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Neugestaltung der Vorplätze am Hauptbahnhof

Thema:
Öffentlicher Raum
Stadtteil: Ortbezirk:
1
Gebietsgröße:
Zentraler Vorplatz und nördliche Seitenbereiche ca. 30.000 m²
Kontakt:

Frau Barbara Gonder
Telefon: +49 (0)69 212 36151
Telefax: +49 (0)69 212 47644


Projektbeschreibung

Planungsanlass
Der Frankfurter Hauptbahnhof ist jeden Tag für etwa 450.000 Reisende und Besucher der erste Berührungspunkt mit der Stadt Frankfurt am Main. Rund 350 Fernzüge der Deutschen Bahn fahren ihn täglich an; dazu kommen der Regionalverkehr, die S- und U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Der Frankfurter Hauptbahnhof ist damit der wichtigste Verkehrsknoten der Stadt und zugleich Eingangstor und Aushängeschild.
Der Bahnhofsvorplatz und die beiden seitlichen Plätze werden dieser Bedeutung nicht mehr gerecht: sie bedürfen dringend einer gestalterischen Aufwertung in Zusammenhang mit einer funktionalen und verkehrlichen Neuordnung.

Planungsgebiet
Das aktuelle Planungsgebiet umfasst den zentralen Vorplatz und den nördlich anschließenden Bereich mit der Poststraße (siehe angehängte PDF-Datei zum Projekt). Die Grundstücke sind überwiegend im Eigentum der DB AG.
Der südliche Bahnhofsvorplatz, die Mannheimer Straße und das derzeit als Parkplatz genutzte Grundstück südlich des Hauptbahnhofs sollen in einem späteren Planungsschritt bearbeitet werden.

Planungsziel
Um das direkte Umfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs zu einem attraktiven „Tor zur Stadt“ umzugestalten, haben die Stadt Frankfurt und die Deutsche Bahn AG gemeinsam einen städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb (Wettbewerb 2008-2009) durchgeführt.
Die Erkenntnisse des Wettbewerbs sollen durch eine schrittweise Umgestaltung umgesetzt werden. Durch eine Umorganisation der Funktionen auf dem Platz wird eine übersichtliche, einladende und barrierefreie Gestaltung angestrebt, die den Anforderungen aller Nutzer des Platzes gerecht werden soll.

Weiteres Vorgehen 
Im November 2013 wurde der Letter of Intent über Infrastrukturmaßnahmen an Bahnhöfen der DB Station&Service AG in Frankfurt am Main öffentlich vorgestellt. Der Vorplatz des Hauptbahnhofs ist eines der Projekte des Letter of Intent.

Als erster Schritt für die Umgestaltung des Vorplatzes wird jetzt die Vorplanung für den Platzbereich vor dem Hauptportal, den nördlich anschließenden Teil und die Poststraße erstellt. Mit der Vorplanung wurde das Büro schneider+schumacher beauftragt. Deren Wettbewerbsbeitrag (schneider+schumacher) ist nun Grundlage für die weitere Planung. Der Magistrat hat im Mai 2014 die dafür erforderlichen Planungsmittel freigegeben.
Im Rahmen der Vorplanung soll auch geprüft werden, ob eine Verlegung der Straßenbahnhaltestelle, wie im Wettbewerb vorgeschlagen, umsetzbar ist.
Derzeit plant die Deutsche Bahn AG die Umgestaltung der Haupthalle des Bahnhofs, dort sollen Einbauten der 70er Jahre zurückgebaut werden, um den historischen Raumeindruck wieder herzustellen. Bisher nicht zugängliche Flächen im Kellergeschoss unter dem Bahnhofsgebäude werden zugänglich gemacht. Dort werden neue Verbindungen zwischen den verschiedenen Verkehren (S- und U-Bahn) und neue Verkaufsflächen geschaffen. Auch die unterirdische Verteilerebene soll umgestaltet werden, um eine Aufwertung und Belebung zu erreichen. In diesem Zusammenhang sollen wenig genutzte Zugänge zu der Verteilerebene geschlossen werden. Die Schließung der zum Teil engen und unübersichtlichen Treppen wird zur Übersichtlichkeit und Sicherheit beitragen. Gleichzeitig ergeben sich neue Freiräume für die Platzgestaltung.

