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Konzeption des GrünGürtelparks

Parkflächen und Wege

GrünGürtel-Park Seckbach-Nord, © Umweltamt Frankfurt am Main

Der Übergang zwischen Stadtrand und freier Landschaft im Nordwesten Seckbachs mit seiner selten gewordenen typischen Nutzungsmischung soll zu einem GrünGürtelpark entwickelt werden. Landwirtschaftliche Nutzflächen und Freizeitgärten werden als elementare Bestandteile in den Park integriert. Durch die Hanglage, die bewegte Topografie und die hydrogeologischen Verhältnisse ist das Plangebiet prädestiniert für eine Nutzung als Wiesen- und Weideland, wie sie der einst typischen Nutzung entspricht. Die guten Böden hingegen sprechen für eine ackerbauliche Nutzung. Dieser Konflikt wird in der vorliegenden Planung dahin gehend gelöst, dass in der Fläche die Ackernutzung erhalten bleibt, über das ganze Gebiet jedoch ein großzügiges Netz von extensiven Grünlandflächen gelegt wird.

Der Park bietet durch seine sorgfältige Zonierung Raum für siedlungsnahe Erholung, für die landwirtschaftliche Nutzung und bevorzugt in den gehölzreichen Randbereichen Rückzugsräume für Tieren und Pflanzen. Wichtige Ziele der Planung sind die Besucherlenkung und die Identifikation mit dem Landschaftsraum. Der prägende kleinteilige Charakter der Kulturlandschaft soll bewahrt und mit einer behutsamen Ausweisung und Definition von Flächen für die Erholung verknüpft werden. Parkelemente wie Parkwiesen und Gehölzgruppen sollen langfristig die Wege säumen. Zwischen diesen „Parkbändern“ bleibt die Ackernutzung erhalten. So genannte GrünGürtel-Merkmale, wie Baumgruppen, Baumhaine, Bänke und Stelen, heben interessante Punkte des Gebietes hervor und erinnern zugleich an die Lage im GrünGürtel. 

Zur fuß- und radläufigen Erschließung des Gebietes werden die vorhandenen Wege zu einem geschlossenen Wegenetz ausgebaut, das wiederum an überörtliche Wege angeschlossen wird.
Durch diese Art der Parkgestaltung werden soziale, ökologische und ökonomische Ansprüche sinnvoll miteinander verbunden.


Ausgleichsflächen – Angebotsplanung für Eingriffe anderer Bebauungspläne

Gemaltes Bild Kirschbaumhain, © Umweltamt Frankfurt am Main

Mit dem Bebauungsplan GrünGürtelpark Seckbach Nord wird ein Flächenpool für den Ausgleich von Eingriffen, die durch andere Bebauungspläne im Stadtgebiet zulässig werden, geschaffen.
Bei Umsetzung der Konzeption findet mit den meisten Maßnahmen eine ökologische Aufwertung gegenüber der derzeitigen Flächennutzung statt.
Durch dieses Aufwertungspotenzial entstehen Ausgleichsflächen und -maßnahmen, die gemäß § 1a Baugesetzbuch, Eingriffen aus anderen Bebauungsplänen im Stadtgebiet zugeordnet werden können. Über diesen Weg kann die Realisierung des Parks zu einem großen Teil auch finanziert werden.