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Immobilienwirtschaftliche Beratung / Bauliche Entwicklung

Bolongarostraße 88, Weinkellerei Höchst, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Im Stadtteil Höchst sind in der bisherigen Stadtteilarbeit unterschiedliche Immobilien identifiziert worden, denen eine Schlüsselrolle in der Quartiersentwicklung zukommt.

Während durch die Modernisierung der Gebäudebestand qualifiziert werden soll, setzt die immobilienwirtschaftliche Beratung den Fokus auf weitergehende Entwicklungsimpulse, welche von einer exponierten Liegenschaft ausgehen. Die individuelle Beratung der Eigentümer von Schlüsselliegenschaften ermöglicht das Aufzeigen von neuen Nutzungsoptionen. Insbesondere bei Schlüsselliegenschaften gilt es, Leerstände und ungewünschte Nutzungen zu vermeiden.

Das Gelände der ehemaligen Eisengießerei zwischen Bolongaro- und Ludwig-Scriba-Straße hat in der Rahmenplanung eine wichtige städtebauliche Bedeutung. Begleitet durch das MANDIE Quartiersbüro konnte nach dem Weggang der Firma ARO Mitte des Jahres 2011 nahtlos die Weinkellerei Höchst mit ihren mehr als 10 Mitarbeitern als neuer Pächter vermittelt und im Stadtteil gehalten werden.


Auf Grund der vorhandenen Stadtstruktur vollzieht sich die bauliche Entwicklung in Höchst im Wesentlichen im Bestand. Großflächige Brachen, aufgelassene Gewerbeflächen oder Ähnliches und damit umfassende Neubaupotenziale bestehen nicht. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer individuellen Herangehensweise. Im direkten Kontakt mit den Eigentümern durch das Quartiersmanagement soll eine Entwicklung aufgezeigt und ggf. mit dem Förderprogramm Innenstadt Höchst verknüpft werden. Die Rückmeldung und Bereitschaft der angesprochenen Immobilienbesitzer im vergangenen Jahr war oft von einem vorsichtigen Abwarten geprägt.

Einen Fokus nehmen weiterhin die Gaststätten der ehemaligen Binding-Brauerei ein, die an unterschiedlichen Standorten in der Höchster Innenstadt wiederzufinden sind. Der KEG ist es gelungen, die Melchiorstraße 10 und die Bolongarostraße 156 (Goldener Adler) zu erwerben.

Ein schwieriges Problem stellt gegenwärtig die hohe Anzahl von Vergnügungsstätten bzw. Gaststätten mit Spielautomaten dar. Gerade in der Bolongarostraße, aber auch am Dalbergplatz und in der Königsteiner Straße kommt es zu einer Häufung dieser Nutzungen, die sich negativ auf das Umfeld auswirkt. In Einzelgesprächen wird versucht, den Immobilieneigentümern Nutzungsalternativen aufzuzeigen. Bei fehlender Nachfrage nach Einzelhandelsflächen bedarf es auch einer Standortneubestimmung, die von den Eigentümern mit getragen werden muss. Dies kann die Umwandlung in Büro- und Praxisräume aber auch ggf. in Wohnraum sein.
 
Das Stadtplanungsamt hat durch die Änderung des Bebauungsplans SW 6c Nr. 1Ä (in Kraft getreten am 29.11.2011) und den Bebauungsplan Nr. 883 dazu beigetragen, die gewachsene Nutzungsmischung mit ihren jeweiligen Schwerpunkten Wohnen beziehungsweise wohnverträgliches Gewerbe und Dienstleistungen gegen störendes Gewerbe zu sichern und insbesondere die Nutzungszonierung so zu regeln, dass Nutzungen wie etwa Spielhallen, Wettbüros und ähnliches in der Innenstadt Höchst ausgeschlossen werden.