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Aktuelle Planung

Neue Untersuchungen und Studien zur Hochhausentwicklungsplanung

Derzeit arbeitet das Stadtplanungsamt an der Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans, der bis 2021 vorliegen soll. Hierzu werden unterschiedliche Untersuchungen und Studien erarbeitet. Sie sollen die verschiedenen teilräumlichen und thematischen Aspekte der Aufgabe erfassen, Potenziale und Grenzen erkennen sowie Lösungsansätze und Entwurfskonzepte aufzeigen.

Im Rahmen einer allgemeinen Büroflächenstudie werden aktuell die Bedarfe an Büroraum für Frankfurt evaluiert. Hierbei werden auch die Erfordernisse für Büroflächen im „Bautypus Hochhaus“ untersucht. Eine Studie zur Wohnsituation im Hochhaus analysiert für den Zeitraum 2008 bis 2019 die entstandenen Hochhäuser in Hinblick auf die Entwicklung des Marktes für Wohnen und Hotelgewerbe. Städtebauliche Studien werden zukünftige Entwicklungsperspektiven für zentrale Teilbereiche der Stadt untersuchen. Konkrete Handlungsempfehlungen und Leitbilder sollen eine konzeptionell begründete stadtplanerische Entwicklung aufzeigen.

Frankfurt Hochhauscluster © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Entwicklung neuer Hochhausstandorte

Zentraler Verdichtungsraum wird nach wie vor das Bankenviertel mit seinen umgebenden Hauptverkehrsachsen sein, als entscheidender Hochhausstandort in Frankfurt am Main. Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama. Es unterscheidet klar zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es, ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu finden. Damit soll die städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich weiterentwickelt werden. 

Neue Hochhausstandorte sollen zukünftig verstärkt zu einer positiven Quartiersentwicklung beitragen. Bei weiteren Hochhausentwicklungen sollte der öffentliche Raum in besonderem Maße fokussiert werden. Insbesondere gemischt genutzte Hochhäuser mit attraktiven Angeboten in der Erdgeschosszone (u.a. Einzelhandel, Gastronomie, besondere Freizeit- und Kulturangebote) eröffnen Möglichkeiten, den umgebenden Stadtraum zu beleben und seine Urbanität zu fördern.

Rege Bautätigkeit im Bankenviertel Frankfurt

Fachsymposien zum Hochhausrahmenplan

Im Februar 2019 lud das Stadtplanungsamt zu zwei Fachsymposien ein. Wissenschaft und Praxis aus Frankfurt waren gefragt, ihre Perspektiven zur Fortschreibung des Hochhausrahmenplans zu diskutieren. Das Fachsymposium „Stadtentwicklung“ beschäftigte sich dabei mit den Herausforderungen und Potenzialen der Hochhausentwicklung für die Stadtplanung und die Stadtgesellschaft. Im Rahmen des Fachsymposiums „Immobilienwirtschaft“ diskutierten die Teilnehmer über Bedarfe, Tendenzen sowie Prognosen und bewerteten sie.  

Übereinstimmend kamen die Expertinnen und Experten darüber ein, dass die Skyline wie eine Stadtkrone das Stadtbild prägt. Das heißt, dass das Zentrum mit seinen Hochhäusern sich vom Rest der Stadt abhebt. Dieses Alleinstellungsmerkmal ist in der Fortschreibung des Hochhausrahmenplans zu berücksichtigen. Das charakteristische Stadtbild mit dem zentralen Cluster im Bankenviertel sowie markanten Einzelstandorten (EZB, Fernsehturm, Henninger Turm, Messeturm) ist so zu erhalten und womöglich weiterzuentwickeln