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Frankfurts neuer Stadtteil im Nordwesten

Zwischen Skyline und Taunus - bezahlbarer Wohnraum in einem eigenstndigen gut erschlossenen Stadtteil

Thema:
Vorbereitende Untersuchungen
Stadtteil: Ortbezirk:
7, 8
Gebietsgröße:
Zirka 190 ha
Kontakt:

Herr Antonius Schulze Mnking
Telefon: +49 (0)69 212 36107
Telefax: +49 (0)69 212 30731

Frau Sabine Guttmann
Telefon: +49 (0)69 212 34351
Telefax: +49 (0)69 212 30731


Aktuelles

Untersuchungsgebiet in Frankfurt-Nordwest ©Stadtplanungsamt Frankfurt am Main

Consilium Frankfurt Nord-West nimmt Arbeit auf

Ein Beirat aus externen Experten unterschiedlicher Disziplinen soll die vorbereitenden Untersuchungen zum neuen Stadtteil aktiv unterstützen.

 


Projektbeschreibung

Die Stadtverordnetenversammlung hat mit Beschluss vom 14.12.2017 den Magistrat beauftragt, für den Bereich „Frankfurt Nordwest“ (Gemarkung Niederursel und Praunheim) vorbereitende Untersuchungen gemäß § 165 Absatz 4 Baugesetzbuch durchzuführen. Dabei sollen die Grundlagen für die Entscheidung gewonnen werden, ob im dargestellten Untersuchungsraum oder in Teilen desselben eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach § 165 Baugesetzbuch durchgeführt werden kann oder soll.

Mit dem neuen Stadtteil im Nordwesten Frankfurts sollen im Anschluss an die Nordweststadt und Praunheim aber auch westlich der A5 ein oder mehrere Stadtquartiere für 25 - 30.000 Einwohner entwickelt werden, um der steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum mittel- bis langfristig entgegen zu wirken, so dass auch nachfolgende Generationen in Frankfurt am Main bleiben und hierher ziehen können.

Hauptziel der städtischen Planungen ist es, für Menschen verschiedenen Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen durch bezahlbaren Wohnraum eine neue Heimat zu schaffen. Die Quote der geförderten Wohnungen wird bei mindestens 30 Prozent liegen. Auch Bauherrngruppen und Genossenschaften sollen berücksichtigt werden, so dass ein Angebot vielfältiger Wohnformen entsteht.
 
Parks, Plätze, Schulen, Kindertagesstätten, Läden, Sport und Freizeiteinrichtungen ergänzen die Quartiere zu einer lebenswerten Umgebung.

Der Trennwirkung und Lärmbelastung durch die A5 ist mit geeigneten planerischen Mitteln zu begegnen. Lärmschutzlandschaften, Grünbrücken als auch Teileinhausungen sollen dabei untersucht werden.

Die Planungen zur Regionaltangente West, die vorhandene S-Bahnstrecke nach Friedrichsdorf (S5) als auch die Möglichkeit, die bestehende U-Bahn über die Haltestelle Praunheim / Heerstraße (U6) in die neuen Stadtquartiere zu verlängern, bieten die Chance, dem öffentlichen Nahverkehr vor dem Individualverkehr von Beginn an einen hohen Stellenwert einzuräumen und neue Mobilitätskonzepte zu erproben.




Mehr Informationen

Ausgangslage - Ziele

Ausgangslage

Der Frankfurter Wohnungsmarkt ist weiterhin von Engpässen geprägt. Bedarf und Nachfrage nach Wohnraum bestehen in fast allen Marktsegmenten. Die Potenziale aus Konversion und Nachverdichtung können den Bedarf nicht mehr decken. Große Neubaugebiete wie der Riedberg und das Europaviertel werden in absehbarer Zeit fertiggestellt sein.
 
Eine weitere Entwicklung am Stadtrand außerhalb der heute bebauten Bereiche ist daher unumgänglich. Der vorgesehene Bereich im Frankfurter Nordwesten bietet ein großes Siedlungspotential für einen neuen Stadtteil, der mit relativ geringem Aufwand an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen werden kann.

