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Frankfurt’s new district in the northwest

Between the skyline and the Taunus hills – affordable housing in a well-developed district all of its own

Topic:
Preparatory studies
District: Local district:
7, 8
Size of area:
Untersuchungsgebiet 550 ha, voraussichtlich zu bebauuende Fläche max. 190 ha
Project management:

Mr. Antonius Schulze Mönking
Telefon: +49 (0)69 212 36107
Telefax: +49 (0)69 212 30731

Ms. Sabine Guttmann
Telefon: +49 (0)69 212 34351
Telefax: +49 (0)69 212 30731


Project description

Beyond the districts of Nordweststadt and Praunheim, and to the west of the A5 interstate, the new district in the northwest of Frankfurt will see one or several urban quarters developed catering to 25,000 to 30,000 inhabitants. The idea is to meet the growing demand for housing in the medium to long term and in this way make certain that future Generations will also be able to live in Frankfurt, or indeed move to the city.

The main objective of the urban planning is, through affordable housing, to create homes for people of different ages and with different financial resources. The ratio of subsidized residences will be at least 30 percent of the total. To ensure that a diverse range of forms of housing is available, groups of developers and cooperatives will also be involved. Moreover, parks, plazas, schools, nurseries shops, sport and leisure time facilities will make the quarter a pleasant environment to live in.

The A5 interstate bisects the area in question and causes noise pollution. Both impacts must be countered by adopting appropriate planning means. Noise protection and green bridges, also as partial covering of the interstate, are topics to be investigated.
Plans for the Regionaltangente West (RTW), a new LRT line in the west of Frankfurt, the existing LRT line to Friedrichsdorf (S5), and the possibility of extending the existing U6 subway line beyond the Praunheim / Heerstrasse stop to the new district all provide an opportunity to prioritize public transport strongly over private cars from the outset, and to test new mobility concepts.


 

Warum neue Wohnquartiere in Frankfurt?


Die Ausgangslage

Frankfurt wächst stetig. Der Wohnungsmarkt ist dauerhaft von Engpässen geprägt und Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 rund 90.000 zusätzliche Wohnungen gebraucht werden,  einschließlich derer, die jetzt schon fehlen. Die Menschen suchen Wohnraum in allen Preisklassen, insbesondere wird jedoch bezahlbarer Wohnraum benötigt. Viele Menschen können sich jetzt schon keine Wohnung mehr in Frankfurt leisten – und der Mangel treibt die Mietpreise weiter nach oben. 

Um dem Wohnungsmangel zu begegnen, wurden Konversionsflächen, wie ehemals militärisch genutzten Flächen, in Wohnquartiere umgewidmet. Gleichzeitig wurde und wird innerhalb der Stadt nachverdichtet:  Lücken werden bebaut und Gebäude aufgestockt. Doch dieser Innenentwicklung sind Grenzen gesetzt, zumal die Fläche Frankfurts begrenzt ist und wichtige Grünflächen, wie z.B. der Frankfurter GrünGürtel, unangetastet bleiben. Die Potenziale aus Konversion und Nachverdichtung reichen also nicht aus, um genügend Wohnraum für alle Menschen zu schaffen, die ihn brauchen. Große Neubaugebiete, wie der Riedberg und das Europaviertel, werden in absehbarer Zeit fertiggestellt sein. 


Die Idee

Mit neuen Quartieren im Nordwesten Frankfurts könnten im Anschluss an die Nordweststadt und Praunheim, aber auch westlich der A 5 mehrere Stadtquartiere entstehen. So würde die Stadt Frankfurt der steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum mittel- bis langfristig begegnen. Auch nachfolgende Generationen hätten die Chance, in Frankfurt zu leben.


Der Beschluss

Im Dezember 2017 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main beschlossen prüfen zu lassen, ob in dem Bereich „Frankfurt Nordwest" die Voraussetzungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (§§ 165 ff. Baugesetzbuch) gegeben sind. Das geht nicht von heute auf morgen, doch die aufwändigen Untersuchungen werden den politischen Verantwortlichen am Ende des langen Prozesses die Grundlagen für die Entscheidung liefern, ob eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme kommen soll – und wenn ja, in welchem Umfang. 


