Gutleut-West: Drei Expert:innenrunden zur Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens
Ende April und Anfang Mai 2026 fanden im Auftrag des Stadtplanungsamtes drei Expert:innenrunden zum Projekt „Produktives Quartier Gutleut-West“ statt. Am Gutleuthafen soll ein nutzungsgemischtes, gemeinwohlorientiertes und nachhaltiges Stadtquartier geschaffen werden. 2024 begann ein dialogorientierter und kooperativer Prozess zu dessen Entwicklung. In Anknüpfung daran diskutierten nun geladene Expert:innen über drei Schwerpunktthemen. Die erarbeiteten Ergebnisse der Veranstaltungsreihe fließen in die Auslobung des städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs ein, der im Herbst 2026 starten soll.
Drei Veranstaltungen – drei Themenblöcke
In der Auftaktveranstaltung stand das Thema „Bauen und Boden“ im Quartier Gutleut-West im Fokus. In drei Arbeitsphasen erarbeiteten Vertreter:innen des Stadtplanungsamtes gemeinsam mit externen Fachleuten, Teilnehmer:innen aus dem Quartier, den Fachämtern sowie weiteren Interessengruppen in Kleingruppen unterschiedlichste Aspekte. Diese reichten von Bodenlogik, Eigentum und Vergabe über Dichte, Typologie, Bestand und produktive Mischung bis hin zu einfachem, nachhaltigem und kostengünstigem Bauen.
Am zweiten Tag ging es um „Nutzungsmischung und Wohnformen“ im neu zu entwickelnden Viertel. Auch hier diskutierten die Expert:innen in unterschiedlichen Zusammensetzungen und Arbeitsphasen. Sie tauschten sich zu den Themen Wohnformen, soziale Bindungen und gemeinschaftliche und alltagsbezogene Infrastrukturen aus. Zudem wurden Möglichkeiten für Bestandsstrukturen, soziale Mischung und Integration besprochen.
Am letzten Tag der Veranstaltungsreihe stand das Thema „Freiraum, Resilienz und Mobilität“ auf der Agenda. Diskutiert wurde zum Beispiel welche Grünflächen, Wege und Plätze das Viertel für unterschiedliche Nutzungen und Anforderungen braucht. Darüber hinaus ging es darum wie Klimawandel, Naturkatastrophen und somit die Krisenfestigkeit und Sicherheit für die Menschen vor Ort in die Planung einbezogen werden kann. Am Ende stand die Fragestellung welche Anforderungen an die zukünftige verkehrliche Situation und Mobilität im Quartier zu stellen sind.
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