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Riedberg

Universität, Wohnen





Darstellung in Projektkarte

Planungsanlass
Anfang bis Mitte der 1990er Jahre herrschte auf dem Wohnungsmarkt der Stadt Frankfurt am Main eine angespannte Situation. Um den enormen Wohnungsbedarf, der allein durch eine städtische Innenentwicklung nicht zu decken gewesen wäre, zu befriedigen und schnellstmöglich neues Bauland zur Verfügung stellen zu können, bot sich das damals neue Instrument der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme an. Dies erlaubt den Gemeinden, zügig Bauland bereitzustellen und entwicklungsbedingte Wertsteigerungen zum Bau der erforderlichen Infrastruktur abzuschöpfen.

Planungsgebiet
Das Planungsgebiet Riedberg liegt im Nordwesten von Frankfurt am Main, umfasst eine Gesamtbruttobaulandfläche von 267 ha und ist damit eines der größten städtebaulichen Vorhaben in Deutschland.
Die Fläche setzt sich wie folgt zusammen: 89 ha Nettobauland, 94 ha Parkanlagen, Grünzüge und integrierte Landschaftsflächen (davon 15 ha private Grünflächen der Universität), 17 ha Bauland für soziale Infrastruktureinrichtungen und Sportflächen, 45 ha Verkehrsflächen und öffentliche Plätze sowie 22 ha für Flächen der Universität.
Das Gebiet ist ca. 8 km von der Innenstadt entfernt und gehört zum überwiegenden Teil zum Stadtteil Kalbach-Riedberg, der Bereich der Universität gehört zum Stadtteil Niederursel.

Planungsziel
Riedberg mit seinen 7 Quartieren (Bonifatiusbrunnen, Schöne Aussicht, Universität, Mitte, Ginsterhöhe, Altkönigblick und Niederurseler Hang) wird zu einem Stadtteil Frankfurts entwickelt, der in der Gesamtbetrachtung alles bietet, was Lebensqualität in den bevorstehenden Jahrzehnten ausmachen wird.
Mit Fertigstellung werden dort ca. 15.000 Menschen in ca. 6.000 Wohneinheiten leben. Sie werden unterschiedlichen Alters sein, verschiedenen sozialen Gruppen angehören, aus vielen Ländern der Erde stammen und Wohnungen/Häuser in verschiedenen Größen und Preislagen bewohnen.
Alle Angebote, die sie zur Bewältigung ihres Alltags benötigen, also Versorgungseinrichtungen wie Läden, Arztpraxen, Restaurants und Cafés, aber auch alle erforderlichen Gemeinbedarfseinrichtungen, wie Kindertagesstätten, Grund- und weiterführende Schulen, Sportanlagen und Parks werden vorhanden sein.
In modernen Büro- und Laborgebäuden werden bis zu 3.000 Mitarbeiter in Betrieben arbeiten, die in engem Zusammenhang mit der dann vollständig auf dem Riedberg ansässigen naturwissenschaftlichen Dependance der Goethe-Universität Frankfurt am Main stehen. Darüber hinaus werden ca. 8.000 Studenten an der Universität studieren.
Menschen, die in der Innenstadt von Frankfurt arbeiten, können mit der Stadtbahn innerhalb von knapp zwanzig Minuten dorthin gelangen.
Alle kulturellen Angebote der Stadt und die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten Frankfurts können auf einfache Weise erreicht werden.

Projektverlauf
1993 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Durchführung von Voruntersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme. Die Ergebnisse bestätigten die besondere Eignung und Bedeutung des Gebietes für die Siedlungsflächenentwicklung der Stadt Frankfurt am Main.
1995 wurde ein erstes Entwurfsgutachten vom Architektur- und Planungsbüro Trojan + Trojan und Neu (Darmstadt) erstellt. Dieses wurde als Städtebauliches Konzept weiter modifiziert und diente als Grundlage zur Schaffung der planungsrechtlichen Instrumente. 1996 wurde die Satzung der Stadt Frankfurt am Main über die förmliche Festlegung des städtebaulichen Entwicklungsbereichs „Am Riedberg“ durch die Stadtverordneten beschlossen und der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 803 Am Riedberg gefasst, der im Mai 1997 in Kraft trat.

Am 19. Dezember 2002 wurde der Aufstellungsbeschluss zur 1. Änderung (Bebauungsplan Nr. 803 Ä Am Riedberg) gefasst.

2006 wurde das Verfahren zum Bebauungsplan Nr. 803 Ä in 6 Teilverfahren getrennt. Die Bebauungspläne

  • Nr. 803 Ä1 - Riedberg Mitte (seit 24.12.2007)
  • Nr. 803 Ä2 - Riedberg Schöne Aussicht (seit 01.09.2009)
  • Nr. 803 Ä3 - Riedberg Ginsterhöhe (seit 18.10.2011)
  • Nr. 803 Ä4 - Riedberg - Altkönigblick (seit 14.05.2013)
  • Nr. 803 Ä5 - Riedberg - Universität (seit 27.08.2013)
  • Nr. 803 Ä6 - Riedberg - Niederurseler Hang (seit 19.05.2015)

sind rechtsverbindlich.

Der Beschluss über die Aufhebung der Satzung über die förmliche Festlegung des städtebaulichen Entwicklungsbereichs "Am Riedberg" wurde am 28.06.2016 im Amtsblatt der Stadt Frankfurt am Main bekannt gemacht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.riedberg.de

Publikationen des Stadtplanungsamtes zum Projekt


Projektleitung

Frau Sabine Guttmann

Telefon: +49 (0)69 212 34351
Telefax: +49 (0)69 212 30731

Herr Dr. Thomas Berge - Wirtschaft und Organisation -

Telefon: +49 (0)69 212 35969
Telefax: +49 (0)69 212 30761