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Nachhaltiges Gewerbegebiet

Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung setzt die Stadt Frankfurt am Main auf die Weiterentwicklung und Qualifizierung bestehender Gewerbegebiete. In einer vom Stadtplanungsamt erstellten Machbarkeitsstudie wurden Empfehlungen formuliert, wie die Gewerbegebiete Seckbach und Fechenheim-Nord zukunftsfähig gemacht werden können. Für den Zeitraum von fünf Jahren wird ein Standort- und Klimaschutzmanagement in einem Quartiersbüro vor Ort eingerichtet. Die Entwicklung der Standorte im Sinne der Studie wurde am 17.12.2015 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Es werden Mittel in Höhe von 1,3 Mio. Euro bereitgestellt.

Abgrenzung des Projektraumes © Kartengrundlage Stadtvermessungsamt Frankfurt a.M.; © Darstellung Stadtplanungsamt Frankfurt a.M.

Das Standortmanagement der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH dient vor allem den Akteuren vor Ort. Es verzahnt öffentliches mit privatem Engagement. Zu den Aufgaben zählen z.B. ein Flächen- und Leerstandsmanagement, die Verbesserung des Standortimages sowie die Bündelung von Beratungs- und Fördermöglichkeiten. Für die Finanzierung kleinerer, kurzfristiger Maßnahmen wie z.B. Bepflanzung oder Beschilderungen wird ein Gebietsfonds eingerichtet.

Das Klimaschutzmanagement wird durch das Energiereferat  initiiert und soll vor allem zu einer effizienteren Ressourcennutzung in den Gebieten beitragen. In einem ersten Schritt wird ein Energiekonzept zur Identifizierung von Synergien zwischen den Unternehmen erstellt. Mit freiwilligen Analyse- und Beratungsleistungen können anschließend zugeschnittene Maßnahmenempfehlungen für Einsparmöglichkeiten in Unternehmen erarbeitet werden, von denen diese am Ende auch finanziell profitieren sollen.

Die wichtigsten Akteure sind die Unternehmen und Eigentümer vor Ort. Sie werden aktiv in den Prozess eingebunden, und können in mehrfacher Hinsicht von der Standortsicherung und Entwicklung profitieren. Dies kann z.B. Imagegewinn des Standortes, Kostenreduktion durch effizientes Energiemanagement, Entlastung der Mitarbeiter durch mehr Aufenthaltsqualität, Innovation durch neue Netzwerke und vieles andere sein. Ihr freiwilliges Engagement wird durch Beratungsleistungen unterstützt.

Das Stadtplanungsamt ist mit der Umsetzung des vorliegenden, städtebaulichen Entwicklungskonzeptes befasst und begleitet zwei Forschungsprojekte.

Das Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) betreut. Unter dem Thema „Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten“ wurde ein eigenes Forschungsfeld für Gewerbe (GewerbeExWoSt)  eröffnet. Mit dem Titel „Bestand hat Zukunft – nachhaltige Gewerbegebietsentwicklung in Frankfurt am Main“ wird das Modellprojekt gefördert.

Logo,© Gewerbe ExWoSt

Gefördert im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt)

Das Forschungsvorhaben „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel (GeWa)“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über den Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) gefördert. Der Wissenschaftsladen Bonn (WILA) koordiniert die Projektpartner und stellt den Erkenntnisgewinn für die Forschung sicher. Das Stadtplanungsamt engagiert sich unter dem Titel „Bestand atmet auf – stadtklimatische Entlastung im nachhaltigen Gewerbegebiet Frankfurt am Main“.
 


Ansprechpartner/-innen

Herr Matthias Drop

Telefon: +49 (0)69 212 34930
Telefax: +49 (0)69 212 43692