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Freiluftgalerie entlang des Fechenheimer Leinpfads

Der Fechenheimer Leinpfad ist einer der wichtigsten Eingänge in den Stadtteil, da viele Einwohner und Besucher mit der Straßenbahn ankommen und abfahren. Im Kernbereich von Fechenheim gibt es insgesamt drei Haltestellen. Nachdem das Mainufer unter Einsatz städtischer Mittel umgestaltet wurde, hat der Bereich insgesamt an Qualität gewonnen. Umso mehr fielen nun die Mauern und Fassaden auf, die sich dem Mainufer zuwenden, und die größtenteils ungestaltet oder durch Graffiti verunstaltet sind.

Freiluftgalerie entlang des Fechenheimer Leinpfads, Entwurfsskizzen, © Klaus Puth

Bereits im Jahr 2013 wurde daher "Das Kunstbüro" mit der Erstellung eines Gesamtkonzeptes für die Mauer- und Wandflächen entlang des Leinpfades beauftragt. Die zirka 40 Meter lange Mauer an der Straßenbahnhaltestelle Arthur-von-Weinberg-Steg wurde als Pilotprojekt aus dem Gesamtkonzept ausgewählt. Nach eingehender Diskussion in der Lokalen Partnerschaft einigte man sich auf folgende Merkmale für eine Bemalung: Ausführung in schwarz/weiß bzw. farbreduziert, Reflektion des Stadtteillebens, karikaturistische Ausführung. Mit diesen Kriterien machte sich "Das Kunstbüro" auf die Suche nach einem Künstler, und konnte schließlich Herrn Klaus Puth für die Ausführung gewinnen. Seine ersten Entwürfe wurden wieder in der Lokalen Partnerschaft diskutiert bevor es in die Ausführung ging. Mitte Mai 2014 wurde die Mauer neu verputzt und weiß gestrichen und somit die „Leinwand“ für das Bild vorbereitet. In einem vier Wochen dauernden Arbeitsprozess wurden zunächst die Konturen in schwarz vorgezeichnet und anschließend Schritt für Schritt vervollständigt. Viele Interessierte haben die Gelegenheit genutzt, dem Künstler bei der Entstehung des Kunstwerkes über die Schulter zu schauen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Entstanden ist so ein Wimmelbild mit einem intensiven Bezug zu Fechenheim, auf dem der ein oder andere Fechenheimer sich bereits selbst erkannt haben will. 
Am 2. Juli 2014 fand die offizielle Eröffnung der ersten Freiluftgalerie Frankfurts statt, bei der Bürgermeister Cunitz in seiner Rede die Aktivitäten des Stadtteils als beispielhaft lobte. Unter dem Thema der Freiluftgalerie sollen noch weitere Kunstwerke entstehen.