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Sommer am Main: Ein erstes Resümee

Nach acht Wochen endet der „Sommer am Main“. Das als bürgernahes Stadtraum-Festival konzipierte Experiment wurde bereits in der Vorbereitung eng verzahnt: Zum einen mit den beiden traditionellen Stadtfesten Mainfest und Museumsuferfest zum anderen auch mit der in diesem Jahr zum ersten Mal in der Messe- und Mobilitätsmetropole Frankfurt stattfindenden Leitmesse der Fahrradbranche, der Eurobike, kurz vor Beginn der Sommerferien.

Im Rahmen des Forschungs- und Pilotprojekts „Post-Corona-Innenstadt Frankfurt“ fand eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und themenübergreifende Programmgestaltung statt – nicht zuletzt um zu zeigen, dass der Stadtraum zwischen Alter Brücke und Untermainbrücke mehr kann als nur Durchgangsstraße zu sein.
Den Auftakt bildete ein 300 Meter umfassendes Street Art Projekt. Die mit Hilfe von Schülerinnen und Schülern aus neun Frankfurter Schulen entstandene farbliche Gestaltung der Fahrbahn veränderte von einem Tag auf den anderen die Raumwahrnehmung.
Auch alles weiteren Aktivitäten waren geprägt vom kooperativen Zusammenwirken einer Vielzahl größtenteils ehrenamtlicher Mitwirkender.

Es gab vier Veranstaltungsbausteine: Sport und Bewegung, Kunst und Kultur, Nachhaltigkeit und Umwelt sowie die Mainkai-Werkstatt. In der durch die Initiative Making Frankfurt eingerichteten Mainkai-Werkstatt auf der Brachfläche östlich des Historischen Museums fanden über den gesamten Zeitraum, auch während der Stadtfeste, Workshops und Austauschformate zu den Entwicklungspotentialen der Innenstadt und des Stadtraums am Mainkai statt. Während der Veranstaltungszeiträume gab es zudem ein breites Bewegungs- und Sportangebot von Tanzabenden über Entspannungs-, Fitness- und Tenniskursen bis hin zu Basketball-, Skater- und Tischtennisturnieren. Bei der Initiative des Sportkreises Frankfurt beteiligten sich viele Frankfurter und Hessische Sportvereine und Sportverbände, der VdK und die Volkshochschule sowie mehrere urbane Sport- und Tanzcommunities.

Das diesjährige Sommerferienangebot „mainZukunftspavillon“ des Netzwerks Nachhaltigkeit lernen fand ebenso am Mainkai statt wie Angebote aus dem Bereich Kultur.

Trotz der drei kurzen Zeiträume von zweimal zehn und einmal fünf Tagen konnte die Fläche vielfältig bespielt werden. Lange Aufbauphasen wurden bewusst vermieden. Vielmehr zielte das Angebot darauf ab, mit einfachen Mitteln den vorhandenen Raum zu nutzen. Selbst ohne aufwendige Umgestaltung war dies ohne weiteres möglich. Es wurden jedoch auch die Defizite wie beispielsweise zu wenig Schatten und die starke Erwärmung der Flächen oder auch der Optimierungsbedarf für die weiterhin notwendige Andienung deutlich.

Seit Montag, 5. September, 12 Uhr ist der Mainkai wieder für den Autoverkehr freigegeben. Die Online-Befragung zum diesjährigen „Sommer am Main“ und der zukünftigen Mainkai-Entwicklung läuft noch unter bis Sonntag, 25. September. Hier kommen Sie zur Onlinebefragung.

Weitere Informationen zum Hintergrund des Projektes „Sommer am Main“ finden sich hier

Mehr Informationen zum Projekt Post-Corona-Innenstadt erhalten Sie hier.