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Grünkonzept

Übersichtskarte Gewerbegebiet Nördlich Heerstraße, Grünkonzept, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Das Plangebiet wirkt mit Ausnahme des gut eingebundenen Wohngebietes heute sehr heterogen. Die Ränder des vorhandenen Gewerbegebietes sind nur teilweise in die Landschaft eingebunden.

Im Westen ist daher ein Baum- und Gehölzstreifen geplant. Zwischen A5 und dem Gebiet wurde bereits eine großzügige Grünfläche (Ausgleichsfläche für andere Baugebiete) angelegt. 

Mit der Neuplanung wird auch das Bestandsgebiet (Teilbereich 1 - B-Plan Nr. 854) neu strukturiert. Die als Alleen gestalteten Erschließungsstraßen und die großzügigen begrünten Vorgartenzonen geben dem Gewerbegebiet zukünftig im Innern eine klare Struktur und bilden eine gute Adresse. Die öffentlichen Grünflächen in der Plangebietsmitte gliedern das Plangebiet. Bereits vorhandene besondere Lebensräume werden so weit wie möglich erhalten und in diese Grünzüge integriert. Über ein großzügiges Fußwegenetz sollen die Grünzonen und Grünanlagen miteinander vernetzt werden.

 

Die wesentlichen Ziele aus grünplanerischer Sicht sind:

  • Sicherung der Naherholungsfunktionen durch Grünverbindungen in den freien Landschaftsraum und durch gebietsinterne Grünzüge, um auch die wohnortnahe Erholung weiterhin zu ermöglichen und das Gewerbegebiet durchlässig zu gestalten.
  • Erhöhung des Durchgrünungsanteils innerhalb der bestehenden Gewerbegebietsflächen.
  • Erhalt der wertvollen Einzelbäume und der Baumreihe entlang der Heerstraße.
  • Erhalt und Neuanlage von Vernetzungsstrukturen mit dem Außenbereich, vor allem der neue hergestellten Grünanlagen („Ausgleichsflächen“) entlang der BAB A5.
  • Strukturierung des Gewerbegebietes mittels baumreicher Vorgartenzonen und landschaftliche Einbindung des Ortsrandes.
  • Anpflanzung von zusätzlichen Gehölzriegeln innerhalb der Bauflächen zur intensiven Durchgrünung und Vernetzung mit im angrenzenden Landschaftsraum vorhandenen Strukturen.
  • Intensive Durchgrünung der Gewerbeflächen vor allem mit Gehölzen und Bäumen, Dachbegrünung und Fassadenbegrünung zur Minimierung der Auswirkungen der Planung auf das Klima und der Lufthygiene.
  • Sicherung bzw. Anlage großer, zusammenhängender Vegetationsflächen innerhalb der Bauflächen, da im Plangebiet sonst übliche Maßnahmen zur Eingriffsminimierung wie Teilversiegelung und Versickerung im Hinblick auf die Belange des Grundwasserschutzes nur eingeschränkt möglich sind.
  • Entwicklung eines naturnahen Regenwasserbewirtschaftungskonzepts mit Schwerpunkt auf Retentionsmaßnahmen unter Berücksichtigung des natürlichen Gebietsabflusses.
  • Brauchwassernutzung
  • Dachbegrünung und Fassadenbegrünung zur Minimierung der Auswirkungen der Planung auf den Wasserhaushalt.