Östlich der Autobahn sind schon heute Teilflächen im Anschluss an Niederursel und Praunheim schon als Wohnbaufläche beziehungsweise als gewerbliche Fläche im Regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) dargestellt.


Ziele

Wohnraum soll möglichst schnell und mit vollständiger Infrastruktur entstehen. Die intensive Einbindung und die Abstimmung der Entwicklungsvorstellungen der Nachbargemeinden, insbesondere Oberursel und Steinbach, sind notwendig. Wesentliche Ziele für die Entwicklung des neuen Stadtteils sind:

  • 8.000 -12.000 Wohnungen für maximal 30.000 Bewohner,
  • Schaffung von Stadtquartieren mit einem Mix aus genossenschaftlichem und gemeinschaftlichen Wohnungsbau, aus privatem und 30 % gefördertem Wohnungsbau,
  • Integration in die regionale Grün- und Siedlungsstruktur und
  • grüne Zäsuren zwischen bestehenden Quartieren.

Umsetzung

Blick nach Westen über den Untersuchungsraum, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Das Gebiet soll über eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach § 165 Baugesetzbuch entwickelt werden, die neben einer zügigen Gebietsentwicklung unter anderem folgende Vorteile bietet: 

  • die soziale Infrastruktur, wie zum Beispiel Schulen und Kindertagesstätten, wird parallel zur Besiedlung gebaut,
  • Baugrundstücke werden an Bauherren und Projektentwickler mit einer kurzfristigen Bauverpflichtung verkauft,
  • der Grundstückspreis wird vom Gutachterausschuss festgelegt und
  • Spekulationsgeschäfte mit Grundstücken werden verhindert.

Bevor eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme eingeleitet werden kann, sind ihre Notwendigkeit und ihre Durchführbarkeit zu untersuchen. 
Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Vorbereitende Untersuchungen.


Vorbereitende Untersuchungen

Die Stadt Frankfurt strebt an, den neuen Stadtteil über das Instrument der „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ gemäß Baugesetzbuch § 165 ff. zu entwickeln. Die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme setzt voraus, dass die zügige und einheitliche Entwicklung eines Gebiets erforderlich ist. Vor der Festlegung des Entwicklungsbereichs durch eine Entwicklungssatzung muss die Gemeinde vorbereitende Untersuchungen durchführen, um nachzuweisen, dass die Kriterien erfüllt sind, die eine Entwicklungsmaßnahme rechtfertigen.


Vorbereitende Untersuchungen

  • fachliche Grundlagenermittlung 
  • Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer
  • städtebauliches Konzept und Rahmenplan
  • Grobabschätzung Kosten und Finanzierung

Bericht über das Ergebnis der vorbereitenden Untersuchungen


In den vorbereitenden Untersuchungen zum neuen Stadtteil sind vor allem die fachlichen Grundlagen zu prüfen und die Mitwirkungsbereitschaft der Betroffenen (Eigentümer, Mieter und Pächter und sonstige Betroffene) zu ermitteln. Der Untersuchungsbereich von ungefähr 550 ha ist dabei deutlich größer als die später tatsächlich zu entwickelnde Siedlungsfläche. Aufgrund erster Vorentwurfsskizzen ist derzeit von einer Bruttobaufläche von ungefähr 190 ha auszugehen. Diese umfasst außer den Baugrundstücken auch noch Wege, Straßen und Plätze, die soziale Infrastruktur und Grünflächen im Siedlungsbereich.

Die Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 14.12.2017 beschlossen.

Die Untersuchungsergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst. Er dient als fachliche Entscheidungsgrundlage für die Machbarkeit und den Umgriff des Gebiets der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme.


Bebauungsplanung

Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wird auch der Status des verbindlichen Planungsrechts, das heißt der rechtsverbindlichen und in Aufstellung befindlichen Bebauungspläne geprüft. 

Westlich der A 5 gibt es keine rechtsverbindlichen oder in Aufstellung befindlichen Bebauungspläne.
 
Östlich der A 5 existieren mehrere rechtsverbindliche Bebauungspläne, die über ihre Gebietsfestsetzungen als Grün- und Erholungsfläche, Sportplatz, Sportfläche und öffentliche Grünfläche kein entwickelbares Wohnbauland festsetzen. 

