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Bürgerforum zu den neusten Entwicklungen zum Baugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung

Am 8. April 2019 fand im Saalbau Ronneburg in Frankfurt am Main ein Bürgerforum zum Baugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung statt. Hierbei stellten die städtischen Fachämter die sich neu ergebenden und für die weitere Planung zentralen Aspekte vor. tobeStadt + WGF Nürnberg hatten im November vergangenen Jahres mit ihrem von der Fachjury gekürten Entwurf den Ideenwettbewerb „Neues Wohnen in Eschersheim“ gewonnen. In der Veranstaltung präsentierte tobeStadt nun, ergänzend zu den Ausführungen der Fachämter, seinen weiterentwickelten Siegerentwurf. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Bürgerforums nutzten im Anschluss daran die Möglichkeit, die Entwurfsänderungen an verschiedenen Thementischen lebhaft zu diskutieren.

Weiterentwickelter Siegerentwurf
Der im Bürgerforum vorgestellte Entwurf berücksichtigt die Überarbeitungsempfehlungen aus dem Preisgericht vom vergangenen November. Zudem bezieht er die neuen Anforderungen und Erkenntnisse, die sich aus einem umfangreichen Abstimmungsprozess der relevanten Fachämter und Vertreter des Ortsbeirats hinsichtlich der nun anstehenden Umsetzung des Siegerentwurfs ergaben, mit ein. 

Fachämter präsentieren themenspezifische Neuerungen

Im Präsentationsteil des Bürgerforums stand thematisch neben der Busführung durch das Quartier, der Integration eines weiteren Grünkorridors und den fachlichen Anforderungen an den Umgang mit dem bestehenden Wäldchen insbesondere die Integration einer vierzügigen Grundschule im Fokus der Vortragenden. 

Vertiefende Informationen und Austausch im "Markt der Möglichkeiten"
Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten die Bürgerinnen und Bürger im sogenannten „Markt der Möglichkeiten“ die Gelegenheit, sich an verschiedenen Themeninseln über die Neuerungen und den weiteren Planungsprozess umfangreich zu informieren und sich aktiv mit Ideen, Wünschen und Anregungen einzubringen. 

Von besonderem Interesse waren im Rahmen dieser Diskussionsforen Lösungsvorschläge für eine optimale Erschließung des neuen Schulstandorts und eine zweckmäßige Busroutenführung. Einige Bürger und Bürgerinnen betonten in ihren Beiträgen die Notwendigkeit, dass das neue Quartier unabhängig vom Bestandsquartier erschlossen wird. Weitere Anregungen bezogen sich auf die Gestaltung und das pädagogische Konzept der neuen Grundschule. Aber auch der weitere Umgang mit dem Wäldchen und den westlich davon liegenden Freizeitgärten beschäftigte die Anwesenden. Die vielfältigen Bürgeranregungen werden nun dokumentiert und an die zuständigen Fachämter weitergegeben.

Weitergehender Planungsprozess

Es ist geplant den Entwurf zum Baugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung bis zum Ende des Sommers weiter auszuarbeiten. In der zweiten Jahreshälfte findet dann auf Grundlage des konkretisierten städtebaulichen Entwurfs der nächste wichtige Schritt im Bebauungsplanverfahren statt: Die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.

Ebenfalls werden das Grünflächenamt und das Stadtschulamt ihre Planungen weiter konkretisieren. Dabei ist geplant, zukünftige Nutzergruppe der Schule und der Grünflächen in diesen Prozess mit einzubeziehen. 

Das Baugebiet

Der städtebauliche Siegerentwurf folgt dem Grundgedanken eines gemischten und urbanen Stadtquartiers mit lebendigen Nachbarschaften und diversen Angeboten für Wohnen, Einkaufen, Bildung, Kinderbetreuung, Freizeit und Erholung. Insgesamt sollen bis zu 850 Wohnungen für Menschen unterschiedlicher Einkommens-, Alters- oder Lebenssituationen entstehen. Dabei soll sowohl die in Frankfurt praktizierte Quote von 30 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum eingehalten als auch ein Anteil für Baugemeinschaften von bis zu 15 Prozent umgesetzt werden.

Mehr Informationen
Weitere Informationen zum Baugebiet, dem Wettbewerbsverfahren und den öffentlichen Veranstaltungen finden Sie hier. Im untenstehenden PDF können Sie den Rahmenplan zum weiterentwickelten Siegerentwurf einsehen.