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Rahmenplanung 2004/2010

Rahmenplan 2004

Rahmenplan 2004, © K9 Architekten

Wesentliches städtebauliches Gliederungselement ist ein vom Bockenheimer Depot bis zum denkmalgeschützten Kramerbau der Pharmazie durchgehendes grünes Band, das dem Verlauf der alten Bockenheimer Landwehr folgt und das als Ordnungsstruktur die einzelnen Quartiere miteinander verknüpft. Mit diesem Band gelingt es, großzügige städtische Plätze und öffentliche Grünflächen zu schaffen, die gleichzeitig auch das Freiflächendefizit der benachbarten Quartiere ausgleichen sollen.
Grundlage des Planungskonzeptes ist die Entwicklung eines urbanen Stadtquartiers mit einer vielfältigen Nutzungsmischung aus Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, Gastronomie und  Kultur.
Neue Wohnquartiere sind entlang der südlichen Gräfstraße und längs der Grünachse vorgesehen, die gewerblichen Nutzungen werden überwiegend an der stark befahrenen Senckenberganlage angeordnet. 
Der Bereich der Bockenheimer Landstraße wird zu einem neuen Stadtteilmittelpunkt umfunktioniert, Verkaufsflächen und Gastronomie rund um die Bockenheimer Warte ergänzen das Einzelhandelsangebots der Leipziger Straße.
Der denkmalgeschützte Gebäudekomplex zwischen Mertonstraße und Robert-Mayer-Straße ist als Ensemble in die Planung integriert, um weiterhin einer öffentlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stehen. 
Im Süden des Geländes an der Georg Voigt-Straße ist eine Kindertagesstätte mit fünf Gruppen vorgesehen.

Grundsätzlich sieht die Planung eine ruhige, gleichmäßige Höhenentwicklung vor. Die Anzahl der Vollgeschosse orientiert sich an den benachbarten Geschossigkeiten.
Eine Ausnahme bildet die Anordnung einer Hochhausgruppe südlich der Robert-Mayer-Straße. Sie ersetzt den vorhandenen AFE-Turm und schließt an den bereits bestehenden Hochhauspulk um die Ludwig-Erhard-Anlage an.


Verkehr

Das Planungsgebiet ist über die bestehenden Straßen und die vorhandene Infrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs bereits sehr gut erschlossen und an den überörtlichen Verkehr angebunden.
Die Erschließung der neuen gewerblichen Blöcke soll vorwiegend von den bestehenden Hauptverkehrstrassen erfolgen, so dass die angrenzenden Wohnquartiere Bockenheims nicht beeinträchtigt werden. Die Erschließung der neuen Wohnbebauung erfolgt hauptsächlich über die Gräfstraße.
Das Planungskonzept sieht vor, das zentrale Grünband und die Quartiersplätze zwischen den Blöcken den Fußgängern vorzubehalten. Es entsteht so eine ausgedehnte autofreie Zone, die sich nachhaltig auf die Qualität des Quartiers auswirkt.


Dialogveranstaltungen - Rahmenplan 2010

Rahmenplan 2010, © K9 Architekten

Auf Grund vielseitiger Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aus den Stadtteilen Bockenheim und Westend und des großen Interesses am aktuellen Planungsstand hat das Stadtplanungsamt 2010 zwei ausgedehnte Dialogveranstaltungen zu den Neuplanungen des ehemaligen Campusareals durchgeführt.

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse dieser Veranstaltungen und der vorliegenden politischen Beschlüsse wurde die ursprüngliche Rahmenplanung von 2004 in den kommenden Wochen durch das Siegerbüro im Wettbewerb, K9 Architekten, überarbeitet.
Die ausführlichen Protokolle der beiden Veranstaltungen sowie die Rahmenplanung von 2010 finden Sie unten stehend als PDF-Datei.