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Neugestaltung der Vorplätze am Hauptbahnhof

Planungsanlass
Der Frankfurter Hauptbahnhof ist jeden Tag für etwa 450.000 Reisende und Besucher der erste Berührungspunkt mit der Stadt Frankfurt am Main. Rund 350 Fernzüge der Deutschen Bahn fahren ihn täglich an; dazu kommen der Regionalverkehr, die S- und U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Der Frankfurter Hauptbahnhof ist damit der wichtigste Verkehrsknoten der Stadt und zugleich Eingangstor und Aushängeschild.
Der Bahnhofsvorplatz und die beiden seitlichen Plätze werden dieser Bedeutung nicht mehr gerecht: sie bedürfen dringend einer gestalterischen Aufwertung in Zusammenhang mit einer funktionalen und verkehrlichen Neuordnung.

Planungsgebiet
Das aktuelle Planungsgebiet umfasst den zentralen Vorplatz und den nördlich anschließenden Bereich mit der Poststraße (siehe angehängte PDF-Datei zum Projekt). Die Grundstücke sind überwiegend im Eigentum der DB AG.
Der südliche Bahnhofsvorplatz, die Mannheimer Straße und das derzeit als Parkplatz genutzte Grundstück südlich des Hauptbahnhofs sollen in einem späteren Planungsschritt bearbeitet werden.

Planungsziel
Um das direkte Umfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs zu einem attraktiven „Tor zur Stadt“ umzugestalten, haben die Stadt Frankfurt und die Deutsche Bahn AG gemeinsam einen städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb (Wettbewerb 2008-2009) durchgeführt.
Die Erkenntnisse des Wettbewerbs sollen durch eine schrittweise Umgestaltung umgesetzt werden. Durch eine Umorganisation der Funktionen auf dem Platz wird eine übersichtliche, einladende und barrierefreie Gestaltung angestrebt, die den Anforderungen aller Nutzer des Platzes gerecht werden soll.

Weiteres Vorgehen 
Im November 2013 wurde der Letter of Intent über Infrastrukturmaßnahmen an Bahnhöfen der DB Station&Service AG in Frankfurt am Main öffentlich vorgestellt. Der Vorplatz des Hauptbahnhofs ist eines der Projekte des Letter of Intent.

Als erster Schritt für die Umgestaltung des Vorplatzes wird jetzt die Vorplanung für den Platzbereich vor dem Hauptportal, den nördlich anschließenden Teil und die Poststraße erstellt. Mit der Vorplanung wurde das Büro schneider+schumacher beauftragt. Deren Wettbewerbsbeitrag (schneider+schumacher) ist nun Grundlage für die weitere Planung. Der Magistrat hat im Mai 2014 die dafür erforderlichen Planungsmittel freigegeben.
Im Rahmen der Vorplanung soll auch geprüft werden, ob eine Verlegung der Straßenbahnhaltestelle, wie im Wettbewerb vorgeschlagen, umsetzbar ist.
Derzeit plant die Deutsche Bahn AG die Umgestaltung der Haupthalle des Bahnhofs, dort sollen Einbauten der 70er Jahre zurückgebaut werden, um den historischen Raumeindruck wieder herzustellen. Bisher nicht zugängliche Flächen im Kellergeschoss unter dem Bahnhofsgebäude werden zugänglich gemacht. Dort werden neue Verbindungen zwischen den verschiedenen Verkehren (S- und U-Bahn) und neue Verkaufsflächen geschaffen. Auch die unterirdische Verteilerebene soll umgestaltet werden, um eine Aufwertung und Belebung zu erreichen. In diesem Zusammenhang sollen wenig genutzte Zugänge zu der Verteilerebene geschlossen werden. Die Schließung der zum Teil engen und unübersichtlichen Treppen wird zur Übersichtlichkeit und Sicherheit beitragen. Gleichzeitig ergeben sich neue Freiräume für die Platzgestaltung.

Die Ergebnisse der Vorplanung werden zu gegebener Zeit auf dieser Seite vorgestellt.

PDF-Dateien zum Projekt


  • Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
  • Platzbereich Poststraße Ecke Düsseldorfer Straße, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
  • Poststraße mit Einfahrt zur Tiefgarage, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
  • Nördlicher Vorplatz, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
  • Zentraler Vorplatz, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Projektleitung

Frau Barbara Gonder

Telefon: +49 (0)69 212 36151
Telefax: +49 (0)69 212 47644