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Quartiersmanagement und Projektsteuerung nehmen in der "Sozialen Stadt Nied" die Arbeit auf

Die Stadt Frankfurt am Main wird in den kommenden Jahren bei der Projektumsetzung des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ durch die Nassauische Heimstätte und den Caritasverband Frankfurt unterstützt. Bereits ab kommendem Montag, 28. Januar, werden Marja Glage (Caritasverband Frankfurt) und Jan Thielmann (Nassauische Heimstätte) sowie Frederik Daub als dessen Stellvertreter ihre Arbeit als Quartiersmanagerin und Projektsteuerer aufnehmen. Nach Einrichtung eines Stadtteilbüros werden die drei zu verschiedenen Sprechzeiten im Stadtteil zur Verfügung stehen.

Es ist geplant, mit Hilfe des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ den Stadtteil Nied städtebaulich zu erneuern, sozial zu stabilisieren und ökologisch aufzuwerten. Zudem soll Nied für die Entwicklung einer lokalen Ökonomie geöffnet werden und die Grundlagen für einen lebenswerten Stadtteil mit eigener Identität gestärkt werden. Die Einrichtung des Quartiersmanagements und der Projektsteuerung soll hierzu entscheidend beitragen. Als weitere Schritte stehen die Erstellung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts unter Beteiligung der Bewohner und weiterer Akteure im Stadtteil als auch die Einrichtung eines Beirats an.

Die formalen Ausschreibungsverfahren für die Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes und ein Quartiersmanagement wurden im vergangenen Jahr bereits durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept dient als Grundlage für die konkrete Gebietsabgrenzung und die Umsetzung der Projekte für die Gesamtlaufzeit des Verfahrens. Das Quartiersmanagements soll dabei eine umfassende Einbeziehung der Bewohner in den Erneuerungsprozess sicherstellen. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ besteht die Möglichkeit, bis zum Jahr 2025 weitere Anträge auf Fördermittel für Maßnahmen zu stellen, die den Zielen des Städtebauförderprogramms entsprechen.