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Städtebaulicher Entwurf

Der vorgelegte städtebauliche Entwurf ist ein Bebauungsvorschlag, der bezüglich der dargestellten Gebäudestrukturen beispielhaft aufzeigt, welche städtebaulischen Lösungen im Plangebiet künftig gewünscht sind beziehungsweise möglich wären.

Die Mischung aus überwiegend Wohn- mit untergeordneten Dienstleistungs- und Kernge-bietsnutzungen unter Einbeziehung der zu erhaltenden gewerblichen Teilbereiche sowie prägenden Grünstrukturen bildet die Grundlage für das Plangebiet. Wesentliches Gestaltungselement ist das zentrale Band, welches zusammengesetzt wird aus öffentlichen Grünflächen, öffentlichen Plätzen und sozialer Infrastruktur. Nördlich und südlich davon entstehen gut erschlossene Wohnquartiere mit autofreien Innenhöfen. Das zentrale städtische Band verbindet die Quartiere miteinander.

Auch die Nahversorgung ist über das Band angeschlossen. Der großflächige Einzelhandel liegt gut erreichbar in der Mitte des Quartiers, an der Ecke Rödelheimer Landstraße / Birkenweg, was auch für die umliegenden Quartiere von Vorteil ist. Die geschlossene Bebauung am östlichen Rand des Geltungsbereichs schließt das Gebiet zur Bahn ab. Das Prinzip der mit Stichstraßen erschlossenen Wohnquartiere setzt sich nach Westen hin entlang der Rödelheimer Landstraße fort und wird durch eine neue Straße, die die Rödelheimer Landstraße mit der Morsestraße verbindet, begrenzt. Eine geschlossene, straßenbegleitende Bebauung schließt das Plangebiet nach Westen zur Ludwig-Landmann-Straße ab.

Die bisherigen Ziele für den südwestlichen Gewerbeteil A bleiben im Grundsatz bestehen und integrieren somit an dieser Stelle die vorhandenen Gewerbebetriebe in die Planung. Des Weiteren werden die bestehenden Betriebe in den Teilbereichen B und C als Bestandsbereich mit in die Planung aufgenommen. Die Verkehrsflächen der vorhandenen Morsestraße bleiben erhalten und werden ausgebaut. Die verkehrliche Anbindung der Morsestraße an die Ludwig-Landmann-Straße wird weiterhin als zwingend notwendig erachtet.

Der Verlauf der Straße mit der vorgesehenen Unterführung „Birkenweg - An der Dammheide“ weicht von dem alten Entwurf ab und verläuft nun parallel zur Liegenschaft des Gewerbebetriebs Burka Kosmos (östlicher Rand Teilbereich B). Die Planung der Teilflächen südlich der Bahnanlage bleibt weitestgehend bestehen und muss nur auf Grund der geänderten Linienführung der Unterführung leicht angepasst werden.

Die derzeit am Ostrand des Plangebiets vorhandene Kasernenstraße wird zu Gunsten einer effizienten Erschließung um die Breite eines Baufelds nach Westen verschoben und bildet somit den östlichen Abschluss der verkehrlichen Erschließung.

In Anlehnung an den alten städtebaulichen Entwurf ist eine einheitliche Höhenentwicklung der Bebauung vorgesehen. Straßenbegleitend sind überwiegend 5-geschossige Gebäude vorgesehen, während zu den Freiflächen und der inneren Erschließung der Wohnquartiere eine Abstufung der Geschossigkeit auf 4 beziehungsweise teilweise auch 3 Geschosse vorgenommen wird. Lediglich entlang der Ludwig-Landmann-Straße ist eine höhere Geschossigkeit unter Einbeziehung des Bestandshochhauses vorgesehen.

Städtebaulicher Entwurf Stand Juli 2013, © Stadtplanungsamt, Kartengrundlage Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main