Im Bereich westlich der Nordweststadt wurde 2014 der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 906 - Westlich der Nordweststadt - gefasst. Das Ziel dieses Bebauungsplans ist „… unterschiedliche Wohnformen für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen" (aus dem Magistratsvortrag zum Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans Nr. 906). 

Im Bereich Praunheim soll der Bebauungsplan-Entwurf Nr. 696 - Gewerbegebiet Nördlich Heerstraße - Teilbereich 2 - mit dem Ziel  einer urbanen Entwicklung für Gewerbe und Wohnen weiterentwickelt und in die Gesamtplanung für das neue Baugebiet Frankfurt - Nordwest integriert werden.

Im Auskunftssystem planAS finden Sie weitere Informationen zum geltenden Planungsrecht.


Downloads im berblick

Veranstaltungen

Vorstellung der Planungsüberlegungen durch den Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt am Main, Mike Josef, für den neuen Stadtteil am 23.08.2017 im Rathaus Oberursel

Vorstellung der Planungsüberlegungen durch den Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt am Main, Mike Josef, für den neuen Stadtteil am 27.09.2017 im Titus Forum der Nordweststadt

Vorstellung der Planungsüberlegungen durch den Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt am Main, Mike Josef, für den neuen Stadtteil am 28.11.2017 im Bauausschuss der Stadt Steinbach 

Vorstellung der Planungsüberlegungen durch den Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt am Main, Mike Josef, für den neuen Stadtteil am 24.01.2018 im Bau- und Umweltausschuss der Stadt Eschborn

Vorstellung der Planungsüberlegungen durch den Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt am Main, Mike Josef, für den neuen Stadtteil am 03.05.2018 im Bürgerhaus Niederhöchststadt


Beschlusslage


Fragen und Antworten

  • Daten und Fakten

  • Werden die ganzen 550 Hektar bebaut?

    Nein, die Fläche von circa 550 ha umfasst den Untersuchungsraum. Eine Bebauung inklusive Straßen, Parks, Schulen und Kindertagesstätten erfolgt voraussichtlich auf ungefähr 190 ha Bruttobauland.

  • Stadtentwicklung

  • Was ist eine stdtebauliche Entwicklungsmanahme (SEM)?

    Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen sind städtebauliche Gesamtvorhaben in fest umgrenzten Entwicklungsgebieten entsprechend den §§ 165 ff. Baugesetzbuch. Eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme ist zügig und einheitlich umzusetzen. Im Gegensatz zur üblichen Baulandentwicklung wird keine Angebotsplanung erstellt, sondern eine integrierte Entwicklung durchgeführt. Voraussetzung für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme ist der Nachweis, dass das städtebauliche Ziel mit anderen städtebaulichen Instrumenten nicht zu erreichen ist. Ein weiterer wesentlicher Unterschied zur klassischen Baulandentwicklung besteht in der Pflicht der Gemeinde, die Grundstücke im Entwicklungsgebiet zum entwicklungsunbeeinflussten Anfangswert aufzukaufen. Weiterhin ist die Gemeinde verpflichtet, die Grundstücke wieder mit einer Bauverpflichtung zu veräußern. Aus der Differenz zwischen Kaufpreis der nicht entwickelten Grundstücke und dem Verkaufspreis der Baugrundstücke finanzieren sich die Erschließungsanlagen und die soziale Infrastruktur (Schulen, Kindertagesstätten usw.).

  • Wohnen

  • Wer soll in dem neuen Stadtteil wohnen?

    Ziel der städtischen Planungen ist es, für Menschen verschiedenen Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen durch bezahlbaren Wohnraum eine neue Heimat zu schaffen.

  • Wie hoch soll der Anteil an gefrderten Wohnungen sein?

    Die Quote der geförderten Wohnungen wird bei mindestens dreißig Prozent liegen. Auch Bauherrngruppen und Genossenschaften sollen berücksichtigt werden, so dass ein Angebot vielfältiger Wohnformen entsteht.

  • Entsteht hier eine Trabantenstadt?