Die Ergebnisse der Vorplanung werden zu gegebener Zeit auf dieser Seite vorgestellt.


PDF-Dateien zum Projekt


  • Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
  • Platzbereich Poststraße Ecke Düsseldorfer Straße, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
  • Poststraße mit Einfahrt zur Tiefgarage, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
  • Nördlicher Vorplatz, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
  • Zentraler Vorplatz, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Mehr Informationen

Wettbewerb 2008-2009

2008 wurde gemeinsam mit der DB Station&Service ein interdisziplinärer städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung der Bahnhofsvorplätze ausgelobt. Aufgabe des Wettbewerbes war es, für diesen wichtigen innerstädtischen Ort eine Konzeption zu entwickeln, die räumlich und gestalterisch der Bedeutung des Hauptbahnhofs als zentralem Verkehrsknotenpunkt angemessen, funktional durchdacht und alle wesentlichen Anforderungen der verschiedenen Verkehre angemessen berücksichtigt.
Das Wettbewerbsgebiet umfasste den eigentlichen Vorplatz vor dem Hauptgebäude, die Poststraße, die Mannheimer Straße und das so genannte Campanile-Gelände zwischen Mannheimer Straße und Pforzheimer Straße.


Wettbewerbsverfahren

Dem Wettbewerb ging ein EU-weit ausgeschriebenes Auswahlverfahren voraus. Nach der Vorauswahl von acht Planungsteams (die jeweils aus Architekten, Landschaftsplaner und Verkehrsplanern bestanden) wurden zwei Entwürfe in die engere Wahl gezogen und in einer zweiten Bearbeitungsstufe 2009 vertieft. Beide Entwürfe unterscheiden sich im Hinblick auf die Verkehrslösung erheblich.
Zur Vorbereitung einer abschließenden Entscheidung, welcher Entwurf weiter verfolgt werden sollte, wurden beide hinsichtlich der verkehrlichen Auswirkungen vertieft untersucht.


Die Entwürfe

Im Entwurf des Planungsteams um das Büro schneider+schumacher (s+s) wurde die Straßenbahn mit den Haltestellen über die Bahnhofvorplätze, das heißt näher an das Hauptportal heran geführt. Die Poststraße und Mannheimer Straße sollten vom Durchgangsverkehr des Straßenzuges Düsseldorfer Straße, Am Hauptbahnhof und Basler Straße abgehängt und damit der nördliche und südliche Bereich vom Individualverkehr weitgehend freigehalten werden. Die bahnhofsbezogene Verkehrsinfrastruktur (auch Tiefgarage „Hauptbahnhof-Nord“) wurde rückwärtig erschlossen. Der Vorplatz sollte eine aufgelockerte Gestaltung mit wenigen Elementen erhalten.

Der Entwurf des Teams um TOPOTEK 1 (TOP) führte die Straßenbahn in östlicher Seitenlage. Die Haltestellen lagen zum Bahnhofsviertel hin orientiert. Die Anbindung der Poststraße und Mannheimer Straße blieb unverändert, die Erschließung der Tiefgarage „Hauptbahnhof-Nord“ ebenfalls. Eine neue Parkierungsanlage war unter einem (zum Zeitpunkt des Wettbewerbs geplanten) Hochhaus auf dem Campanile-Gelände vorgesehen. Hinsichtlich der Gestaltung nahm der Entwurf Bezug auf das gründerzeitliche Bahnhofsgebäude und schlug eine symmetrische Platzgestaltung mit zwei Brunnen, Kandelabern und einem aufwendigen Pflastermuster vor.

 
Bürgerbeteiligung 2009
Im Juli 2009 wurde eine Online-Beteiligung durchgeführt, bei der die Gelegenheit bestand, die Entwürfe zu kommentieren, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.

