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Stadtgestalterisches Leitbild

Das Bidl zeigt die Hochhausskyline: Identitätsstiftend für Frankfurt und die gesamte Region, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Das Stadtbild Frankfurt am Main zeichnet sich durch eine weitgehend ruhige, flächige Bebauung aus. Hochhäuser sind überwiegend nur in Gruppen/Clustern organisiert. Die daraus resultierenden erheblichen Höhenversprünge zwischen der „normalen“ Stadt und Hochhäusern werden dabei nicht als gestalterischer Nachteil empfunden, vielmehr sind sie für die einzigartige Stadtsilhouette idenditätsstiftend. Die Fernwirksamkeit der Hochhäuser und damit ihr Beitrag zur Ausbildung der Skyline beginnt bei 60 m Höhe.

Mit der Fortschreibung der Hochhausstandortplanung werden die bestehenden Hochhauscluster und Hochhausachsen sinnvoll ergänzt. Einzelstandorte sind als Raumzeichen nur bei herausragender öffentlicher Bedeutung oder in besonderer städtebaulicher Situation denkbar.


Luftaufnahme der Hochhäuser von Frankfurt, © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main

In der Einzelfallprüfung sind neue Hochhausstandorte nur bei hervorragender Erschließungsqualität im öffentlichen Nahverkehr tragfähig, Beeinträchtigungen gewachsener Wohnquartiere sind auszuschließen. Die Zulässigkeit neuer Hochhäuser erfordert die Integration öffentlicher Nutzungen in die Gebäude, überdurchschnittliche Anforderungen an die Begrenzung des Primärenergieverbrauchs sowie konkurrierende Verfahren zur Findung der Architektur. Abzusichern sind darüber hinaus ergänzende Wohnanteile in Höhe von 30 % der Bruttogeschossfläche oberhalb der Hochhausgrenze sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes im öffentlichen Raum.