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Vorbereitende Untersuchungen

Grünflächen/Freiraum

Huthpark, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main


Die Verbesserung der Freiraumsituation zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Naherholung sowie zur Verbesserung der klimatologischen Situation im Untersuchungsraum ist ein zentrales Planungsziel des Vorhabens. 

Mit dem entwickelten Planungskonzept können die Voraussetzungen geschaffen werden, den seit dem Bau der A 661 fragmentierten Landschaftsraum zwischen den Stadtteilen Bornheim, Seckbach und dem Nordend wieder miteinander zu verknüpfen und eine durchgehende öffentlich zugängliche und erlebbare Grünverbindung vom Lohrberg über den Huthpark bis hin zum Günthersburgpark zu realisieren.

Für den neu zu gestaltenden Grünraum liegt derzeit ein erstes Rahmenkonzept des Büros Glück Landschaftsarchitektur (mit Stand 2012) vor. Eine weiterführende und vertiefte Planung erfolgt im Zusammenhang mit den konkretisierten Planungen der Einhausung.


Nach den Vorstellungen des Büros Glück Landschaftsarchitektur könnte die Gesamtfigur des Grünraumes unterschiedliche Freiraumtypologien enthalten:

Die großen Anlagen Huthpark, Günthersburgpark, Wasserpark und der Bornheimer Friedhof werden als Landschaftsdenkmäler nicht durch neue Nutzungen überplant, sondern vielmehr in das Freiraumsystem eingebunden und in ihren Bedeutungen gestärkt. Der Günthersburgpark wird zudem nach Aufgabe des Betriebshofes des Grünflächenamtes deutlich erweitert.

Die „Grüne Mitte“ auf dem Deckel des Einhausungsbauwerkes ist das zentrale neue Landschaftselement im Planungsraum. Diese Fläche soll als nutzungsoffener Raum sowie als Ort der Erholung dienen und auch Platz für sportliche Aktivitäten anbieten.
Die Erschließung des Freiraumes erfolgt über zwei Wegehierarchien: Ein übergeordnetes Wegenetz soll durch Parkpromenaden gebildet werden, während ein untergeordnetes System für direkte Querverbindungen und eine verbesserte Fuß- und Radwegeerreichbarkeit von und zu den Parks sorgen soll.

Die heute vorhandenen Klein- und Freizeitgärten sollen um neue Angebote von offenen Gemeinschaftsgärten ergänzt und zu einem vielfältigen Freiraumsystem entwickelt werden. Eingriffe in die heutigen privaten Dauerklein- und Freizeitgärten werden dazu unvermeidlich sein. Bei gegenseitiger Abwägung öffentlichen Interesses an der Entwicklung von Wohnungsbauquartiere, an öffentlich nutzbaren Grünverbindungen und an der Realisierung des Einhausungsbauwerkes müssen die Interessen der heutigen Nutzer teilweise zurückstehen.

Kompensationsangebote für den möglichen Verlust von Gärten werden durch die Stadt Frankfurt am Main geprüft. Konzeptionelle Ansätze liegen vor und sollen im weiteren Verlauf der Untersuchungen fortentwickelt werden. Der Abenteuerspielplatz wird nicht aufgegeben. Für ihn wird, sofern planerisch notwendig, ein neuer Standort in räumlicher Nähe zum heutigen Standort vorgesehen.