Was könnte hier entstehen – und für wen?

Sollten die Untersuchungen ergeben, dass alle Rahmenbedingungen erfüllt sind, könnten im Untersuchungsgebiet bis zu 12.000 Wohnungen für maximal 30.000 Bewohnerinnen und Bewohner entstehen. Beim Bau würden dann auch Bauherrengruppen und Genossenschaften berücksichtigt werden, um ein vielfältiges Angebot an Wohnformen zu schaffen. Parks, Plätze, Schulen, Kindertagesstätten, Läden, Sport- und Freizeiteinrichtungen schaffen lebenswerte Quartiere. Hauptziel ist es, für Menschen unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Lebenssituationen eine neue Heimat zu schaffen – auch für Gering- und Normalverdiener. Auch neue Arbeitsplätze würden in den Quartieren entstehen. So soll laut Beschluss der Stadtverordnetenversammlung geprüft werden, inwieweit im geplanten Gewerbegebiet „Nördlich Heerstraße" Wohnen integriert werden kann.




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Die Lage

Warum im Nordwesten?

Rot markiert: das Untersuchungsgebiet in Nordwesten Frankfurts, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Im Nordwesten gibt es eine große Freifläche, die mit relativ geringem Aufwand an das bereits vorhandene öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen werden kann. Das würde den neuen Quartieren einen ebenso umweltfreundlichen wie leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr ermöglichen. 

Diese Fläche, die daraufhin untersucht wird, ob sie für eine Bebauung in Frage kommt, ist insgesamt 550 Hektar groß. Wird gebaut, so umfasst die Bebauungsfläche voraussichtlich maximal 190 Hektar – inklusive Straßen, Parks, Schulen und Kindertagesstätten.


Das Untersuchungsgebiet

Luftbild 2016 mit den Grenzen des Gebietes der vorbereitenden Untersuchungen, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main, Luftbild: Stadtvermessungsamt Stadt Frankfurt am Main

Prägendes Element des Untersuchungsgebiets ist die Bundesautobahn A 5. Diese teilt das Gebiet in einen westlichen und einen östlichen Teil. Im Norden streift mit der Rosa-Luxemburg-Straße eine wichtige West-Ost-Verbindung das Gebiet.

Das Untersuchungsgebiet liegt im äußersten Nordwesten der Frankfurter Gemarkung und grenzt somit nicht nur an Frankfurter Stadtteile, sondern liegt auch in unmittelbarer Nähe von Oberursel, Steinbach und Eschborn. Innerhalb des Untersuchungsgebiets – an seinem östlichen Rand – liegen Straßen und Häuser von Niederursel, der Nordweststadt und Praunheim. Das Praunheimer Gewerbegebiet liegt gänzlich innerhalb der Plangebietsgrenze.



Die vorbereitenden Untersuchungen

Eine Möglichkeit für Städte und Gemeinden, große Entwicklungsvorhaben umzusetzen, ist das Instrument der „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme" gemäß Baugesetzbuch §§ 165 ff. Vor der Festlegung des Entwicklungsbereichs durch eine Entwicklungssatzung muss die Gemeinde vorbereitende Untersuchungen durchführen, um nachzuweisen, dass die Kriterien erfüllt sind, die eine Entwicklungsmaßnahme rechtfertigen (§ 165 (4) BauGB). Das Ergebnis der vorbereitenden Untersuchungen dient als fachliche Entscheidungsgrundlage für die Machbarkeit der neuen Quartiere. Erst mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung über die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (Entwicklungssatzung) wird das Ergebnis bindend. Bis dahin ist die Entscheidung über die Entwicklungsmaßnahme ergebnisoffen.
 
Fachleute sind damit beauftragt, für das Untersuchungsgebiet die vorbereitenden Untersuchungen durchzuführen. Das bedeutet: In einem langen Prozess prüfen sie, ob alle rechtlichen Voraussetzungen und fachlichen Kriterien, die eine „städtebauliche Entwicklungsmaßnahme" rechtfertigen, erfüllt sind. Dafür holen sie die nötigen fachlichen Gutachten ein.
 
