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Realisierung der einzelnen Bauvorhaben

Die Entwicklung der Universität am Grüneburgpark erfolgt in mehreren Baustufen. Bis 2014 sollen diese voraussichtlich abgeschlossen sein. Ausgenommen hiervon sind zunächst die Flächen der Philipp-Holzmann-Schule, die als Reserveflächen für einen weiteren späteren Ausbau vorgehalten werden.

Zentraler Campusplatz mit Brunnenanlage, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Erste Baustufe

Die Planungen der ersten Baustufe sind abgeschlossen:
Nordwestlich des Poelzigbaus ist das von den Architekten Kleihues und Kleihues geplante Gebäude des House of Finance mit einer Nutzfläche von rund 6.500 qm als Zeichen für eine zukünftig stärkere Verknüpfung zwischen der Universität und dem Bankenstandort Frankfurt am Main entstanden.
Im Anschluss daran, ebenfalls an der Grenze zum Grüneburgpark, wurde im Herbst 2008 das Fakultätsgebäude der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften nach einem Entwurf des Berliner Architekturbüros Müller-Reimann mit einer Nutzfläche von fast 18.000 qm in Betrieb genommen.
 
In Fortsetzung des Poelzigbaus ist in zentraler Achse der große Campusplatz angeordnet. Er wird nördlich und südlich von den Gebäuden des Hörsaalzentrums und des Casinoanbaus flankiert. Beide Gebäude wurden vom Frankfurter Architekten Ferdinand Heide geplant, der auch den Masterplan für den neuen Campus erarbeitet hat. Damit wurde eine einheitliche Architektursprache rund um den Campusplatz sichergestellt.

Fakultätsgebäude der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Büro Müller-Reimann, Berlin, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Das Hörsaalzentrum bietet auf etwa 5.300 qm 15 Hörsäle und öffnet sich mit bis zu 60 qm großen Fenstern dem umliegenden Campuspark.
Der Anbau an das Casino-Gebäude des Poelzigbaus ist durch eine Brücke mit dem Casino verbunden. Hier ist ein Angebot an zusätzlicher Innen- und Außengastronomie entstanden. 
 
Blickfang des neuen Campusplatzes ist ein großes Wasserbecken, das durch den bekannten Sprühbrunnen, der bislang auf dem zentralen Platz des Campus Bockenheim platziert war,
 
Das Studierendenwohnheim der evangelischen und katholischen Kirche wurde nach einem Entwurf des Architekturbüros pmp aus München gebaut. Bis zu 420 Studenten finden hier seit 2008 Platz zum Leben und Studieren.
Ebenfalls bereits fertig gestellt ist eine den Campus ergänzende Kindertagesstätte für rund 50 Kinder östlich des Poelzigbaus.

 

Zweite Baustufe

Die sekundäre Baustufe entsteht im Baufeld zwischen Lübecker Straße und Poelzigensemble. Ihre konkrete Ausgestaltung wurde ebenfalls im Rahmen von Realisierungswettbewerben ermittelt.
Der von der Bauabteilung der Max-Planck-Gesellschaft ausgelobte Architektenwettbewerb für den Institutsneubau für europäische Rechtsgeschichte wurde im Februar 2006 entschieden. Der Beitrag des Berliner Architekturbüros Volker Staab wurde mit dem 1. Preis prämiert und wird zeitnah realisiert werden.
Mit einer Geschossfläche von ca. 40.000 qm stellt das Fachcluster für Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften, Psychologie und Humangeographie das größte Bauvorhaben des neuen Campus dar. Auch das Hochschulrechenzentrum wird hier seinen Platz finden.
Im Anschluss hieran wird das neue Präsidium entstehen. Beide Gebäude werden nach Entwürfen des Büros Müller - Reimann, Berlin, gebaut, das sich erneut als Wettbewerbssieger durchsetzen konnte.

 

 

Blick aus dem Hörsaalgebäude auf den Campusplatz und den neuen Casinoanbau, Architekt F. Heide & TOPOS, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main