Springen Sie direkt: zum Textanfang (Navigation überspringen), zur Hauptnavigation, zur Hilfsnavigation, zur Suche, zur Kontaktinformation

zur Startseite des Stadtplanungsamtes Frankfurt am Main
stadtplanungsamt-frankfurt.de
DE | EN

Hilfsnavigation

  • Hilfe
  • Darstellung

Wohngebiet nördlich Frankfurter Berg - Hilgenfeld

Thema:
Städtebaulicher Entwurf, Wohnen
Stadtteil: Ortbezirk:
10
Gebietsgröße:
16 ha
Kontakt:

Herr Michael Theis
Telefon: +49 (0)69 212 44587
Telefax: +49 (0)69 212 30761


Aktuelles

Ausschnitt © Thomas Schüler Architekten Stadtplaner, Düsseldorf mit Faktorgrün Landschaftsarchitekten, Freiburg (Stand: Juni 2018)

Konzeptverfahren im Quartier Hilgenfeld

Aufruf an gemeinschaftliche und genossenschaftliche Projekte, sich mit einem überzeugenden Konzept des gemeinschaftlichen Wohnens am Frankfurter Berg – im Neubauquartier Hilgenfeld – zu bewerben.


Projektbeschreibung

Planungsanlass
Da in Frankfurt am Main die Bevölkerung weiterhin deutlich wächst, besteht auch künftig ein anhaltend hoher Bedarf an zusätzlichen Wohnungen, dem unter anderem mit der Schaffung attraktiver Wohngebiete begegnet werden soll. In diesem Zusammenhang sollen mit dem aufzustellenden Bebauungsplan Nr. 813 die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die weitere Realisierung des Wohnquartiers „Hilgenfeld“ geschaffen werden.

Planungsgebiet
Das Plangebiet liegt im Norden Frankfurts am Rand des Niddatals nördlich der bebauten Ortslage im Stadtteil Frankfurter Berg. Es wird im Osten durch die Homburger Landstraße und im Süden durch die Trasse der Main-Weser-Bahn begrenzt. Nördlich schließen landwirtschaftliche Flächen mit Streuobstbeständen an. Über die fußläufig erreichbare S-Bahn-Station Frankfurter Berg besteht eine gute ÖPNV-Anbindung.

Der räumliche Geltungsbereich des aufzustellenden Bebauungsplans Nr. 813 umfasst eine Fläche von circa 17,2 Hektar. Der größte Teil ist unbebaut und wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt (Acker und Grünland). Der Geltungsbereich schließt im Osten das bestehende Wohnquartier „Taunside“ ein.

Planungsziele
An dem dafür besonders geeigneten Standort soll ein Wohngebiet mit 850 neuen Wohneinheiten und ergänzender Infrastruktur sowie ökologischen Qualitäten entstehen. Unterschiedlichen Bedarfen an Wohn-, Bau- und Eigentumsformen soll dabei Rechnung getragen werden. Das Gebiet soll durch klar ablesbare Räume, Plätze und Nachbarschaften gegliedert und durchgrünt werden. Gleichzeitig soll ein effektives Straßen- und Wegesystem entstehen, das den allgemeinen und speziellen Anforderungen aller Verkehrsteilnehmer gerecht wird. 

Anforderungen, die sich aus dem Klimawandel ergeben, sollen bei der Planung genauso Berücksichtigung finden wie die Rückhaltung und Bewirtschaftung von Niederschlagswasser sowie eines ausreichenden Immissionsschutzes. Eine besondere Rolle kommt zudem der Berücksichtigung der Bestandsbebauung „Taunside“, der Ausbildung einer zentralen Quartiersmitte, der Vernetzung des Gebietes mit der freien Landschaft sowie der fußläufigen Verbindung zum S-Bahnhof Frankfurter Berg zu.

Planungsverlauf
Die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 813 wurde ursprünglich 2001 beschlossen. Nachdem die Planung anschließend mehrere Jahre geruht hatte, wurde 2016 ein städtebaulicher Ideenwettbewerb durchgeführt. Die Ergebnisse daraus sollen die Grundlage für die weiteren Planungen sein.

Im Mai 2017 fanden die frühzeitigen Beteiligungen der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange statt. Am 29.06.2017 wurden eine Aufstellungsbeschluss-Änderung sowie ein Rahmenkonzept als Grundlage für die weitere Planung beschlossen. 

Das Rahmenkonzept soll unter Berücksichtigung begleitender Abstimmungen und Untersuchungen weiterentwickelt und in einen Bebauungsplanentwurf überführt werden. Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs ist für Sommer 2019 geplant.

Jury kürt Architekturbüros für ihre Wettbewerbsbeiträge zu bezahlbaren und qualitätsvollen Wohnbauprojekten

Im Zusammenhang mit der Realisierung des Wohngebietes nördlich Frankfurter Berg - Hilgenfeld lobten das Planungsdezernat der Stadt Frankfurt am Main, das Deutsche Architekturmuseum (DAM) und die AGB FRANKFURT HOLDING im Jahr 2017 erstmals einen Architekturpreis für bezahlbares Wohnen aus. Der Wettbewerb lief unter dem Titel „Wohnen für Alle: Neues Frankfurt 2018“. Der Deutsche Städtetag, die Bundesstiftung Baukultur und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen waren Partner des Wettbewerbs.

Am 21. Februar 2019 fand die Preisgerichtssitzung statt, in der eine Jury nun vier Preisträger gekürt und einen Anerkennungspreis vergeben hat. Das Deutsche Architekturmuseum stellt die Arbeiten des Wettbewerbs in einem Katalog und einer Ausstellung vor, die am 12. April 2019 eröffnet wird. Die Ausstellung und der Wettbewerb sind Teil des Projekts „Neues Frankfurt“, Frankfurts Beitrag zum nationalen Bauhausjahr 2019. Damit sollen unkonventionelle Antworten und die Architekturvielfalt bei der Schaffung von Wohnraum gefördert werden. Mehr Informationen zum Wettbewerb „Wohnen für Alle: Neues Frankfurt 2018“ erhalten Sie hier.