Im Online-Forum wurden 130 Beiträge verzeichnet. In vielen wurde deutlich, dass die Verfasser täglich mit dem Bahnhof in Berührung kommen – sei es als Pendler oder als Bewohner des Quartiers.
Die vorliegenden Entwürfe wurden kontrovers diskutiert und viele Anregungen zu den verkehrlichen Funktionen und zur Gestaltung und Ausstattung gegeben.
Da das Online-Forum nicht als Wahlplattform zu verstehen war, fand eine quantitative Auswertung nicht statt, zumal es nicht repräsentativ sein kann.
Im Rahmen der weiteren Planung können die Anregungen jedoch dazu dienen, für die Bürger wichtige Themenbereiche aufzugreifen und frühzeitig in die Konzeption einzubeziehen.


Vorplanung 2014

Stadt und DB Station&Service haben 2013 vereinbart, das Projekt aufzuteilen und als ersten Schritt, die Planung für den nördlichen Teil zu beauftragen. Dieser Planungsbereich umfasst den zentralen Vorplatz vor dem Hauptportal, den nördlich anschließenden Vorplatz und die Poststraße. Mit der Erstellung der Vorplanung wurde im Juni 2014 das Planungsbüro schneider+schumacher beauftragt.
Der Planungsauftrag umfasst die Gestaltung der Platzfläche einschließlich der Beleuchtung, die Umgestaltung des Einmündungsbereiches Poststraße-Düsseldorfer Straße sowie die Neuordnung der Stellplatzflächen im Planungsbereich.


schneider+schumacher

Modellfoto, © schneider+schumacher Architektengesellschaft mbH, Frankfurt/lad+I landschaftsarchitektur, Hannover/BPR Beraten Planen Realisieren, Darmstadt

Der folgende Text dokumentiert den Wettbewerbsbeitrag des Planungsteams um das Büro schneider+schumacher. 
Dieser ist Grundlage für die Beauftragung des Büros mit der Vorplanung für den aktuellen Planungsbereich.

 

Verfasser

Architekten
schneider+schumacher Architekturgesellschaft mbH
Niddastraße 91
60329 Frankfurt am Main

Mitarbeiter
Karlo Filipovic, Sven Müller, Daniel Wiedenkeller,
Christina Barzen, Vita Redliha, Peter Knörr

Landschaftsarchitekt/Landschaftsplaner
lad+ landschaftsarchitektur diekmann
Seestraße 12
30171 Hannover

Mitarbeiter
Sabine Rabe, Binnca Däwes, Christine Sack

Ingenieur der Fachrichtung Verkehrsplanung/
Verkehrstechnik
BPR Bernd F. Kühne & Partner
Elisabethenstraße 62
64283 Darmstadt

 


Leitidee der Verfasser

Perspektive Bahnhofsboulevard, © schneider+schumacher Architektengesellschaft mbH, Frankfurt/lad+I landschaftsarchitektur, Hannover/BPR Beraten Planen Realisieren, Darmstadt

„Ziel ist es, den Bahnhofsplatz in seiner Form und Bedeutung für den Stadtraum wieder erlebbar zu machen. Bahnhof und Bahnhofsplatz sollen eine ihrer Bedeutung und Funktion angemessene Dimension erhalten. (...) Zusammen mit dem Bahnhofsplatz ist er [der Bahnhof] für die Zugreisenden der Ort des ersten Eindrucks von Frankfurt, das „Tor zur Stadt". Dieser Bedeutung entsprechend verlangt das heterogene Umfeld des Bahnhofes nach einer ortsprägenden und ablesbaren Lösung.“


Entwurfserläuterung

Lageplan ohne Maßstab, © schneider+schumacher Architektengesellschaft mbH, Frankfurt/lad+I landschaftsarchitektur, Hannover/BPR Beraten Planen Realisieren, Darmstadt

