Springen Sie direkt: zum Textanfang (Navigation überspringen), zur Hauptnavigation, zur Hilfsnavigation, zur Suche, zur Kontaktinformation

zur Startseite des Stadtplanungsamtes Frankfurt am Main
stadtplanungsamt-frankfurt.de
DE | EN

Hilfsnavigation

  • Hilfe
  • Darstellung

Planungsrechtliches Strukturkonzept

Das planungsrechtliche Strukturkonzept zeigt die geplante flächenhafte Verteilung der Nutzungen und soll Grundlage für den Bebauungsplanentwurf sein. Die Grundzüge der Planung sind hier dargestellt.

Die Betriebe, die im Bestand geschützt werden sollen, liegen zukünftig in Gewerbegebieten. Durch die Differenzierung mit der Festsetzung von eingeschränkten Gewerbegebieten, in denen nur Nutzungen zulässig sind, die das Wohnen nicht wesentlich stören, soll es möglich sein, Wohnnutzungen in direkter Nachbarschaft anzusiedeln. Nach jetzigem Kenntnisstand kann davon ausgegangen werden, dass bereits heute der Großteil der Gewerbebetriebe in einem eingeschränkten Gewerbegebiet zulässig ist. Anhand des Gutachtens, welches die Bestandsbetriebe und -anlagen auf Lärmemissionen prüft und derzeit erarbeitet wird, sollen die Gliederung der Gewerbegebiete und gegebenenfalls die angrenzenden Gebietstypen weiter konkretisiert werden.

Nach einem bereits erstellten Geruchsgutachten sind die Geruchseinflussbereiche östlich der Schleifscheibenfabrik von einer Bebauung mit Wohnnutzung freizuhalten. Im zentral gelegenen Kerngebiet kann auch großflächiger Einzelhandel untergebracht werden. Hierdurch wird gleichzeitig der durch das oben genannte Geruchsgutachten geforderte Achtungsabstand zur Wohnnutzung eingehalten.

Im Westen und Osten schließt das Plangebiet jeweils mit einem Mischgebiet ab. Entlang der neuen Unterführung und in Verbindung zur City West ergänzen auf Grund der vermuteten erhöhten Verkehrsbelastung ebenfalls Mischgebiete den Entwurf. Die Mischgebiete im Nordosten dienen als Abstufung zum Speditionsbetrieb Fermont und den Gleisanlagen. Eine Konkretisierung dieser Gebietsfestsetzung erfolgt ebenfalls auf Grund des noch ausstehenden Lärmgutachtens. In ihren jeweiligen Flächengrößen sollen die Mischgebietsfestsetzungen genügend Spielraum für eine standortangepasste Verteilung von Wohnnutzungen und das Wohnen nicht störende sonstige Nutzungen entsprechend den Anforderungen der BauNVO.

Wie die schalltechnischen Untersuchungen zum vorangegangenen Bebauungsplanentwurf zeigen, stellen die Schienenverkehrslärmemissionen der S-Bahnstrecke Frankfurt West-Rödelheim das Ausweisen eines nördlich der S-Bahnstrecke gelegenen allgemeinen Wohnge-bietes nicht grundsätzlich in Frage. Eine genauere Prüfung anhand des vorliegenden städtebaulichen Entwurfs wird noch erfolgen.

Die öffentlichen Freiflächen sollen hauptsächlich als öffentliche Grünflächen festgesetzt werden. Nur im zentralen Bereich, angrenzend an den Nahversorger, soll eine großzügige öffentliche Platzfläche zum Verweilen einladen.
Da die notwendigen Kitas in mehrere Gebäude auch innerhalb des zentralen Grünstreifens integriert werden können, finden sich keine gesonderten Flächen für den Gemeinbedarf. Die Umsetzung der Betreuungseinrichtungen wird vermutlich in städtebaulichen Verträgen gesichert werden.

Die Ausnutzung der Grundstücke orientiert sich eng an dem Bebauungsplanentwurf, der sich 2009 in der öffentlichen Auslegung befand.

Strukturkonzept Stand Juli 2013, © Stadtplanungsamt, Kartengrundlage Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main