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Einzelhandel

Bahnhofsvorplatz, Kaiserstraße, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt am Main übernimmt als Oberzentrum weitreichende Versorgungsfunktionen im Bereich öffentlicher und privater Infrastruktur. Frankfurt ist ein überregional bedeutsamer Einzelhandelsstandort, gleichzeitig ist die Stadt durch die Vielzahl an Ober- und Mittelzentren im Rhein-Main-Gebiet einem starken regionalen Wettbewerb ausgesetzt.

Die Trends zu größeren Betriebseinheiten vor allem im Lebensmitteleinzelhandel und der Rückgang der Einzelhandelsausstattung in Nebenlagen sind auch in Frankfurt am Main sichtbar. Umsatz und Marktanteile des E-Commerce wachsen kontinuierlich. Auch das Kundenverhalten bezogen auf Mobilität, Erlebniseinkauf sowie sinkende Standort- und Betriebstreue verschärfen die strukturellen Umbrüche im Einzelhandel. Diese Veränderungen spiegeln sich auch in stadträumlichen Strukturen wider, zunehmend sind eine Angebotsverschiebung an periphere Standorte und eine Ausdünnung des Nahversorgungsnetzes zu beobachten.


Innenstadt "My Zeil", © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Dennoch weist die Stadt ein umfangreiches und differenziertes Angebot an Fachgeschäften auf. Die Zentrenstruktur in Frankfurt am Main zeichnet sich – auch im Vergleich mit anderen Großstädten – durch eine große Anzahl über das Stadtgebiet verteilter, in der hierarchischen Abstufung differenzierter Versorgungszentren aus.

Ziel der Stadtplanung ist es, einerseits die Zentren zu stärken und andererseits die  flächendeckende, wohnortnahe Versorgung zu gewährleisten. Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat dazu im Juni 2012 ein aktualisiertes Einzelhandels- und Zentrenkonzept beschlossen. Basis dafür war die Studie zur Fortschreibung der Einzelhandels- und Zentrenstruktur Frankfurt am Main 2010.

Den Maßgaben des Stadtverordnetenbeschlusses entsprechend wird das Einzelhandels- und Zentrenkonzept derzeit erneut fortgeschrieben mit dem Schwerpunkt „Sicherung der Nahversorgung“. Begleitet wird die Fortschreibung von der Stadt Frankfurt am Main (Stadtplanungsamt und Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH) in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) und dem Handelsverband Hessen-Süd e.V., Regionalbereich Frankfurt.

Ab dem 30. August 2016 bis Anfang 2017 werden im Rahmen der Ortsbeiratssitzungen in allen 16 Frankfurter Ortsbezirken auch die Ortsbeiräte, die Gewerbevereine und die interessierte Öffentlichkeit in den Erarbeitungsprozess einbezogen. Das Gutachterbüro Junker+Kruse wird gemeinsam mit Stadtplanungsamt und Wirtschaftsförderung Vorschläge für die Weiterentwicklung des Konzepts präsentieren und zur Diskussion stellen.

Die vor Ort gesammelten Anregungen werden in den Entwurf des neuen Einzelhandels- und Zentrenkonzepts einfließen, der dann der Stadtverordnetenversammlung zum Beschluss vorgelegt werden soll. Das Konzept soll als Richtschnur für die Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben sowie die Weiterentwicklung der Ortszentren in Frankfurt dienen.


Ansprechpartner/-innen

Herr Michael Kuss

Telefon: +49 (0)69 212 35088
Telefax: +49 (0)69 212 43692