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Frankfurt 2030+ Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Ideentour Frankfurt 2030  © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Frankfurt am Main verändert sich rasant – die Zahl der Einwohner und der Beschäftigten in der Stadt wächst, die Stadtgesellschaft wird vielfältiger und vernetzter. Mit der zeitlichen Perspektive 2030+ geht es für Frankfurt darum, das Wachstum nachhaltig zu gestalten und die urbanen Qualitäten auszubauen. 

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept hat hierzu sechs Zielvorstellungen und Entwicklungsstrategien definiert:


  • 1. Frankfurt fr Alle

    Frankfurt am Main ist im Jahr 2030 eine Stadt mit Wohnraum für alle. Dank einer konsequenten Wohnungspolitik finden die Frankfurterinnen und Frankfurter in der ganzen Stadt Wohnungen, die zu ihren Bedürfnissen passen. Investitionen in die soziale Infrastruktur und eine gezielte Weiterentwicklung der Stadtteile und ihrer Zentren leisten einen Beitrag zur Teilhabegerechtigkeit und Daseinsvorsorge.

  • 2. Dynamische Wirtschaftsmetropole

    Frankfurt am Main als Kern des Ballungsraums Frankfurt/Rhein-Main und der weiteren Metropolregion richtet seine Wirtschaftsstruktur und seine Wirtschaftsflächen auf die Anforderungen der Zukunft und auf seine spezifische Funktion in der Region sowie als Tor zur Welt aus. Frankfurt am Main ist 2030 einer der führenden Innovationsstandorte und die „Digital Hub“ Europas. Die Stadt bietet – im Zusammenspiel mit der Region – attraktive Standorte für Industrie und Gewerbe, wird zu einem bedeutenden Standort der „Industrie 4.0“ und ist ein führender Finanzplatz.

  • 3. Mehr Frankfurt

    2030 ist Frankfurt am Main urbaner. Die Stadt zeichnet sich durch lebendige Stadtteile, eine höhere bauliche und einwohnerbezogene Dichte und Nutzungsmischung aus. Frankfurt am Main bekennt sich zu den Chancen des Stadtwachstums und zeigt innovative Wege auf, wie zukunftsfähig damit umgegangen wird. Nur mit einem erheblichen regionalen Entlastungsbeitrag und einem ausgewogenen Mix von städtebaulichen Handlungsansätzen im Stadtgebiet kann Frankfurt am Main die schon heute absehbare Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung nachhaltig gestalten. Innen- und Außenentwicklung sowohl in Stadt als auch Region ergänzen sich. Grün- und Freiräume werden im Zuge der Stadtentwicklung aufgewertet, erweitert, besser vernetzt und auf eine gerechte Verteilung im Stadtgebiet geachtet.

  • 4. Umwelt- und klimagerechtes Frankfurt

    Die Stadt ist auch 2030 lebenswert und zukunftsfest. Sie leistet ihre Beiträge zur internationalen Verantwortung gegenüber Klimaschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Sicherung und Entwicklung von Grün- und Freiräumen werden als wichtige Elemente einer hohen Lebensqualität weiterhin gefördert und Offenland bleibt für die Durchlüftung und Kaltluftentstehung erhalten. Die Landwirtschaft im Stadtgebiet erfüllt für die regionale Produktion von Lebensmitteln und zur Landschaftspflege des Offenlandes wichtige Funktionen. Ein zentraler Baustein dafür ist der GrünGürtel. Mobilität wird mittels einer engen Abstimmung mit der Siedlungsentwicklung und einer konsequenten Förderung von umweltschonenden Mobilitätsformen stadtverträglich abgewickelt. Mit gezielten Investitionen in den öffentlichen Personennahverkehr hält das Verkehrssystem Schritt mit dem Stadtwachstum. Frankfurt am Main unternimmt Anstrengungen für den Klimaschutz und passt sich gleichzeitig an den stattfindenden Klimawandel an.

  • 5. Die Region ist die Stadt

    Frankfurt richtet sein Handeln auf eine langfristige und zukunftsfähige Stärkung der gesamten Region aus. Die Stadt Frankfurt verbindet dabei einen starken eigenen Positionsbezug zu Fragen der Regionalentwicklung mit einem partnerschaftlichen Handeln auf gleicher Augenhöhe. Die bereits heute vorhandenen engen Beziehungen zu den Kommunen der Region sowie zu regionalen Aufgabenträgern werden weiter ausgebaut und mit einer größeren Verbindlichkeit versehen. Frankfurt denkt seine weitere Stadtentwicklung und die dafür erforderlichen Strategien im Jahr 2030 konsequent regional. Regionalplanung und Regionalentwicklung im Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main sind 2030 institutionell gestärkt und ihre Strategiefähigkeit ist erhöht.

  • 6. Stadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe

    Frankfurt setzt auf das enge Zusammenwirken von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft in der Stadtentwicklung. Frankfurt geht die Entwicklung der Stadt ganzheitlich an, informiert aktiv und beteiligt die Bürgerinnen und Bürger konsequent über das gesetzliche Mindestmaß hinaus und nutzt dafür neue Formate und Technologien.

Diese sechs Zielvorstellungen wurden in weitere Einzelziele aufgefächert und zur Umsetzung mit konkreten Handlungsanweisungen und Leitprojekten versehen.

Ein Strategieplan zeigt die räumlich darstellbaren Inhalte der Zielvorstellungen. Dargestellt werden Perspektiven für urbane Stadtquartiere sowie für Gewerbe- und Industriestandorte mit Potenzialgebieten zur Neuentwicklung und Weiterentwicklung. Die Karte zeigt ebenso Flächen zur Sicherung, Entwicklung und Vernetzung von Grünräumen und geplante Projekte zur Weiterentwicklung der Mobilität.

In acht Schwerpunkträumen von gesamtstädtischer Bedeutung werden besonders hohe Potenziale für die weitere Stadtentwicklung gesehen. Aufgrund der komplexen Problemlagen besteht dort ein erhöhter Koordinationsbedarf zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, um die Zielvorstellungen der Stadt Frankfurt realisieren zu können.

Das Integriertes Stadtentwicklungskonzept Frankfurt 2030+ kann hier als Broschüre bestellt werden und steht unten zum Download als PDF bereit pdf.


Ansprechpartner/-innen

Herr Peter Kreisl

Telefon: +49 (0)69 212 35997
Telefax: +49 (0)69 212 30731