Der zentrale Bahnhofsvorplatz des überarbeiteten Entwurfs

Die Fläche vor dem Hauptgebäude wird fast komplett freigehalten und bietet so viel Platz für Sondernutzungen wie Markttage oder andere Events sowie für die dem Bahnhofsgebäude vorgelagerte Außengastronomie. Lediglich die Straßenbahnhaltestelle ist in Anlehnung an die historische Lage auf dem nördlichen Teil des zentralen Vorplatzes positioniert. Platten aus Granit aus dem Odenwald in unterschiedlicher Größe, ungerichteter Anordnung und in wechselnden Farbnuancen mit eingestreuten rechteckigen LED-Lichtfliesen prägen als Oberflächenmaterial den Eindruck des Platzes.
Die Beleuchtung des Platzes soll durch Mastleuchten entlang der Fahrbahn und der Straßenbahntrasse erfolgen, ergänzt durch eine Effektbeleuchtung mittels der Lichtfliesen und eine Illumination der Fassade des Bahnhofs.
Im südlichen Teil des Hauptvorplatzes wird zwischen Straßenbahngleisen und "Straße Am Hauptbahnhof" ein Wasserspiel in Form eines Fontänenfeldes angeordnet. Die Baumgruppe am südlichen Rand des Vorplatzes wird erhalten.
Der Gehweg auf der Stadtseite wird verbreitert und mit Baumreihen versehen. So wird eine Promenade geformt, die Ausblicke auf den Platz und Außengastronomie ermöglicht.
Es wird vorgeschlagen, die beiden seitlichen Vorplätze für den Individualverkehr nur noch von Westen her zu erschließen und keine Einfahrt von der „Straße Am Hauptbahnhof“ vorzusehen. Damit können den Seiteneingängen, die den Querbahnsteig erschließen, jeweils von Fahrverkehr weitgehend befreite Platzflächen direkt zugeordnet werden. Fahrradstellplätze werden jeweils konzentriert in räumlicher Nähe zu den Seiteneingängen angeordnet.

 

Änderungen Wettbewerbsentwurf / überarbeiteter Entwurf

Die wichtigsten Änderungen des überarbeiteten Entwurfes gegenüber dem Wettbewerbsentwurf sind: 

  • Die Straßenbahnhaltestelle auf dem zentralen Vorplatz rückt etwas vom Bahnhofsgebäude ab. Die Breite der Trasse wird durch die Anlage von seitlichen Haltestellen statt eines Mittelbahnsteigs verringert.
  • Die Terrassen vor dem Hauptgebäude entfallen und werden durch ebenerdige Gastronomieflächen ersetzt.
  • Die Durchbrüche zur B-Ebene werden durch LED-Lichtfliesen ersetzt, die in den Platzbelag integriert werden; optional bleiben die Durchbrüche möglich.

 

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll

(Die folgende Beurteilung der Jury bezieht sich auf den ursprünglichen Wettbewerbsbeitrag)

"Die Arbeit besticht durch ihren Ansatz, durch die Abkoppelung von Poststraße und Mannheimer Straße einen großzügigen Platz zu schaffen, der dem Fußgänger einen komfortablen Zugang in und aus dem Gebäude und vielfältige Bewegungsrichtungen ermöglicht.
Gleichzeitig werden das prominente Gebäude und seine drei Eingangssituationen freigestellt. Der Platz wird sinnvoll in verschiedene Bereiche eingeteilt: ein Vorbereich für die Gastronomie, eine offene Fläche, die für temporäre Bespielungen angedacht ist. Dabei wird die höhergelegene Terrasse kritisch gesehen, da der Niveauversatz aufgrund logistischer und denkmalpflegerischer Belange problematisch erscheint. Dennoch werden die klare Zonierung und Flächenzuweisung – Gastronomiebereich, Platz für Ideen - ausdrücklich begrüßt und für richtig empfunden. Aufgrund des großzügigen Gesamtzuschnittes des Platzes werden aber diverse verkehrliche Belange nicht ausreichend erfüllt. So fehlen die Behindertenstellplätze, eine Taxivorfahrt auf dem zentralen Platz ist nicht dargestellt, die Nachrückerplätze an den vorgeschlagenen Taxibereichen sind zu gering dimensioniert. Die Kurzzeitparkplätze werden zum Großteil in den neuen Parkhäusern nachgewiesen, deren Realisierung aber nicht gesichert ist.
Die Jury diskutiert diesbezüglich kontrovers, ob diese Nachteile bei detaillierter Betrachtung vorgabengerecht optimiert werden können, dabei wäre zudem die Verlegung der Tiefgaragenzufahrt im Nordbereich verkehrlich und kostenmäßig zu prüfen. Ebenso bleibt fraglich, ob die Verkehrsverlegung nicht einen erheblichen Suchverkehr erzeugt oder ob dieses durch ein intelligentes Leitsystem vermieden werden kann. Die Belegung des Platzes mit changierenden Materialien und transparenten Flächen, die die darunterliegende B-Ebene belichten, wird äußerst strittig diskutiert. Den Argumenten, eine pixelige Struktur würde der Modernität Frankfurts entsprechen und in Zusammenhang mit dem Lichtkonzept eine einmalige und erinnerbare Identität generieren, wird die unbelegte These entgegnet, die Flächen wären sowohl von Investitions- als auch Pflegekosten nicht finanzierbar. Die Idee, mit durchgesteckten Belichtungselementen die B-Ebene atmosphärisch aufzuwerten und mit dem Stadtraum konzeptionell zu verweben, wird ebenso von Teilen der Jury als nicht realisierbar angesehen, da dadurch die untere Ebene in ihrer freien Nutzung eingeschränkt würde. Auf stadträumlicher Ebene müsste nachgewiesen werden, dass die Lichtintarsien blendfrei funktionieren und allen Sicherheitsanforderungen gerecht werden.
Insgesamt ein radikaler und damit sehr kraftvoller Ansatz, der Emotionen sowohl in der Beurteilung der Konzeption und später sicherlich auch im positiven Sinne im Stadtraum bewegen würde. Ein Konzept, das den Ort durch seine Zeichenhaftigkeit in einen ganz besonderen Ort verwandeln könnte und durch das Angebot einer kontinuierlich wechselnden Bespielung dem Anspruch einer metropolitanen, urbanen Bühne gerecht wird."


