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Projekte Stadtumbau

Schulhof Karmeliter- und Weißfrauenschule

Die Umgestaltung des Schulhofes der Karmeliter- sowie der Weißfrauenschule ist von besonderer Bedeutung für die Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen im Bahnhofsviertel. Aufgrund des Wegfalls eines Spielplatzes auf dem nahe gelegenen Wiesenhüttenplatz soll der Schulhof im Zuge der Umgestaltung zukünftig nicht nur besser den Bedürfnissen der beiden Schulen entsprechen, sondern auch die Möglichkeit für eine öffentliche Nutzung bieten. In enger Abstimmung mit den beiden Schulen sowie der Initiativen vor Ort wurde das Planungsverfahren für die Umgestaltung aufgenommen. Die Kinder der Weißfrauenschule haben im Unterricht Ideen zu ihrem Schulhof entwickelt, während Schüler der Karmeliterschule in einer Ideenwerkstatt Modelle erarbeitet haben. Mit diesem Planungsprozess konnten die Schüler direkt in der Konzeptentwicklung beteiligt werden. Aufbauend auf diesen Konzepten sowie den Ergebnissen der Beteiligung von Schülern, aber auch von Eltern und Lehrern wird eine realisierungsfähige Planung entwickelt. Die Umbaumaßnahmen wurden im Frühjahr 2009 abgeschlossen und den Schülern und Kindern des Bahnhofsviertels zur Bespielung übergeben. Der Spielplatz ist auch an den Wochenenden und in den Ferien geöffnet. In dieser Zeit wird er durch das Internationale Kinderhaus des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt e.V. pädagogisch betreut.

Schulhof der Karmeliter- und Weißfrauenschule, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Stadtteilverkehrsplan

Ein wichtiger Aspekt des von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedeten städtebaulichen Entwicklungskonzepts ist die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum, den Straßen und Plätzen im Bahnhofsviertel. Hierzu sind zahlreiche Wünsche und Anregungen formuliert worden. Da eine zielgerichtete Auseinandersetzung mit Fragen der Gestaltung der Straßenräume immer eine Betrachtung der vielfältigen Aspekte des Verkehrs voraussetzt, wurde zunächst durch ein externes Verkehrsplanungsbüro ein Stadtteilverkehrsplan erarbeitet.
Eine Hauptempfehlung des Stadtteilverkehrsplans ist die stärkere Berücksichtigung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs in allen Straßenräumen. Insbesondere eine Verbreiterung von Gehwegen kann erheblich zur Attraktivitätssteigerung des Wohnumfeldes beitragen. Des Weiteren werden auch zahlreiche Vorschläge gemacht, die eine Änderung der derzeitigen Verkehrsführung erfordern würden.
Aufgrund der komplexen Wechselwirkungen im kleinräumigen aber z.T. auch gesamtstädtischen Verkehrsgefüge werden derzeit zunächst Einzelmaßnahmen planerisch vorbereitet und ausgeführt. Hierzu zählen insbesondere die Umgestaltung des Karlsplatzes sowie der Taunusstraße deren Umbau durch das Amt für Straßenbau und Erschließung erfolgt.

 

Umgestaltung Karlsplatz/Karlstraße/Niddastraße

Der öffentliche Raum des Bahnhofsviertels ist geprägt durch ein gründerzeitliches Straßenraster mit geschlossenen Blockrändern und einigen platzartigen Aufweitungen an den Straßenkreuzungen. Freiflächen sind nur in geringem Maße vorhanden. In Ermangelung eines ausreichenden Angebots an Freiflächen kommt der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raums besondere Bedeutung zu. Nach der Neugestaltung des François-Mitterand- und des Wiesenhüttenplatzes soll nun auch mit dem Karlsplatz der dritte Stadtplatz im Stadtteil durch einen Umbau aufgewertet werden.
Die Umgestaltung des Karlsplatzes soll die Aufenthaltsqualität des Platzes stärken und unter Einbeziehung von Verkehrsflächen zusätzliche Nutzflächen schaffen. So wird die Zahl der Fahrspuren der Karlstraße zugunsten der Platzfläche verkleinert und zwischen Karl- und Niddastraße sowie zwischen Nidda- und Moselstraße wird eine Verengung und Aufpflasterung vorgesehen.
Die vorhandene Außengastronomie soll erhalten und ggf. ergänzt werden und das vorhandene Trafogebäude in die Platzgestaltung integriert werden.
Nach erfolgter Vertiefung der Planung ist ein Baubeginn für Ende 2018 geplant.


