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Um- und Neugestaltung des öffentlichen Raums

Foto der neu gestalteter Quartierseingang mit Apfelpoller und Reliefplatte, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Anfang 2003 wurde der Einsatz der Mittel aus dem Modernisierungsförderprogramm auf Maßnahmen im öffentlichen Raum ausgedehnt, so dass neben einer Verbesserung der Bausubstanz auch flankierende Neugestaltungen im öffentlichen Raum durchgeführt werden können.
Diese Maßnahmen umfassen die Sanierung des Straßenpflasters der Fußgängerzonen in Anlehnung an das historische Vorbild, die Neugestaltung aller Quartierseingänge sowie die Umsetzung eines Konzeptes zur Aufwertung der Standorte der vorhandenen stadtteiltypischen historischen Brunnen.
Die Intension ist die Wiederherstellung einer größtmöglichen Klarheit in der Gestaltung des öffentlichen Raumes, um die räumliche Qualität der historischen Altstadt wieder zur Geltung zu bringen.


Foto der Apfelschmuckstein im sanierten Pflaster, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Die Maßnahmen wurden abschnittsweise durchgeführt und neigen sich dem Abschluss zu. Begonnen wurde 2004 mit einem ersten Bauabschnitt in der Großen Rittergasse. Das Kopfsteinpflaster wurde saniert, die Bänderungen aus Granit verlegt. Sie nehmen Bezug auf die historische Gestaltung des Straßenraums, die früher als Hochbordstein einen schmalen Gehweg von der befahrbaren Gassenmitte trennte. Sie werden jetzt als ebenengleiche Gliederungslinie eingebaut.
In der Folge wurden Zug um Zug die Altstadtgassen nach dem gleichen Prinzip umgestaltet.  


Neugestalteter Paradiesplatz, © Olaf Reuffurth

Auch der Paradiesplatz erhielt ein neues Gesicht. Kleinpflaster bildet die Mitte des Platzes, zu den Rändern hin wurde das größere Pflaster bis an die Häuserkanten verlegt. Die Bäume sind kreisförmig angeordnet worden. Der Platz hat jetzt eine eigene Stromversorgung, die für Feste, die auf dem Paradiesplatz stattfinden, genutzt werden kann. Die gestalterischen Maßnahmen sind so konzipiert, dass Festbetriebe keine Beeinträchtigung erfahren. 

Als letzter Bauabschnitt im Kern der Altstadt schließt sich der Platz, der zwischen dem Kuhhirtenturm, der historischen Stadtmauer und dem gegenüberliegenden neuen Wohngebäude entstehen und in der Verlängerung der „Alte Brücke“ ein Entree zu Alt-Sachsenhausen bilden soll, an. Das Kopfsteinpflaster wird an die umgebende Pflasterung angepasst. Der Bäckerbrunnen, der bisher im Hof des Haus der Jugend stand, soll seinen neuen Standort vor der alten Stadtmauer erhalten und ebenfalls künftig Wasser führend sein. Durch Einbau von Bodenstrahlern vor der historischen Stadtmauer und der Illumination des Kuhhirtenturms werden die historischen Aspekte des neu entstandenen Platzes besonders betont. Die Baumaßnahmen sollen bis zum Jahresende 2015 abgeschlossen sein. 
Die Umgestaltung der Frankensteiner Straße befindet sich in der Durchführung und soll bis Jahresende 2015 abgeschlossen sein.
Die Elisabethenstraße soll im Rahmen des Programms "Schöneres Frankfurt" neu gestaltet werden.