Springen Sie direkt: zum Textanfang (Navigation überspringen), zur Hauptnavigation, zur Hilfsnavigation, zur Suche, zur Kontaktinformation

zur Startseite des Stadtplanungsamtes Frankfurt am Main
stadtplanungsamt-frankfurt.de
DE | EN

Hilfsnavigation

  • Hilfe
  • Darstellung

Nordwestlich Auf der Steinern Straße

Bebauungsplan Nr. 923

Thema:
Schule, Wohnen
Stadtteil: Ortbezirk:
10, 15
Gebietsgröße:
11,3 ha
Kontakt:

Herr Ingo Lachmann
Telefon: +49 (0)69 212 37617
Telefax: +49 (0)69 212 30731


Projektbeschreibung

Planungsanlass
Im Norden von Frankfurt besteht ein dringender Bedarf an Standorten für eine weiterführende Schule und eine Grundschule.
Mit der Konzentration der beiden geplanten Schulstandorte im Geltungsbereich des neuen Bebauungsplans Nr. 923 sollen Synergien zwischen beiden Schulen bei der Nutzung von gemeinsamen Einrichtungen entstehen und die Bereitstellung der Flächen beschleunigt werden.

Planungsgebiet
Das Planungsgebiet liegt im Frankfurter Norden am südlichen Ortsrand des Stadtteils Nieder-Eschbach. Im Südwesten grenzt es unmittelbar an den Stadtteil Bonames, im Nordosten an den GrünGürtel.
Im Norden und Westen ist das Planungsgebiet von bestehender Wohnbebauung und im Südosten von den Stadtbahngleisen der U-Bahn-Linien U2 und U9 sowie dem Weg Auf der Steinern Straße umgeben. Nordöstlich sowie jenseits der Stadtbahn grenzen landwirtschaftlich genutzte Flächen an. Im Westen liegen zwei Flurstücke, auf denen sich Freizeitgärten befinden.
Der Geltungsbereich hat eine Größe von ca. 11,3 ha.

Planungsziele
Da die August-Jaspert-Schule in Bonames und die Michael-Grzimek-Schule in Nieder-Eschbach den aus dem stetigen Bevölkerungszuwachs und den im Umfeld geplanten neuen Baugebieten resultierenden Bedarf an Grundschulplätzen nicht mehr allein decken können, wird die Errichtung einer zusätzlichen Grundschule notwendig. Der geplante Standort liegt zwischen den beiden bestehenden Schulen und ist daher sehr gut für eine neue zusätzliche Schule geeignet.
Ebenfalls besteht im Frankfurter Norden ein dringender Bedarf an Plätzen im gymnasialen Bildungsgang. Das dazu neu gegründete Gymnasium Nord hat bereits den Schulbetrieb an seinem provisorischen Standort in der Muckermannstraße 1 in Westhausen aufgenommen. Der endgültige Standort soll nun, nicht mehr wie zuvor geplant, südlich der Stadtbahntrasse im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 516 - Am Eschbachtal - Harheimer Weg – liegen. Er ist vielmehr nördlich der Stadtbahntrasse im Plangebiet des Bebauungsplans Nr. 923 verortet.
Die Konzentration der beiden geplanten Schulstandorte im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 923 zielt darauf ab, eine beschleunigte Bereitstellung der Flächen und somit eine zügigere Fertigstellung der beiden Schulen zu erreichen.
Aufgrund der anhaltend hohen Wohnraumnachfrage ist beabsichtigt, neben den beiden Schulen zusätzlich Nachbarschaften mit Wohnformen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen anzubieten. Es ist geplant, 30 % der geplanten Bruttogrundfläche im Geschosswohnungsbau für den geförderten Wohnungsbau zu sichern. Der entstehende Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder im Vorschulalter soll durch den Bau einer Kindertagesstätte im Plangebiet gedeckt werden.
Die Erschließung des Plangebiets ist über einen ersten Bauabschnitt der im Rahmen des Bebauungsplan; Nr. 516 geplanten durchgängigen Ortsrandstraße vorgesehen. Die direkte Lage an der neu geplanten Stadtbahnhaltestelle der Linien U2 und U9 ermöglicht die optimale Anbindung an den ÖPNV für die beiden Schulen und das übrige Baugebiet.

Planungsverlauf
Das Plangebiet war bislang Teil des Geltungsbereichs des Bebauungsplans Nr. 516 - Am Eschbachtal - Harheimer Weg.
Mit dem Beschluss § 3491 der Stadtverordnetenversammlung vom 13.12.2018 wurde für den Bebauungsplan Nr. 923 – Nordwestlich Auf der Steinern Straße ein Aufstellungsbeschluss gefasst und dieser damit als ein separates Bebauungsplanverfahren abgetrennt. Der Bebauungsplan Nr. 516 wird mit entsprechend verkleinertem Geltungsbereich ebenfalls weitergeführt.
Als erster Verfahrensschritt wurde für den Bebauungsplan Nr.923 im Dezember 2018 die frühzeitige Behördenbeteiligung durchgeführt.
Im Frühjahr 2019 ist die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung geplant, in der die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, sich über den Stand der Planungen zu informieren und ihre Anregungen und Bedenken in die Planung einzubringen.