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Städtebauliches Konzept

Rahmenplan

Der städtebauliche Rahmenplan greift die Axialität des denkmalgeschützten Ensembles auf. Im nördlichen Anschluss an den Poelzig Bau führt das Konzept die Hauptachse der Anlage fort, um in ihrer Flucht die neuen zentralen Einrichtungen (Mensa, Hörsaalgebäude und Studentenwohnheim) der Universität zu platzieren. Die Institutsgebäude und die einzelnen Fachbereiche gruppieren sich hufeisenförmig um das Innere des neuen Campus herum und bilden im Norden und Osten eine räumliche Kante zur Stadt. Die Gebäudehöhen beschränken sich im Wesentlichen auf sechs Geschosse. Fünf Hochhausstandorte an der Miquelallee mit 13 Geschossen akzentuieren den neuen Campus.
Der Freiraum zwischen dem zentralen Funktionsband und den seitlichen sowie nördlichen Baufeldern wird als „Universitätspark“ gestaltet. Die bestehenden Einfamilienhäuser werden in ihrem Bestand gesichert, in die hier verlaufende Grünachse einbezogen und zukünftig vom Campuspark flankiert.
Östlich der Hansaallee ist die zentrale Universitätsbibliothek vorgesehen.
Der Rahmenplan setzt die Idee einer Campusuniversität im Park konsequent um und schafft dabei eine prägnante Form von hoher städtebaulicher Qualität.

Rahmenplan Campus Westend, Entwurf: Architekt F. Heide & TOPOS, © Land Hessen

Landschaftsplanerisches Gesamtkonzept

Ergänzend zur Rahmenplanung erarbeitete das Büro TOPOS, Freiburg, ein landschaftsplanerisches Gesamtkonzept. Die Planung verfolgt die Zielsetzung, eine Synthese zwischen dem denkmalgeschützten Park um das IG-Farben-Haus und den neu anzulegenden Grünflächen im Entwicklungsbereich der Universität herzustellen. Der Entwurf orientiert sich am Leitbild des Landschaftsgartens mit weiträumigen Rasenflächen und einzelnen Baumgruppen. Ebenso wird es Bereiche mit Gehölzpflanzungen und Stauden geben. Der Campusplatz als zentraler Begegnungsraum und die Eingangsbereiche an der Bremer Straße sowie im Bereich Hansaallee werden besonders ausgestaltet und akzentuiert.
Eine wesentliche Aufgabe des Freiraumkonzeptes ist die Gestaltung des Übergangs zum Grüneburgpark. Hier soll eine großzügige Blick- und Wegebeziehung geschaffen werden. Über eine teilweise terrassierte Gartenanlage soll hier das Gelände zum Park abgetreppt und der Blick in den Grünraum freigegeben werden. Dem übergeordneten Ziel der Verknüpfung der beiden Parkanlagen mit dem Frankfurter GrünGürtel wird mit diesem Übergang Rechnung getragen werden.

Übergang vom Grüneburgpark zum Campus Westend, Entwurf: Architekt F. Heide & TOPOS, © Land Hessen

Verkehr

Die Haupterschließung des Universitätsgeländes erfolgt über die Hansaallee. Diese wird zu einer dreireihigen Allee mit beidseitigen Geh- und Radwegen umgestaltet. Die Einmündung Hansaallee - Lübecker Straße ist neue Hauptzufahrt zum Campus. Von hier aus wird der Verkehr direkt in die zentrale Tiefgarage geführt und somit der neue Campus weitestgehend autofrei gehalten. Für die Philipp-Holzmann-Schule und die Einfamilienhäuser ist die Zufahrt weiterhin gesichert.
Fußgängern stehen zwei Hauptzugänge zur Verfügung: Bereits in Umgestaltung befindet sich der Platz an der Bremer Straße; in Kombination von Grünbestand und neu gestaltenden Elementen wird er neu geordnet. Auch die Ecke Hansaallee - Miquelallee wird ihrer Bedeutung entsprechend als Universitätsplatz ausgestaltet werden.
Die interne Erschließung des Campus erfolgt in Anlehnung an das Wegekonzept der denkmalgeschützten Parkanlage über breite Wege, die im Eigentum der Universität liegen.
Der Bebauungsplan sichert hierbei die Zugänglichkeit des Hochschulparks für die Allgemeinheit und seine Verknüpfung mit den umliegenden Stadtteilen.

Blick über den Campuspark Richtung Süden, Entwurf: Architekt F. Heide & TOPOS, © Land Hessen