    Nein, die Stadt Frankfurt am Main wird dafür Sorge tragen, dass  alle Anforderungen der zukünftigen Bewohner an einen modernen Stadtteil erfüllt werden:

    • Angebot vielfältiger Wohnformen in unterschiedlichen Wohntypologien
    • Private Freiflächen, die zum Beispiel als geschützte Blockinnenbereiche Begegnungen innerhalb der unmittelbaren Nachbarschaft ermöglichen
    • Einkauf in fußläufiger Entfernung
    • Versorgung mit Ärzten, Kneipen und Restaurants und sonstigen Dienstleistern
    • Vielfältiges Mobilitätsangebot mit einem Schwerpunkt auf dem öffentlichen Nahverkehr und  der Fußgänger- und Radmobilität
    • Ein breites Angebot an Kinderbetreuungsplätzen, von der Krippe bis zum Hort, Grundschulen und eine weiterführende Schule
    • Ein vielfältiges Angebot an Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen, die ein breites Vereinsleben befördern
    • Angebot für religiöse Einrichtungen
    • Gut gestaltete, klar definierte öffentliche Räume, die Begegnung auf lebendigen Plätzen und Rückzug auf ruhigen Grünflächen ermöglichen
    • Arbeitsplätze in den gemischten und gewerblichen Bereichen
  • Wann kann ich eine Wohnung kaufen oder mieten?

    Sofern die Stadtverordnetenversammlung nach einem positiven Ergebnis der Vorbereitenden Untersuchungen eine Entwicklungsmaßnahme beschließt, können voraussichtlich ab 2025 die ersten Wohnungen erworben werden. Wartelisten für den Kauf von Grundstücken oder Wohnungen gibt es nicht.

  • Umwelt und Klima

  • In welcher Weise wird das Thema Klima bercksichtigt?

    Das Untersuchungsgebiet ist heute zum großen Teil Kaltluftentstehungsgebiet.

    Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen erfolgt eine klimatische Untersuchung für das Untersuchungsgebiet und sein Umfeld. Hierbei wird die Bestandssituation analysiert und die Auswirkungen von baulichen Maßnahmen auf die Kaltluftentstehung und den Kaltlufttransport sowie die Belüftung betrachtet. 

    Mögliche Optimierungsmaßnahmen können beispielsweise das großzügige Freihalten von Kaltluftschneisen (Täler und Bachläufe), strömungsoptimierte Baukörperstellungen und Dach- und Fassadenbegrünung sein.

  • Was passiert mit den Trinkwasserbrunnen an der Heerstrae?

    Die Trinkwasserbrunnen des Wasserwerks Praunheim II werden auch in Zukunft in Betrieb bleiben. Die vor einigen Jahren angedachte Stilllegung des Wasserwerks wurde verworfen. Genauere Informationen zur Situation der Wasserversorgung finden Sie in diesem Flyer der WRM (Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main) 

    Situationsanalyse zur Wasserversorgung in der Rhein-Main-Region

    oder im ausführlichen Bericht: 

    Situationsanalyse zur Wasserversorgung in der Rhein-Main-Region Fortschreibung - Juli 2016

  • Wie wird mit den Stromtrassen umgegangen?

    Durch das Untersuchungsgebiet verlaufen mehrere Stromtrassen von regionaler und überregionaler Bedeutung. Die Funktionalität dieser Trassen ist grundsätzlich zu erhalten. Welche Spielräume bestehen, diese Trassen horizontal als auch vertikal (Erdkabel) zu verlagern oder neu zu organisieren, wird im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen ermittelt. Auch der Umgang mit den Abstandsforderungen von 200 Metern beziehungsweise 400 Metern zu Wohngebäuden aus dem Landesentwicklungsplan wird im weiteren Verfahren geklärt.

  • Landwirtschaft

  • Was passiert mit der Landwirtschaft?

    Landwirtschaftliche Betriebe sind durch neue Bauflächen und die dafür benötigten Ausgleichsflächen als Eigentümer und auch als Pächter von Flächen betroffen.
    Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wird der Umfang der Betroffenheit untersucht und Lösungsmöglichkeiten mit den Landwirten erarbeitet, wie die möglichen Folgen angemessen berücksichtigt werden können.

  • Welche Manahmen werden zum Ausgleich getroffen?

