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Umnutzung des Geländes Teves-West

Die lange Zeit brachliegende ehemalige Gewerbefläche  “Teves“ im Westen des Gallus, wurde 2005 durch einen Mietvertrag zwischen der KEG Konversionsentwicklungs-gesellschaft mbH und der Stadt Frankfurt für die Dauer von 25 Jahren für das Projekt „Soziale Stadt Gallus“ gesichert. Die leeren Werkstatt- und Kantinengebäude konnten instandgesetzt und modernisiert werden und bilden seither ein eigenes Stadtteilzentrum mit den Nutzungsschwerpunkten Ausbildung, Beschäftigung, Kultur und Sport.
Im Einzelnen entstanden ab 2005 / 2006 ein Schulungsraum und drei Künstlerateliers in dem nordwestlichen Gebäude 277.

Modernisierung der ehemaligen Kantinengebäude 254-256, Foto: Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung Frankfurt mbH, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Im ehemaligen Kantinengebäude konnten im Sommer 2008 eine Probebühne für das türkische „Günes - Theater“ sowie die „Ausbildungsküche mit Caférestaurant - Startorante“ der FaPrik gGmbH, mit 10 Ausbildungsplätzen im Gastronomiebereich zum Sommer 2008 eingerichtet werden.

Ehemaliges Kantinengebäude Teves-West, Ausbildungsküche Startorante, Foto: Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Die Räume im Südflügel wurden in 2009 durch das IB - Technikzentrum mit Beratungsstelle für Mädchen und Frauen sowie im Nordflügel durch das Projekt „Boxcamp“ der Sportjugend Frankfurt bezogen. Eine neue Fußwegeverbindung zwischen Rebstöcker Straße und Ehinger Straße zur Friedrich-Ebert-Siedlung vernetzt das Areal mit den angrenzenden Siedlungsbereichen.
Gemäß dem Grundverständnis des Bund-Länder-Programms „Die Soziale Stadt“ ist das Projekt „Teves-West“ ein Mehrzielprojekt. Soziale und kulturelle Aktivitäten sollten in den Stadtteil hinaus wirken. Zur Stärkung der lokalen Wirtschaft werden adäquate Qualifizierungsmaßnahmen und Beschäftigungsprojekte gerade auch für Jugendliche aus dem südlichen Gallus angeboten. Ergänzende Sport- und Freizeitangebote wie das Box- und Tischtenniscamp bilden eine Brücke aus dem Stadtteil zu den Qualifizierungsangeboten.
Letztendlich konnten durch die kreative Umnutzung dieser Gewerbebrache nicht nur die Siedlungsbereiche Gallus und Friedrich-Ebert-Siedlung städtebaulich vernetzt und stabilisiert werden. Auch für die neue Wohnbebauung in dem zukünftigen „Kleyerquartier“ werden die Angebote des soziokulturellen Zentrums Teves mit helfen, den neuen Bewohnern die Ankunft und die Integration in das gewachsene Gallus zu erleichtern.