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Grundsätze der Hochhausentwicklung

Blick von Sachsenhausen auf die Skyline © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Der Hochhausentwicklungsplan 2008 (Büro Jourdan & Müller) schreibt das räumliche Konzept des Rahmenplans von 2000 erstmals bewusst fort. Mit einem Flächenzuwachs von ca. 800.000 qm BGF wurden 22 neue Hochhäuser an 15 Standorten vorgeschlagen, davon 4 Wohnhochhäuser.

Der Hochhausentwicklungsplan Frankfurt 2008 weist verschiedene raumwirksame Cluster aus bzw. entwickelt die vorhandenen Hochhauspulks weiter: die Cluster Bankenviertel und Messeviertel, der neue Hochhausstandort nördlich der Zeil, die Achse Mainzer Landstraße, die Stadtportale Ost und West sowie das Raumzeichen Hauptbahnhof.

Das Konzept verfolgt die Planungsgrundsätze einer weitestgehend ruhigen Horizontalbebauung der Stadt. Sie wird durch überwiegend in Gruppen organisierten Hochhäusern akzentuiert. Auf interpolierende Höhenvermittlung wird dabei bewusst verzichtet. Die Hochhauscluster werden in Distanz zu den gewachsenen Wohnquartieren entwickelt. Eine gute Erschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr, die Integration öffentlicher Nutzungen, ein Wohnanteil von 30 Prozent der BGF oberhalb der Hochhausgrenze sowie ökologische Belange bestimmen den Handlungsrahmen.
Zur Sicherung der architektonischen Qualität und zur positiven Einbindung der einzelnen Hochhäuser in den Stadtraum ist für alle Hochpunkte ab 60 Metern die Durchführung von Realisierungswettbewerben vorgesehen.