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Vorbereitende Untersuchungen

Rückabwicklung ,,Alleentunnel"

Im Jahr 1980 hat der damalige Hessische Minister für Wirtschaft und Technik den Plan für den Neubau der A 66 im Stadtgebiet Frankfurt am Main – Alleentunnel – festgestellt. Der Plan umfasste umfangreiche Baumaßnahmen am Knotenpunkt „Miquelallee“, den Bau eines Tunnels vom Knoten „Miquelallee“ zum Bereich „Friedberger Landstraße/Butzbacher Straße“ und den anschließenden Bau der Strecke im Trog bis zur „Dortelweiler Straße“. 

Gegen diesen Beschluss wurden mehrere Klagen erhoben, die Planverfahren zur Behebung der gegebenenfalls bestehenden Mängel des Beschlusses wurde ausgesetzt. Ein ergänzendes Planfeststellungsverfahren wurde nie durchgeführt, weil sich die Haltung zu dem Projekt sowohl auf Seiten des Landes Hessen als auch bei der Stadt Frankfurt am Main geändert hatte.

Konsequenterweise hat das Land Hessen Ende 2013 auf die Neuanmeldung des Vorhabens „A 66 Alleentunnel“ für den Bundesverkehrswegeplan verzichtet. HessenMobil als obere Straßenbaubehörde hat zudem Anfang 2014 gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Herausnahme des Projektes aus dem "Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 2004" beantragt. Diesem Antrag wurde stattgegeben, sodass HessenMobil im Mai 2014 bei der Planfeststellungsbehörde beantragte, den Planfeststellungsbeschluss aufzuheben. Mit Datum vom 05.02.2015 hat schließlich das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung den Planfeststellungsbeschluss „Alleentunnel“ aufgehoben.

Dieser Beschluss ist für die Projektrealisierung, insbesondere für das Teilgebiet Friedberger Landstraße/Südlich Wasserpark („Innovationsquartier“) entscheidend. Der Alleentunnel hätte im planfestgestellten Trassenbereich jegliche Entwicklungsmöglichkeiten für den Wohnungsbau verhindert und die stadtteilnahen Grün- und Erholungsflächen zerschnitten.

Zugleich ist auch festzuhalten, dass alle Nutzungen (wie etwa der Abenteuerspielplatz) auf der Trasse des „Alleentunnels“ seit 1980 nur provisorischen Charakter haben konnten, da diese Trassenflächen für den Bau des Tunnels freizuhalten waren.