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Consilium zieht Resümee zu Zwischenergebnissen

Das von der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung einberufene Consilium des neuen Stadtteils der Quartiere Frankfurt-Nordwest hat in seiner fünften Sitzung ein Zwischen-Resümee der sieben von der Stadt beauftragten Planungsstudien gezogen und Empfehlungen für die weitere Bearbeitung ausgesprochen.

Das Consilium zeigt sich mit den jetzt vorliegenden Zwischenergebnissen auch vor dem Hintergrund der Forderungen aus den bisherigen Bürgerdialogen sehr zufrieden. Alle Teams haben ihre Entwürfe dezidiert aus der Landschaft entwickelt und auf die vorhandene topografische und landschaftsräumliche Situation Rücksicht genommen. Ebenso wurde die Empfehlung aufgenommen, keine Trabantenstadt zu bauen, sondern einen „Stadtteil der Quartiere“, der schrittweise und differenziert entwickelt werden kann.

Ausdrücklich begrüßt das Consilium, dass alle Teams behutsam mit dem Landschaftsraum umgegangen sind, und dass die geplante Versorgung mit Grün- und Freiflächen in allen Entwürfen deutlich höher ist als üblicherweise in neuen Stadtquartieren. Trotzdem – so stellt das Consilium weiter fest – planen die sieben Teams lebendige und sozial gemischte urbane Quartiere mit jeweils eigenen Zentren. Die Mischung von Wohnungen und Arbeitsplätzen ermöglicht auch tagsüber eine Belebung der öffentlichen Räume. Es gibt in jedem Quartier Geschäfte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sowie medizinische und pflegerische Einrichtungen. Auch für Kitas und Schulen ist gesorgt.

Besonders erfreut zeigt sich das Consilium darüber, dass praktisch alle Teams die angrenzenden Quartiere und Stadtteile sowohl auf Frankfurter Seite wie auch in den Nachbargemeinden in ihre Überlegungen mit einbeziehen.

Die Auseinandersetzung mit der möglichen Bebauung sieht das Consilium als sachgerecht und wichtig an. Zum einen entspricht das dem gesetzlichen Auftrag an eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme. Hier ist das gesamte Untersuchungsgebiet daraufhin zu prüfen, was in dem Satzungsgebot an städtebaulicher Entwicklung möglich oder auch nicht möglich ist. Zum anderen stellt diese Auseinandersetzung auch ein Angebot an die Umlandgemeinden dar, sich mit möglichen Szenarien der landschaftlichen und baulichen Entwicklung aktiv auseinanderzusetzen.

Die Zwischenstände der Entwürfe zum neuen Stadtteil der Quartiere werden bis 23. August in einer Ausstellung im Planungsdezernat gezeigt und sind hier auch online einsehbar.