Durch die vorbereitenden Untersuchungen sollen verschiedene Fragen beantwortet werden: welche Flächen eignen sich für eine Bebauung, und welche nicht? Wie hoch ist die Bereitschaft der Pächter, Eigentümer und Mieter der Grundstücke im Untersuchungsgebiet bei der Entwicklung der neuen Quartiere mitzuwirken?   

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der vorbereitenden Untersuchungen sind städtebauliche Konzepte, also Vorschläge, wie neuer Wohn- und Lebensraum im Untersuchungsgebiet aussehen und funktionieren könnte. Diese werden im Rahmen einer „Mehrfachbeauftragung“ ermittelt. Das bedeutet, dass fünf bis sieben Planungsbüros damit beauftragt werden, jeweils städtebauliche Ideen zu entwickeln, die möglichst alle Herausforderungen berücksichtigten. Die parallel erarbeiteten Konzepte werden zeigen, welche unterschiedlichen Ansätze und Lösungen es gibt und welche Auswirkungen diese haben. Entscheidet sich ein Büro beispielsweise dafür, weniger Wohnraum, dafür aber mehr Freiflächen zu planen, so werden auch entsprechend weniger Kitas gebraucht.
 
Erst nach Abschluss der Untersuchungen kann die Stadtverordnetenversammlung voraussichtlich Ende 2021 beschließen, ob das Untersuchungsgebiet – beziehungsweise Teile davon – städtebaulich entwickelt werden soll.  


Die Herausforderungen 

Herausforderungen gibt es viele. Ob, wo und wie die neuen Wohnquartiere gebaut werden können, ist unter anderem davon abhängig, ob es in den Konzeptstudien gute Antworten auf die Fragen gibt, die die Herausforderungen aufwerfen. Die wichtigsten Herausforderungen, mit denen sich die vorbereitenden Untersuchungen beschäftigen, stellen wir Ihnen exemplarisch hier vor.


Das Klima und die Kaltluft

Das Untersuchungsgebiet ist heute zum großen Teil ein Kaltluftentstehungsgebiet. Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen werden das Gebiet und sein Umfeld auch klimatisch beleuchtet: Wie ist die aktuelle Situation und was würde eine Bebauung für das Entstehen der Kaltluft bedeuten, wie würde diese dann transportiert und was würde sich bei der Belüftung der angrenzenden Stadtteile ändern? Und vor allem: Mit welchen gestalterischen oder technischen Mitteln wäre dem zu begegnen?


Natur und Wasser

Die Bachauen von Urselbach und Steinbach sind nicht nur ökologisch wertvoll und wichtig für die Naherholung, sie erfüllen auch wichtige Funktionen für den Hochwasserschutz. Es ist eine Herausforderung, die Bachtäler so zu gestalten, dass sie gleichzeitig als Rückhaltefläche für Hochwasser und als Naherholungsraum für die neuen Stadtquartiere und die Nachbarkommunen dienen. Zusätzlich dürfen bei einer Planung die streng geschützten Arten nicht vergessen werden, die hier leben.


Stromtrassen

In dem Untersuchungsgebiet liegen mehrere Stromtrassen. Das sind Strecken, auf der eine oder mehrere Hochspannungsleitungen verlaufen. Da diese regional und überregional bedeutend sind, müssen sie grundsätzlich erhalten werden. Welche Spielräume bestehen, diese Trassen zu verlagern oder neu zu organisieren, und welche Abstände zu Wohngebäuden eingehalten werden müssen, wird im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen ermittelt.


Mobilität

Bis zu 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner und viele zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten mehr Verkehrsvolumen. Dieses muss so gestaltet werden, dass die angrenzenden Stadt- und Ortsteile nicht zusätzlich belastet werden. Damit die Menschen gut und schnell von A nach B kommen, muss der öffentliche Nahverkehr von Beginn an einen hohen Stellenwert haben. Das Untersuchungsgebiet zeichnet sich gegenüber anderen unbebauten Flächen dadurch aus, dass es an bereits vorhandene öffentliche U- und S-Bahnlinien angrenzt, die sich gut erweitern ließen. Zusätzlich müssten neue Quartiere aber auch ein gut ausgebautes und mit umliegenden Gemeinden vernetztes Radwegenetz erhalten.


