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Aktionstag „Making Frankfurt" am 18. September 2021 „Post-Corona-Innenstadt Frankfurt" ist Teil bundesweiter Modellprojektreihe

Gelbe Quadrate - vier mal vier Meter große Aktionsfelder - laden zu Erlebnis und Interaktion ein, © Moritz Bernoully
Termin:
18.09.2021 um 14:00 Uhr
Veranstaltungsort:

Rathenauplatz
60313 Frankfurt am Main

An vielen Orten wird derzeit über die Zukunft unserer Innenstädte gesprochen: Wie haben sich unsere Städte durch die Auswirkungen der Pandemie verändert? Welche Herausforderungen hat Corona offengelegt und was lernen wir daraus für die Zukunft? Die Erfahrungen der weltweiten Pandemie als Chance zu begreifen und unsere Städte nachhaltig umzugestalten, könnte heißen, sie lebendiger, wandelbarer und krisenfester zu machen. Das zumindest ist das Ziel der Projektreihe „Post-Corona-Stadt", die vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aufgelegt wurde und bei der die Frankfurter Innenstadt vom Bund als eines von 17 Pilotprojekten ausgewählt wurde.

Los geht es am kommenden Samstag, 18. September, von 14 bis 19 Uhr mit einem Aktionstag Innenstadt. Zwischen Rathenau- und Goetheplatz, Hauptwache, ehemaliger Sportarena, Friedrich-Stoltze-Platz und Töngesgasse laden eine Vielzahl gelber Quadrate – vier mal vier Meter große Aktionsfelder – zu Erlebnis und Interaktion ein. Um 14 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Peter Feldmann das urbane Laboratorium auf dem Rathenauplatz. Direkt im Anschluss treten die Dezernenten und Dezernentinnen Stephanie Wüst (Wirtschaft, Recht und Reformen), Eileen O’Sullivan (Digitalisierung, Bürer:innenservice und Teilhabe), Stefan Majer (Mobilität und Gesundheit) und Mike Josef (Planen, Wohnen und Sport) zusammen mit Dr. Oliver Weigel (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) in den Dialog, der von Statements Studierender der Frankfurt University of Applied Sciences ergänzt wird.

Weitere Impulse von Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Institutionen, Verbände, Vereine und Gruppierungen, wie dem Städtebaubeirat, der IHK, Kunst- und Kulturschaffende, Eigentümer, Mieter und andere wechseln sich ab mit den Stimmen aus der Bevölkerung. Denn gefragt und herzlich eingeladen sich zu beteiligen sind alle für sich zu sprechen und Meinungen zu vertreten beim verbalen „Staffellauf" am Mikrophon, an langen Tischen zu malen, zu zeichnen und zu schreiben, gemeinsam mit Sportlern, Künstlern, Musikern und anderen aktiv zu werden, sich auszutauschen, Ideen zu sammeln und Impulse zu geben, wie die Zukunft unserer Innenstadt aussehen kann.

Die Initiative „Making Frankfurt" schafft einen zusammenhängenden Aktionsraum in dem neben den Akteuren aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft vor allem Menschen aus der Kunst- und Kulturszene sowie aktive Stadtmacher zeigen, was denkbar, machbar und somit möglich ist.


Mitwirkende sind u. a. stellvertretend für Stadt und Politik –
dialog  l  diskussion  l  wandel:

  • Magistrat der Stadt Frankfurt am Main
  • Stadtplanungsamt Frankfurt am Main
  • City- und Stadtteilmarketing Frankfurt am Main
  • Nationale Stadtentwicklungspolitik mit ihrem Lastenrad stadt:mobil


Städtische Museen und Bildungseinrichtungen – mut  l  diskurs   l  genuss:

  • Deutsches Architekturmuseum DAM
  • Alte Oper Frankfurt
  • Stadtbücherei mit ihrem Bücherbus
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • Hochschule Geisenheim

 
Kunst- und Kulturschaffende – tanz  l  kunst  l  literatur:

  • AMP Dance Company mit verschiedenen Tanzaufführungen
  • Raum für Neues
  • Jakob Sturm, Künstler und Leiter von basis e.V. mit 30 Corona Belts
  • Offenbacher Kunstverein Mañana Bold e.V. mit Moist – Impulsen zur Stadtpflege und Fürsorge
  • Galerie Heussenstamm mit der Ausstellung »Wir vermissen Euch!" des Frankfurter Fotografen Günther Bauer
  • Vanja Vukovic mit einem VR-Happening
  • Fotografin Vero Bielinski mit einer Outdoor Ausstellung von Lockdown Portraits
  • keinStil. GmbH mit der mobilen Sitzbank urban_K und weiterem Stadtmobiliar


bereits aktive Stadtmacher:innen – umwelt  l  experiment  l  bewegung:

  • solon und Cityscaper mit AR-App und Interaktionstools
  • Speculative Futures mit »The Thing from the Future«
  • CITY VISTA – Über das Gestalten des urbanen Lebens / Theorie und Praxis
  • Stadtforscher:innen, die von ihren Stadterforschungen mit kleinen und größeren Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene berichten
  • 9ormal mit einer Aktion zu Bodenpreisen in der Innenstadt 2010-2020
  • HKK Landschaftsarchitektur und Immo Herbst mit Bäumen und Quiz


Musik, Sport und Genuss – musik  l  spiel  l  markt:

  • Kammerphilharmonie Frankfurt
  • Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik e.V. (fgnm)
  • Freejazz Ensemble »Sudden Orchestra«
  • Vocalensemble Quarantöne
  • Indie-Jazz-Rock-Band Rain Dance
  • Indie-Pop-Band Sacropolis
  • EZB Basketballer
  • Ortsgruppe Frankfurt des bundesweiten foodsharing Netzwerks
  • Kidical Mass Frankfurt – Der Kinder-Fahrrad-Korso
  • PARK(ing)Day Frankfurt in der Töngesgasse als gemeinsame Aktion von VCD, adfc, Greenpeace, Transition Town, BUND, Radentscheid und Fuss e.V.
  • u.v.m.


Allgemeines

Das Pilotprojekt „Post-Corona-Innenstadt Frankfurt" versteht sich als „lernendes Projekt", bei dem zunächst Fragen gestellt und Antworten gesucht werden, aus denen sich Ziele und konkrete Maßnahmen sowie Impulsprojekte ableiten lassen, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Im Rahmen des dreijährigen Modellvorhabens geht es darum, beispielhafte Ideen, Prozesse und Strukturen zu entwickeln und innovative Projekte umzusetzen. So soll untersucht werden, wie die Leitfunktionen Einzelhandel, Büro, Wohnen und Kultur weiterentwickelt werden können, welche Ansprüche an Mobilität und öffentlichen Raum künftig gestellt werden. Die Ergebnisse des dreijährigen partizipativen Prozesses werden im Anschluss vom Deutschen Architekturmuseum als Wanderausstellung aufbereitet und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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