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Tourismus, Kunst und Kultur

Alle Handelnden vor Ort sind sich einig: Höchst verfügt über hohes Potenzial, das in weiten Teilen noch nicht ausgeschöpft ist. Kulturell bietet der Stadtteil mit dem Neuen Theater Höchst und dem Filmtheater Valentin am neuen Standort Bolongaropalast ebenso ein über die Stadtgrenzen hinaus ragendes interessantes Angebot an. Kulturhistorisch ist Höchst mit der Altstadt und dem Höchster Schlossplatz, dem Alten und Neuen Schloss, der Justinuskirche dem Porzellanmuseum im Kronberger Haus und dem Bolongaropalast ein lohnendes Ziel, das deutlich mehr Besucher und Touristen interessieren sollte.

 

World-Café Tourismus / Arbeitskreis Tourismus

Aus diesem Grund wurde der Themenschwerpunkt Tourismus im Berichtsjahr 2013 angestoßen. Im Januar 2013 wurden in der methodischen Form des World-Cafés unterschiedliche Akteure aus den Vereinen und Engagierten vor Ort, der Verwaltung und dem im Zusammenhang mit Tourismus und Freizeit Tätigen zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen.


Route der Fachwerkstraße

Die Tourismus + Congress GmbH Frankfurt am Main als Teilnehmer des Arbeitskreises Tourismus hat die Anregungen zur Altstadt aufgegriffen und mit den Antrag auf Aufnahme in die Route der Deutschen Fachwerkstraße umgesetzt. Die Aufnahmebedingungen und Zielsetzungen konnten kurzfristig mit dem Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V., Prof. Manfred Gerner, erörtert werden. Damit konnte der Stadtteil die Chance nutzen, im 2013 neu aufgelegten Bildband Deutsche Fachwerkstraße als Mitgliedstadt zu werben. Höchst ist nunmehr Mitglied in der Fachwerkstraße „Vom Westerwald über Lahntal und Taunus zum Main“. Dabei wurde das Logo verwendet, das sich durch die weitere touristische Veröffentlichung und Vermarktung ziehen wird: Höchst – Lebendiges Fachwerk.

Fachwerk und Fachwerkstädte haben einen hohen Identifikationswert und stellen im Tages- bzw. Kurzurlaub innerhalb der Region eine wichtige Zieldestination dar. Mit der Einbindung des Standortes Höchst in den Kontext anderer Fachwerkstädte wird die Qualität des Ensembles bestätigt. Fachwerk wird darüber hinaus auch im nationalen/internationalen Rahmen wahrgenommen als touristisch interessant, weil regionstypisch wahrgenommen. Beides beinhaltet neue Chancen für Höchst.

Höchster Logo für die Route der Fachwerkstraße, © Tourismus + Congress GmbH Frankfurt am Main

Tourismusbüro

Die Fragestellung zum Standort und zur Ausgestaltung eines Tourismusbüros in Höchst wurde in der Arbeitsgruppe Tourismus erneut aufgegriffen. In Höchst sollte es die Möglichkeit geben, sich zu den herausragenden touristischen Angeboten, aber auch zu Angeboten in Frankfurt allgemein, zu informieren. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass ein „reines“ Tourismusbüro nicht umsetzbar und finanzierbar ist, sondern mit weiteren Produkten innerhalb eines tragfähigen wirtschaftlichen Konzepts stabilisiert werden muss.

2014 wurde die erste Tourist Information in einem Stadtteil als Public-Private-Partnership mit der Tourismus und Congress GmbH eröffnet. Der Kiosk Tabak- und Presse Krämer in der Antoniterstraße 22 wurde um touristisches Informationsmaterial und Souvenirs ergänzt. Der Umbau der Räumlichkeiten sowie die Beschilderung wurden mit dem Förderprogramm finanziert und durch Frau Plechatsch, Modernisierungsarchitektin, durchgeführt.

Um Touristen Informationsmaterial über den Stadtteil zur Verfügung stellen zu können, wurde die Bausteinreihe des Stadtplanungsamtes um den Baustein „Rundgang durch die Innenstadt Höchst“ erweitert. Die Broschüre liegt kostenlos in der Tourist Information, im Stadtteilbüro und im Stadtplanungsamt Frankfurt aus und wurde auch für ausländische Touristen ins Englische übersetzt (Circular Tour of the Centre of Höchst).

Tourist Information in der Antoniterstraße 22 in Höchst, © NH ProjektStadt, Foto: Herr Winkelman