Die Autobahn und der Lärm

Die Bundesautobahn A 5 liegt mitten im Untersuchungsgebiet. Werden die Fahrspuren wie geplant  von derzeit sechs auf acht Spuren erweitert, wird der Lärm noch weiter anwachsen. Die vorbereitenden Untersuchungen sollen mit einem Lärmgutachten zeigen, wo genau bei dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen besondere Belastungen entstehen können. Eine weitere Herausforderung ist, dass die A 5 – genau wie die Stromtrassen – eine trennende Wirkung hat. Beiden Herausforderungen müssen die Planer gute Ideen entgegensetzen.


Ein Blick in die Zukunft

Wir haben uns viel vorgenommen. Werden neue Quartiere im Nordwesten gebaut, ist von einem Entwicklungszeitraum von 10 bis 15 Jahren auszugehen. Die Planung muss daher robust und flexibel genug sein, um sich auch veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Wir erwarten mutige Konzepte, die einen Blick in die Zukunft werfen, aber dennoch schon heute ausgeführt werden können. Von den zukünftigen Quartieren erwarten wir weit mehr als große städtebauliche und landschaftsplanerische Qualität: 

Lebendige Quartiere zeichnen sich durch eine gute Mischung von allem aus: Funktionen, Gebäudeformen, soziale Angebote und kulturelle Vielfalt.

Grünflächen und Plätze sollen in den neuen Stadtquartieren eine tragende Rolle spielen. Sie werden untereinander und mit der umliegenden Landschaft verbunden, sind leicht zugänglich und bieten sogar für die umliegenden Gemeinden einen Mehrwert.

Bezahlbare Flächen für das Gewerbe sollen fördern, dass sich Geschäfte ansiedeln. Einzelhandel, Ärzte, Kneipen, Restaurants, sonstige Dienstleister bringen weitere Arbeitsplätze und Leben ins Quartier.

Mobilität der Zukunft muss in neuen Stadtquartieren von Anfang an mitgedacht werden: Kurze Wege, viele Wegebeziehungen und Straßen, auf denen Fußgänger, Fahrradfahrer und der öffentliche Personennahverkehr nicht die zweite Geige spielen. Werden neue Quartiere erschlossen, so darf das nicht zu Lasten bereits vorhandener Stadtteile gehen. 

Gemeinschaft und Verantwortung werden schon beim Entwurf großgeschrieben. Soziale und kulturelle Einrichtungen wie Jugendhäuser, Bürgerhäuser, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Vereinshäuser und -räume, Kirchen, religiöse Einrichtungen und Sportanlagen bilden das Fundament für ein gutes Zusammenleben. Solche Angebote können jedoch nicht nur dem betroffenen Quartier zugutekommen, sondern auch Bedarfe in benachbarten Stadtteilen mindern.


Der Weg zu einem städtebaulichen Leitbild

Damit neue Quartiere in jeder Hinsicht gut gelingen und für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner zur Heimat werden, braucht es sehr viel vorausschauende Fach- und Bürgerkompetenz und gute Ideen. Mehrere Planungsbüros werden damit beauftragt, auf Basis von Gutachten und Ideen aus der Bürgerschaft Konzeptstudien zu erarbeiten, der auch nachhaltige landschaftsplanerische Lösungen bereitstellen soll. Danach werden unterschiedliche Lösungsansätze auch mit weiteren Fachleuten wie dem Consilium diskutiert, die Entwürfe verbessert, geändert und konkretisiert. Im weiteren Verlauf lernt die Bürgerschaft die Ideen der Planer kennen und kann diese kommentieren. 

Eine Gutachtergremium zieht am 11. November 2020 ein Fazit und spricht eine Empfehlung aus. Diese fließt in den Bericht zu den vorbereitenden Untersuchungen ein, über den die Stadtverordnetenversammlung voraussichtlich Ende 2021 beschließen soll: Eignet sich das Untersuchungsgebiet zum Bau von neuen Quartieren – oder nicht? 


Das Consilium

Ein Beratergremium, das sogenannte Consilium, begleitet die vorbereitenden Untersuchungen zu den neuen Quartieren fachlich. Es setzt sich mit Fragen zur Stadtentwicklung, zur Architektur und Freiraumplanung auseinander und macht Vorschläge für das Beteiligungsverfahren, die Entwurfsphase und für den gesamten Prozess. 

