundliches Signal gesetzt und in der Folge den Neubau Heizenergie einsparender Wohnungen unterstützt. Mit der Neufassung der Richtlinien wird zusätzlich auf alternative technologische Entwicklungen in den Bereichen Umwelt und Energie eingegangen. Dadurch können künftig verschiedene Wege zur Sicherung des Klima- und Ressourcenschutzes in der Förderung beschritten werden.

Zweite Förderstufe

Die Zielgruppe wird durch Einführung einer zweiten Förderstufe erweitert:
Bis zur Novellierung des Hessischen Wohnraumfördergesetzes (HWoFG) im Dezember 2014 waren nur Haushalte mit geringem Einkommen berechtigt, eine Sozialwohnung zu beziehen. Die hessischen Einkommensgrenzen wurden zwar 2014 erhöht, sie liegen aber weiterhin im Ländervergleich nur im unteren Bereich.
Vor allem im südhessischen Ballungsraum haben auch Haushalte, deren Einkommen geringfügig über den Einkommensgrenzen liegt, Schwierigkeiten, eine angemessene Wohnung zu tragbaren Mieten auf dem Wohnungsmarkt zu finden. Daher hat das Land Hessen mit einem weiteren Förderangebot reagiert.
Zur Ergänzung der Landesrichtlinie „Soziale Wohnraumförderung: Mietwohnungsbau für mittlere Einkommen“ für den südhessischen Ballungsraum im Jahr 2015 gibt es in Frankfurt ein weiteres Förderangebot zur Wohnraumversorgung; wohnberechtigt sind nun auch Haushalte deren Einkommen bis zu 20 Prozent über der Wohnberechtigung im klassischen sozialen Mietwohnungsbau liegen. Beide Landesrichtlinien wurden im Frühjahr 2016 ebenfalls um eine Zuschusskomponente ergänzt.
Um die kommunale Finanzierungsbeteiligung für die Landesförderung bereitzustellen und die Miethöhe für diese Wohnungen auf eine tragbares Niveau zu senken, wird die Förderung nach dem vorliegenden Frankfurter Programm mit den zwei Landesrichtlinien kombiniert. Sie erfolgt künftig in zwei Stufen.

Antrag

Für das "Frankfurter Programm zum sozialen Mietwohnungsbau" gibt es kein eigenes städtisches Antragsformular. Das städtische Förderprogramm ergänzt die Landesrichtlinien im sozialen Mietwohnungsbau. Beide Förderungen werden daher immer zusammen mit einem Antrag und unter Verwendung des Antragsformulars der WI-Bank beantragt. Unter der Überschrift " soziale Wohnraumförderung" finden Sie hier die erforderlichen Antragsformulare.

Die Beratung und Antragsannahme für die kommunale sowie die Landesförderung erfolgt bei der städtischen Wohnungsbauförderstelle.

Ansprechpartner/-innen

Frau Ilona Schäfer

Telefon: +49 (0)69 212 36571
Telefax: +49 (0)69 212 30761

Frau Susanne Kreinz-Klawitter

Telefon: +49 (0)69 212 44531
Telefax: +49 (0)69 212 30761

Frau Carolyn von Monschaw

Telefon: +49 (0)69 212 34263
Telefax: +49 (0)69 212 30761

Herr Walter Gellert

Telefon: +49 (0)69 212 30744
Telefax: +49 (0)69 212 30761

Herr Olaf Grohmann

Telefon: +49 (0)69 212 34682
Telefax: +49 (0)69 212 30761