    Sofern durch bauliche Maßnahmen in Natur und Landschaft eingegriffen wird, ist es auf Basis der bestehenden gesetzlichen Regelungen immer erforderlich, zu prüfen, inwieweit Eingriffe vermieden bzw. vermindert werden können. Gelingt dies nicht, wird ein naturschutzrechtlicher Ausgleich erforderlich. Primär sind Ausgleichsmaßnahmen innerhalb des betreffenden Plangebietes vorzusehen, z.B. durch Grünflächen und Gehölzpflanzungen. Sollte dies nicht möglich sein, werden Ausgleichsflächen an anderer Stelle im Naturraum gesucht.

  • Mobilitt

  • Wie wird der neue Stadtteil erschlossen?

    Die äußere Erschließung des neuen Stadtteils kann nur über das bestehende Straßennetz in den zum Untersuchungsgebiet angrenzenden Stadtteilen und Nachbargemeinden erfolgen. Hierbei ist eine ausführliche Kapazitätsüberprüfung des bestehenden Straßennetzes durchzuführen, um eine Überlastung des Bestandsnetzes schon im Vorfeld möglichst auszuschließen. Ein besonderes Augenmerk auf ein gutes und leistungsfähiges System des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit einer durchdachten Verknüpfung an den Bestand zu legen, so dass die Belastungen durch den motorisierten Individualverkehr (MIV) möglichst gering bleiben. Ein umfangreiches Radverkehrsangebot unterstützt auch die Vermeidung von MIV-Fahrten.

  • Wie wird mit der Ortsumfahrung Praunheim umgegangen?

    Die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zur Ortsumfahrung Praunheim gelten nach wie vor. Im nordöstlichen Abschnitt wird sie zukünftig auch der Erschließung des neuen Stadtteils dienen und nicht mehr anbaufrei sein.

  • Gibt es einen autofreien Stadtteil?

    Ein komplett autofreier Stadtteil ist in dieser etwas peripheren Lage schwer vorstellbar.
    Eine Reduzierung des MIV-Anteils ist jedoch (wie auch schon oben erwähnt) durch ein gutes ÖPNV-System und eine durchdachte Radverkehrsinfrastruktur durchaus erreichbar.

  • Wie wird auf die Zerschneidung durch die Bundesautobahn 5 reagiert?

    Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wird 2019 ein städtebaulicher Ideenwettbewerb durchgeführt werden, der insbesondere zu diesem Thema Lösungen entwickeln soll. 

  • Wie wird mit dem Lrm der Bundesautobahn 5 umgegangen?

    Die BAB 5 stellt aufgrund ihrer Verkehrsbelastung, die durch die geplante Erweiterung der Fahrspuren noch anwachsen wird, eine erhebliche Lärmquelle dar.
    Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wird ein Lärmgutachten erstellt, in dem anhand eines prognostizierten Verkehrsaufkommens die Belastungsräume ermittelt und mögliche Lärmschutzmaßnahmen geprüft werden.

  • Informations- und Beteiligungsangebot

  • Wie kann ich mich beteiligen?

    Die Stadt wird im Rahmen der beschlossenen vorbereitenden Untersuchungen zur  Ermittlung der Mitwirkungsbereitschaft auf die einzelnen Grundstückseigentümer und Pächter im Untersuchungsgebiet zugehen. Wenn das Grundstück in der bebauten Ortslage von Niederursel, Praunheim oder der Nordweststadt liegt, ist in der Regel keine weitere Entwicklung des Grundstücks zu erwarten. Eigentümergespräche erübrigen sich in diesem Fall.

    Über das Kontaktformular auf der Internetseite können jederzeit Anregungen gegeben und Fragen gestellt werden. Im weiteren Verlauf der vorbereitenden Untersuchungen werden weitere Bürgerinformationen stattfinden.

  • Bei weiteren Fragen freuen uns wir Ihnen weiterzuhelfen. Kontaktieren Sie einfach die untenstehenden Ansprechpartner.

Herr Antonius Schulze Mnking

Telefon: +49 (0)69 212 36107
Telefax: +49 (0)69 212 30731

Frau Sabine Guttmann

Telefon: +49 (0)69 212 34351
Telefax: +49 (0)69 212 30731