Das Consilium besteht aus acht Fachexpertinnen und Fachexperten aus dem deutschsprachigen Raum, die hier ihre Erfahrung einbringen. Sie vertreten unterschiedlichste Disziplinen, die bei der Entwicklung neuer Quartiere wichtig sind: Stadt- und Raumplanung, Ökologie und Landschaftsplanung, Organisations- und Verfahrensoptimierung, Wirtschaft und Sozialwissenschaften. Weitere Sachverständige können nach Bedarf hinzugezogen werden.
 
Die Einrichtung des Consiliums geht auf den Stadtverordnetenbeschluss von 2017 zurück. Die Hinweise des Consiliums sollen auch mit Vertretern der Nachbarkommunen und der Ortsbeiräte 7 und 8 erörtert werden. Es sind pro Jahr mindestens zwei Sitzungen vorgesehen. Zudem ist einmal im Jahr eine öffentliche Veranstaltung geplant, in der die Empfehlungen des Beirats präsentiert werden.


Auf Augenhöhe: die Bürgerbeteiligung

Während des gesamten Prozesses führen wir mit Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen und Initiativen einen Dialog auf Augenhöhe. Sie alle werden eingebunden und finden mit Ihren Erfahrungen, Meinungen und Vorstellungen Gehör. Auch Ihr lokales und weiteres fachliches Wissen ist gefragt!

Viele unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu informieren und zu beteiligen, laden zum Mitmachen ein – analog und digital. Dabei bleiben wir immer transparent: Wir informieren Sie kontinuierlich über den aktuellen Stand und erklären komplizierte Themen so, dass jeder sie verstehen kann.

Sie können sich während des gesamten Prozesses beteiligen. Entscheiden sich die Stadtverordneten dafür, das Untersuchungsgebiet zu bebauen, dann wird es auch in den folgenden Jahren viele neue Gelegenheiten für Sie geben, sich aktiv in den Prozess einzubringen. 

Zeitstrahl - Bürgerbeteiligung, © Stadtplanungsamt, Grafik: Stadtberatung Dr. Sven Fries

Informationsveranstaltung am 28.11.2019

Eine Fülle an Fakten kommt am 28. November 2019 auf den Tisch: In einer Informationsveranstaltung stellt das Prozessteam das Verfahren vor und liefert Hintergründe und Infos zu Sachthemen. Das Team nimmt auch erste Anregungen für den Prozess und die städtebaulichen Konzepte auf. Das ist ein guter Einstieg ins Thema, informiert über die Hintergründe und schafft Grundlagen für die kommenden Veranstaltungen. 


Bürgerdialog I am 15.02.2020


Im Bürgerdialog I entwickeln Sie in Workshops Visionen und Ziele für Konzeptstudien. Diese Anregungen geben Sie den Planern mit.


Bürgerdialog II am 08.05.2020


Beim Bürgerdialog II sehen Sie erstmals die Konzeptstudien der Planungsbüros. Sie können überprüfen, was die Planer aus Ihren Anregungen gemacht haben und darüber diskutieren. Auch diese Ergebnisse werden an die Planungsbüros weitergegeben, die im Anschluss ihre Entwürfe nochmals überarbeiten. 


Bürgerdialog III am 07.11.2020

Im Bürgerdialog III präsentieren die Planungsbüros ihre Endergebnisse aus dem Entwurfsprozess. Abermals ist Ihr Feedback gefragt. 


Beteiligung zur Beteiligung

Sie wünschen sich oder brauchen eine ganz andere Form der Beteiligung? Die „Beteiligung zur Beteiligung" stellt sicher, dass jeder Bürger, jede Bürgerin sich beteiligen kann. 
Informieren Sie uns über Ihren Wunsch, wir kümmern uns darum.


