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Wohnquartier Hilgenfeld schreitet voran

Planungsdezernent Marcus Gwechenberger hat zwei Bewilligungsbescheide für das „Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterzeichnet. Gefördert wird ein Bauabschnitt des neuen Wohnquartiers Hilgenfeld am Frankfurter Berg, den die ABG Frankfurt Holding realisiert.
 
In diesem Bauabschnitt entstehen insgesamt 71 Wohnungen in 5 Mehrfamilienhäusern. Davon werden 29 Wohnungen gefördert: 12 Wohnungen im Förderweg 1 für Haushalte mit geringem Einkommen und 17 Wohnungen im Förderweg 2 für Haushalte mit mittlerem Einkommen. Die Einstiegsmiete im Förderweg 1 beträgt 7 Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Im Förderweg 2 liegen die Mieten – je nach Einkommensstufe – zwischen 10 und 12 Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten).

Klimaschutzquartier für rund 2500 Menschen

Die Entwicklung des neuen Stadtquartiers Hilgenfeld schreitet planmäßig voran. In den vergangenen Jahren wurden die umfangreichen Erschließungsarbeiten für das rund 17,7 Hektar große Areal umgesetzt und damit die Voraussetzungen für den Hochbau geschaffen. Dazu zählen unter anderem die Herstellung der Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur sowie Maßnahmen zum Schallschutz entlang der angrenzenden Bahntrasse. Auch mit den ersten Rohbaumaßnahmen für Wohngebäude im Quartier wurde bereits begonnen.
 
Bereits abgeschlossen sind zudem die Geothermiebohrungen für die künftige Energieversorgung des Quartiers. Das innovative Energiekonzept setzt auf die Nutzung erneuerbarer Energien und kombiniert unter anderem Geothermie, Photovoltaik und Wärmepumpen. Damit entsteht am Frankfurter Berg eines der bundesweit größten Klimaschutzquartiere.

Sozial gemischtes Quartier mit vielfältigen Wohnangeboten
 
Mit rund 40 Prozent geförderten Wohnungen übertrifft das Gesamtquartier Hilgenfeld die Vorgabe des Baulandbeschlusses, der eine Quote von 30 Prozent für geförderten Wohnungsbau vorsieht. Darüber hinaus sind 15 Prozent der Flächen für gemeinschaftliche Wohnprojekte vorgesehen.

Zwei der Projekte werden als Mietmodell in Kooperation mit der ABG realisiert, dazu zählt die bereits ausgewählte Gruppe GoN-Artgenossen. Zudem plant die Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BSMF) in Kooperation mit der Wohnrauminitiative FrankfurtRheinMain (WIF) geförderten Wohnraum für Auszubildende für 42 Personen.

Ein weiteres Wohnprojekt wird der Verein „Freunde fürs Leben“ realisieren. Dieses wird Menschen mit und ohne Behinderung, Studierende, jungen Familien und älteren Menschen gleichermaßen ein Zuhause bieten. Das Projekt umfasst 2 Wohngemeinschaften für jeweils 6 Personen mit Beeinträchtigungen, durch Land und Stadt gefördert (geringes Einkommen und FW1), 5 Wohnungen mit insgesamt 13 Wohnplätze für Studierenden und Auszubildende (auch von Land und Stadt gefördert) und darüber hinaus 7 freifinanzierten Wohnungen mit moderaten Mietzinsen. Der geplante Gemeinschaftsraum des Projekts wird im Erdgeschoss auch als Begegnungsort für die gesamte Nachbarschaft dienen.

Hintergrund zum „Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“

Das „Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterstützt gemeinsam mit dem Land Hessen gezielt den Bau von Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen. Ziel ist es, die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu sichern und gleichzeitig sozial gemischte Quartiere zu entwickeln.

Mehr Informationen zum Wohngebiet nördlich Frankfurter Berg - Hilgenfeld