Freifläche und Turm der Weißfrauen Diakoniekirche

Die Weißfrauen Diakoniekirche im Bahnhofsviertel wurde in den  1950er Jahren an der offenen Ecke Gutleutstraße/Weserstraße gebaut. Frei auf dem Platz stehend setzt sie mit ihrem auf dem Bürgersteig stehenden Glockenturm ein unübersehbares Zeichen im Bahnhofsviertel. Der für das Bahnhofsviertel ungewöhnliche freie Raum rund um die Kirche ist heute jedoch kaum noch zu erkennen. Starke Zaunanlagen trennen den Platz der Kirche vom öffentlichen Straßenraum und durchschneiden die freie Fläche vor der Kirche. Selbst auf dem Hof hinter der Kirche trennen Zäune und Mauern verschiedene Bereiche voneinander ab.
Das soll sich ändern, so dass die Ecksituation und die Freifläche um die Kirche wieder geöffnet werden. Vor allem von der Diakoniestation WESER5 mit ihren Hilfsangeboten für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, wie Tagestreff, Straßensozialarbeit, Soziale Beratungsstelle,  Notübernachtung,  Übergangswohnhaus, wird schon seit längerem das Ziel verfolgt, offene Ecke statt Problemecke zu sein.
Beide Gedanken aufgreifend wurde durch den Evangelischen Regionalverband und das Stadtplanungsamt in gemeinsamen Planungsrunden mit den Nachbarn aus dem  basis Künstlerhaus, der Merkez-Moschee und dem Hotel Nizza ein Konzept entwickelt, soziale und bauliche Barrieren abzubauen und die Ecke auch räumlich wieder zu öffnen.
Durch Rückbau der Metallzäune, Mauern und der geschlossenen Tore, einen einheitlichen Bodenbelag und durch die gestalterische Akzentuierung von Nutzungsbereichen wird ein offener, sozialer Stadtraum von hoher Qualität für die unterschiedlichen Ansprüche seiner verschiedenen Nutzer entstehen. Die Öffnung der Tore zu den Tagesstunden schafft zudem für alle Nutzer und Besucher des Viertels einen weiteren Freiraum.
Ergänzend zur Umgestaltung der Freifläche erfährt der Kirchturm durch eine künstlerische Intervention von Andrea Büttner eine Umgestaltung, die sich mit dem Ort und dem öffentlich-kulturellen Charakter der heutigen Weißfrauen Diakoniekirche auseinander setzt. Der Turm behält seine Funktion als Glockenturm und ist zudem Kunstraum, ein Ort wo Kunst und soziale Wirklichkeit aufeinandertreffen. Das vielfältige diakonische Angebot von WESER5 wird hier gepaart mit der künstlerischen, spirituellen und sozialkulturellen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen in den Räumen der Diakoniekirche. Die bauliche Umsetzung erfolgte in der zweiten Jahreshälfte 2013.
Die Umsetzung der Platzgestaltung, die von der Arbeitsgemeinschaft Sichau und Walter Architekten und Ute Wittich Gartenarchitektur auf Grundlage der Interessen der Kirche und der Anrainer aufgestellt wurde, wurde im Dezember 2012 abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt, der Bereich vor der Kirche, wurde in 2014 realisiert. Die Planung des zweiten Bauabschnittes erfolgte durch die Sehlhoff GmbH.
Die Umsetzung der Freiflächengestaltung sowie der künstlerischen Umgestaltung des Turms werden von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung und vom Land Hessen im Rahmen des Stadtumbaus in Hessen kofinanziert.

Logos

Kreativzentrum basis

Der Verein basis e.V. betreibt in der Elbestraße 10 ein Atelierhaus mit Ausstellungsräumen als Kreativzentrum. Jungen Künstlern werden Atelierräume zu günstigen Mieten zur Verfügung gestellt und in den Ausstellungsräumen wird gesellschaftsrelevante, internationale Gegenwartskunst in einem lokalen und internationalen Kontext präsentiert. Durch die Initiative des Vereins wird die Vernetzung der Kulturschaffenden und Künstler gefördert und gestärkt. Seit dem zweijährigen Bestehen des Vereins am Standort Elbestraße 10 ist hier ein Schwerpunkt künstlerischer Aktivitäten von lokaler und überregionaler Bedeutung entstanden. Durch eine Förderung im Rahmen des Programms Stadtumbau konnten zusätzliche Räume für die Vereinstätigkeit nutzbar gemacht und Ausstellungsräume erweitert werden. Außerdem wird mit der Neugestaltung des Eingangsbereichs und der Verbesserung der sanitären Anlagen dem zunehmenden Interesse der Öffentlichkeit an den künstlerischen Aktivitäten des Vereins Rechnung getragen. Hiermit trägt der Verein zur Weiterentwicklung und Imageverbesserung des Bahnhofsviertels bei. Aufbauend auf die positiven Erfahrungen, die der Verein mit seiner Tätigkeit in der Elbestraße gewonnen hat, wurde als zweites Projekt das Gebäude Gutleutstraße 12-14 als Atelierhaus umgestaltet. In diesem größeren Gebäude konnten mit einfachen Mitteln großzügige Räume mit vielfältigen Möglichkeiten für künstlerische Arbeit und Ausstellungen geschaffen werden.


Markt Kaiserstraße

Der Wochenmarkt in der Kaiserstraße ist ein wertvoller Beitrag für die Belebung und Attraktivierung des Bahnhofsviertels. Der Markt lädt Besucher und Beschäftigte seit mehr als 10 Jahren zum Verweilen im öffentlichen Raum ein.
Der ursprüngliche Betrieb des Marktes an zwei Tagen in der Woche im Straßenabschnitt östlich der Moselstraße wurde zu Gunsten einer verbesserten Anfahrbarkeit der Liegenschaften in diesem Bereich verändert. So wird an je einem Tag in der Woche neben dem sogenannten Kaisersack nun auch der Straßenabschnitt zwischen Mosel- und Elbestraße durch den Markt genutzt.
Die provisorische Stromversorgung des neuen Marktstandortes wurde im Rahmen des Programms Stadtumbau in Hessen durch die Einrichtung von Unterflurelektranten ersetzt. Diese sichern den technischen Betrieb des Marktgeschehens und nehmen auf die besondere Gestaltung der Kaiserstraße Rücksicht.