Der Prozess - die wichtigsten Termine auf einen Blick


14.12.2017  
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt beschließt, vorbereitende Untersuchungen durchführen zu lassen

07.11.2019  
Europaweites Bewerbungsverfahren für die Mehrfachbeauftragung städtebaulicher Rahmenplan 

28.11.2019  
Infoveranstaltung Casino, Planungsdezernat der Stadt Frankfurt, Kurt-Schumacher-Straße 10 

09.12.2019 
Ende der Bewerbungsfrist europaweites Bewerbungsverfahren

22.01.2020  
Auswahl der Planungsbüros  

15.02.2020  
Bürgerdialog I (Input für Auslobung der Mehrfachbeauftragung) 

08.05.2020  
Bürgerdialog II mit Zwischenpräsentation der ersten Entwürfe und Feedback der Bürgerschaft 

07.11.2020  
Bürgerdialog III (Vorstellung der Entwürfe, Feedback) 

11.11.2020  
Jurysitzung (nicht öffentlich) 

12.11.2020  
Pressekonferenz

 


Downloads, an overview

Events

Presentation by Mike Josef, the Head of the Department of Planning of the City of Frankfurt/Main, 
outlining the planning ideas for the new district on August 23, 2017 in the Town Hall in Oberursel

Presentation by Mike Josef, the Head of the Department of Planning of the City of Frankfurt/Main, 
outlining the planning ideas for the new district on September 27, 2017 in the Titus Forum, Nordweststadt

Presentation by Mike Josef, the Head of the Department of Planning of the City of Frankfurt/Main, 
outlining the planning ideas for the new district on November 28, 2017 to the construction committee of the Town of Steinbach.

Presentation by Mike Josef, the Head of the Department of Planning of the City of Frankfurt/Main, 
outlining the planning ideas for the new district on January 24, 2018 to the construction and enviroment committee of the Town of Eschborn.

Presentation by Mike Josef, the Head of the Department of Planning of the City of Frankfurt/Main, 
outlining the planning ideas for the new district on May 3, 2018 in the Town House in Niederhöchststadt


Policy position


Questions and answers

  • Data and facts

  • Will the entire 550 hectares be developed?

    No, the area measuring approx. 550 hectares is the land being investigated. Around 190 hectares of it will be developed and will include roads, parks, schools and childcare centers.

  • Urban development

  • What is an urban development measure (UDM)?

    Urban development measures are urban development projects in clearly defined development areas in line with sections 165 ff. of the German Building Code. An urban development measure must be implemented swiftly and uniformly. Unlike the standard development of land for construction, no proposals are drawn up and instead integrated development takes place. A prerequisite for an urban development measure is proof that the urban development objective cannot be achieved with other urban development tools. Another significant difference from the classic development of land for construction is the obligation on the part of the municipality to acquire the plots of land in the development area at their initial asset value prior to being earmarked for development. Furthermore, the municipality is obliged to subsequently sell the plots of land subject to a construction obligation. The development facilities and the social infrastructure (schools, childcare centers, etc.) are financed from the difference between the purchase price of the undeveloped plots of land and the selling price of the building plots.

  • Living

  • Who will live in the new district?

    The aim of the urban planning is to create new homes for people of different ages and in different living situations by providing affordable housing.

  • How high will the proportion of subsidized housing be?

    The ratio of subsidized housing to the total housing stock will be at least 30 percent. Groups of developers and cooperatives will also be considered so that a wide range of different living formats will evolve.

  • Is this going to be a satellite town?

    No, the City of Frankfurt will make certain that all the requirements future residents have of a proper modern district are met:
    A range of diverse forms of living in different types of housing
    Private open spaces which by virtue of being protected areas on the inside of blocks enable, for example, meetings with immediate neighbors
    Stores within walking distance
    Provision of doctors, bars, restaurants, and other service providers
    Wide range of mobility with a focus on public transport, pedestrians, and cyclists
    A broad range of childcare places from crèche to nursery, elementary schools and a secondary school
    A wide range of sports and leisure time facilities which encourage diverse club activities
    Religious facilities
    Well designed, clearly defined public spaces that enable residents to meet on lively plazas but also withdraw to quiet areas of greenery
    Jobs in the mixed usage and commercial areas

  • Wann werden die ersten Häuser gebaut?

    Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch nicht sagen, ob überhaupt gebaut wird. Darüber entscheidet die Stadtverordnetenversammlung voraussichtlich Ende 2021, wenn alle nötigen Untersuchungen und Entwurfsideen vorliegen. Erst danach kann eine konkrete Planung beginnen – sofern die Stadtverordneten sich dafür entscheiden. 