Nördlicher und südlicher Bahnhofsvorplatz

Der nördliche Bahnhofsvorplatz des überarbeiteten Entwurfs

Lageplanausschnitt Nordseite, © schneider+schumacher Architektengesellschaft mbH, Frankfurt/lad+I landschaftsarchitektur, Hannover/BPR Beraten Planen Realisieren, Darmstadt

Der nördliche Bahnhofsvorplatz profitiert davon, dass er für den motorisierten Individualverkehr von der „Straße Am Hauptbahnhof“ entkoppelt ist. So entsteht ein angemessenes Vorfeld vor dem Nordeingang und es bleibt ausreichend Platz für Taxi- und Kurzzeitstellplätze sowie für eine Kiss&Ride-Vorfahrt und Fahrradabstellplätze.
Die bestehende Einfahrt zur Tiefgarage wird verlegt. In der Verlängerung des Vorplatzes nach Westen wird ein neues Parkhaus Nord parallel zum Gleisfeld vorgeschlagen, welches auch die Zufahrt zur bestehenden Tiefgarage aufnehmen soll. Hier finden sich auch die Stellplätze für Autovermietung und Carsharing mit den zugehörigen Serviceangeboten.


Der südliche Bahnhofsvorplatz des überarbeiteten Entwurfs

Lageplanausschnitt Südseite, © schneider+schumacher Architektengesellschaft mbH, Frankfurt/lad+I landschaftsarchitektur, Hannover/BPR Beraten Planen Realisieren, Darmstadt

Der ebenfalls vom Pkw-Durchgangsverkehr befreite südliche Vorplatz dient im östlichen Teil als zentrale Haltestelle mit Ein- und Ausstiegspositionen für die Nahverkehrsbusse und nimmt weitere Taxi- und Kurzzeitstellplätze sowie eine Kiss&Ride-Vorfahrt und Fahrradstellplätze auf.
Weiter im Westen ist südlich des Gleisfeldes ein weiteres Parkhaus vorgesehen.
Im Südteil des „Campanile-Grundstücks“ wird der neue Fernbusbahnhof angeordnet. Zwischen dem im Norden des Grundstücks angeordneten Hochhaus und dem Gleisfeld bleibt eine Fußwegeverbindung Richtung Behördenzentrum.
Dort wird auch ein barrierefreier Zugang zum Personentunnel, der zukünftig auch als Stadtteilverbindung dienen soll, geschaffen. Der Personentunnel soll saniert und ein Fahrradparkhaus im ehemaligen Posttunnel direkt zugeordnet werden.