  • Environment and climate

  • In what way will the issue of the climate be taken into consideration?

    At the moment the land being investigated is to a large extent a location where cold air arises.
    The preparatory studies include a climatic study of the land in question and the surrounding area. This will involve an analysis of the current situation, and the impact of construction work on the generation and transport of cold air and on air circulation.
    Possible optimization measures include keeping cold air corridors (valleys and brooks) well clear of obstruction, flow-optimized positioning of buildings, and roof and facade greening.

  • What will happen to the drinking water wells on Heerstrasse?

    The Praunheim II water works’ drinking water wells will remain in operation in the future, too. The idea of shutting down the water works, which was mooted a few years ago, has been abandoned. You will find more detailed information about the situation with regard to water supply in this flyer published by Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main
    Situation Analysis with Regard to Water Supply in the Rhine-Main Region
    and in the detailed report:
    Updated Situation Analysis with Regard to Water Supply in the Rhine-Main Region - July 2016

  • What approach will be taken to the power lines?

    There are several power lines of regional and national importance running through the area in question. As a matter of principle, the functionality of these must be preserved. The preparatory studies will determine what opportunities there are to relocate the lines both horizontally and vertically (underground cabling) or to reorganize them. How to deal with the required distances of 200 meters or 400 meters from residential buildings will also be clarified in the course of further proceedings.

  • Agriculture

  • What will happen to agriculture?

    The owners as well as tenants of land used for agricultural purposes will be affected by new building land and the land that will then be offered in compensation.
    The preparatory studies will explore the extent to which such persons will be affected, and together with the farmers possible solutions will be elaborated on how to take the possible consequences into consideration in an appropriate manner.

  • What measures will be taken as compensation?

    Inasmuch as construction work involves interventions in the countryside and natural surroundings, on the basis of current legislation the extent to which these interventions can be avoided or minimized must be examined. Should this not be possible, compensation in line with conservation law is necessary. Primarily, provisions should be made for compensation in the development area in question, for example through areas of parkland or by planting woods. Should this not be possible either, compensation land must be found elsewhere.

  • Mobility

  • How will the new district be accessed?

    Access to the new district from elsewhere can only be via the existing road network in the districts and neighboring municipalities abutting the area in question. In this context the capacity of the existing road network must be examined in detail in order to rule out congestion as far as possible even at this stage. Particular attention will be paid to a good and efficient public transport system with sensible connections to the one already in place so as to keep motorized private transport as low as possible. An extensive network of cycle paths will also help avoid journeys by motorized private transport.

  • What will happen to the Praunheim by-pass?

    The resolutions adopted by the City Council with regard to the Praunheim by-pass are still in place. In future its northeastern section will also serve as access to the new district and will no longer not be built up.

  • What will the response be to the fragmentation caused by the A5 interstate?

    In 2019, as part of the preparatory studies, an urban development ideas competition will be staged with the intention of producing solutions in particular to this issue.

  • How will the noise from the A5 interstate be dealt with?

    Because of the high volume of traffic, which given the planned widening is set to increase, the A5 interstate causes a lot of noise.
    As part of the preparatory studies an expert opinion on noise will be complied, which on the basis of the volume of traffic forecast will identify the areas affected and examine possible noise protection measures.

  • Information and involvement

  • How can I get involved?

    As part of the agreed preparatory studies the city will approach the landowners and tenants in the area in question with a view to determining the extent to which they are willing to get involved in the proceedings. As a rule, if the plot of land is in the developed area of Niederursel, Praunheim or Nordweststadt, no further development of it should be expected. In this case discussions with the owner are superfluous.
    You can make suggestions and ask questions at any time using the contact form on the website. Further information events for citizens will be held during the course of the preparatory studies.

  • Bei weiteren Fragen freuen wir uns, Ihnen weiterzuhelfen. Kontaktieren Sie einfach die untenstehenden Ansprechpartner.

Mr. Antonius Schulze Mönking

Telephone: +49 (0)69 212 36107
Fax: +49 (0)69 212 30731

Ms. Sabine Guttmann

Telephone: +49 (0)69 212 34351
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